Quick Sampler-Bereich „Mod Matrix“ in Logic Pro für den Mac

Die LFOs und Hüllkurven von Quick Sampler werden als Modulationsgeneratoren bezeichnet. Mithilfe dieser Modulationsquellen lassen sich Modulationsziele wie die Oszillator-Tonhöhe oder der Filter-Cutoff steuern.

Du kannst bis zu vier unabhängige Verknüpfungen von Modulationsquellen und -zielen im Bereich „Mod Matrix“ zuweisen.

Wenn du bislang noch nicht mit Synthesizern und den Konzepten von Modulationsgeneratoren wie LFOs und Hüllkurven gearbeitet hast, beachte die Informationen unter Synthesizer-Grundlagen – Übersicht.

Quick Sampler bietet zwei LFOs und zugehörige Hüllkurven für Pitch, Filter und Amplitude, die auch als Modulationsquellen oder -ziele im Bereich „Mod Matrix“ zugewiesen werden können.

Deine Modulationsrad-, Aftertouch-, Pitch Bend-, Velocity- und kontinuierlichen MIDI-Controller-Funktionen können auch als Echtzeit-Steuerquellen für Quick Sampler-Parameter im Bereich „Mod Matrix“ zugewiesen werden.

Abbildung. Bereich „Mod Matrix“ im Quick Sampler mit vier Modulationsroutings.

Parameter „Mod Matrix“

  • Einblendmenü „Source“: Wähle hier eine Modulationsquelle aus.

  • Einblendmenü „Target“: Wähle hier das Modulationsziel aus.

  • Schieberegler „Amount“: Bestimmt den Maximalwert oder die Intensität der Modulation.

Modulationsrouting einrichten

Du kannst Quick Sampler-LFOs und -Hüllkurven als Modulationsquellen oder -ziele im Bereich „Mod Matrix“ zuweisen.

Du kannst auch deine Modulationsrad-, Aftertouch-, Pitch Bend-, Velocity- und kontinuierlichen MIDI-Controller als Echtzeit-Steuerquellen für Quick Sampler-Zielparameter im Bereich „Mod Matrix“ zuweisen.

Abbildung. Parameter der Quick Sampler-Controller-Zuweisung mit den Hüllkurven-Zuordnungen.

Im Bereich „Mod Matrix“:

  1. Wähle im Einblendmenü „Target“ ein Modulationsziel aus.

  2. Wähle im Einblendmenü „Source“ eine Modulationsquelle aus.

    Beispiel: Verwende „Velocity Inverted“, um ein Ziel bei geringer Anschlagsdynamik zu modulieren und bei höherer Anschlagsdynamik nicht zu modulieren.

    Hinweis: Die im Bild gezeigten Hüllkurven-Modulatoren sind mit den Steuerungen „Pitch“, „Filter“ und „Amplitude“ fest verdrahtet. Sie können aber auch anderen Quick Sampler-Parametern im Bereich „Mod Matrix“ zugewiesen werden. Die Hüllkurven und LFOs sind auch als Modulationsziele verfügbar.

  3. Stelle mit dem Schieberegler „Amount“ den Maximalwert oder die Intensität der Modulation ein.

Modulationsrouting aus Sample- oder Loop-Start und Loop-Ende- oder Loop-Positionen einrichten

Die Ziele „Sample Start & Ende“, „Loop Start & Ende“ und „Loop Position“ können in musikalische Zähleinheiten quantisiert werden. Wenn du zum Beispiel die Loop-Position (den gesamten Loop) mit einem LFO modulierst, bewegt sich die Quantisierung von einem Takt im Loop auf der Timeline in Schritten von jeweils einem Takt vor und zurück, statt in einer normalen weichen LFO-Bewegung.

Du kannst auch das Modulationsrad deines Keyboards als Echtzeit-Steuerquelle für „Loop-Position“ oder vielleicht für „Sample-Start“ oder „Loop-Start“ zuweisen, sodass sich diese Parameter direkt per Hardware steuern lassen.

Im Bereich „Mod Matrix“:

  1. Wähle im Einblendmenü „Source“ ein LFO aus.

  2. Wähle eine Option für Sample-Start oder -Ende, Loop-Start oder -Ende oder Loop-Position aus dem Einblendmenü „Target“ aus.

    Der Quantisierungswert, den du im Einblendmenü „Modulation Target“ auswählst, gilt für alle Modulationsroutings, die diesem Ziel zugewiesen sind.

    • Sample-Start oder -Ende: Wähle „Ohne“, „Takt“, „Beat“ oder einen der Triolenwerte aus, um die Start- oder Endposition des Samples rhythmisch zu modulieren.

    • Loop-Start oder -Ende: Wähle „Ohne“, „Takt“, „Beat“ oder einen der Triolenwerte aus, um die Start- oder Endposition des Loops rhythmisch zu modulieren.

    • Loop Position: Wähle „None“, „Bar“, „Beat“ oder einen der Triolenwerte aus, um die Loop-Position rhythmisch zu modulieren.

  3. Stelle mit dem Schieberegler „Amount“ die Intensität für die Modulation ein.

  4. Richte als optionales zweites Modulationsrouting das Modulationsrad deines Keyboards (Mod Wheel) als Quelle und den Loop-Start als Ziel ein.

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