Referenz der Modulationsquellen im ES2 in Logic Pro für den Mac

Die Tabelle beschreibt alle Modulationsquellen.

Quelle

Kommentar

LFO1

LFO 1 wird als Quelle verwendet.

LFO2

LFO 2 wird als Quelle verwendet.

ENV1

Hüllkurvengenerator 1 wird als Quelle verwendet.

ENV2

Hüllkurvengenerator 2 wird als Quelle verwendet.

ENV3

Hüllkurvengenerator 3 wird als Quelle verwendet. Der dritte Hüllkurvengenerator bestimmt zugleich immer den Pegelverlauf jeder Note.

Pad-X, Pad-Y

Ordnet die Achsen des Planar Pads als Modulationsquellen für das gewählte Modulationsziel zu. Weitere Informationen findest du unter Verwenden des Planar Pad des ES2 und Verwenden der Vector-Hüllkurve des ES2.

Max

„Max“ setzt den Wert für diese Quelle auf +1. Dies ermöglicht interessante Optionen zur Steuerung der Modulationsintensität mit allen möglichen Via-Werten.

Kybd

„Kybd“ (Keyboard) gibt den Wert für die Tastaturposition (die MIDI-Notennummer) aus. Der Bezugspunkt ist das C3 (ein Output-Wert von 0). Bei fünf Oktaven darüber oder darunter wird ein Output-Wert von –1 bzw. +1 ausgegeben. Moduliere das Ziel „Cut 1+2“ mit der Quelle „Kybd“, um die Cutoff-Frequenzen der Filter über die Tastaturposition zu steuern: Je nachdem, in welcher Lage du auf der Tastatur spielst, werden die Cutoff-Frequenzen entsprechend geändert. Eine Modulationsintensität von 0.5 skaliert die Cutoff-Frequenzen proportional zu den Tonhöhen der Tasten des Keyboards.

Velo

Die Anschlagsdynamik dient als Modulationsquelle.

Bender (Pitch Bender)

Das Pitch-Bend-Rad dient als bipolare Modulationsquelle. Dies gilt auch, wenn bei den Oszillatoren die Empfindlichkeit des Benders (Bend Range) auf 0 gesetzt ist.

ModWhl

Das Modulationsrad dient als Modulationsquelle. Bei den meisten Standardanwendungen verwendest du das Rad vermutlich als via-Regler. Üblicherweise dient es zur Steuerung der Intensität der periodischen LFO-Modulationen. In diesem Fall kann es für direkte, statische Modulationen benutzt werden wie zur Steuerung der beiden Filter-Cutoff-Frequenzen (Ziel = Cut 1+2).

Touch

Die Druckdynamik dient als Modulationsquelle, wenn du für Source „Touch“ (After Touch) wählst. Der ES2 spricht auf polyphones Aftertouch an. Wenn du das Target auf „Cut 1+2“ einstellst, fallen und steigen die Cutoff-Frequenzen abhängig von der Stärke, mit der du eine Taste auf einem anschlagsempfindlichen MIDI-Keyboard – nach dem ersten Anschlagen der Note – drückst.

Whl+To

Sowohl das Modulationsrad als auch die Druckdynamik dienen als Modulationsquelle.

MIDI-Controller A-F

Im Router findest du die Felder „Ctrl A“ bis „Ctrl F“, die beliebigen Controller-Nummern zugewiesen werden können. Weitere Informationen findest du unter Makros und Controller des ES2 – Übersicht.

RndN01

„RndNO1“ (Note On Random1) gibt immer, wenn eine Note ausgelöst oder erneut ausgelöst wird, einen neuen Zufallswert zwischen –1,0 und 1,0 aus. Die (zufällige) Note-on-Modulation bleibt während der Notendauer bis zum nächsten Note-on-Trigger konstant. Beim Spielen von Legato im Legato-Modus gibt es keine Werteänderung.

RndN02

„RndNO2“ (Note On Random 2) verhält sich grundsätzlich wie „Note On Random1“, mit dem Unterschied, dass der neue Zufallswert gleitend und nicht schrittweise erreicht wird. Die Gleitzeit wird durch den Parameter „Glide“ und dessen eventuelle Modulationen bestimmt. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass sich der Wert der Zufallsmodulation ändert, wenn du im Legato-Modus legato spielst.

SideCh

SideCh (Sidechain-Modulation) verwendet ein Sidechain-Signal als Modulationssignal (Trigger). Die Sidechain-Quelle kann im Einblendmenü „Sidechain“ im oberen grauen Bereich des Plug-in-Fensters ausgewählt werden. Sie wird über den internen Envelope Follower gespeist, der eine Modulation auf Basis des aktuellen Eingangssignals im Sidechain erzeugt.

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