Die Herausforderung
Die japanische Gastronomiebranche hat die digitale Transformation nur langsam umgesetzt und Restaurants verwenden im täglichen Betrieb analoge Systeme. Während E-Commerce-Unternehmen Datenanalysen für Wachstum nutzen, betreiben die meisten japanischen Restaurants ihr Geschäft ohne Einblick in die Kaufmuster oder Präferenzen ihrer Kundschaft. Diese fehlende Verbindung zwischen Kundendaten und Kaufhistorie hindert Restaurantinhaber/innen daran, fundierte Entscheidungen zu treffen, die ihren Betrieb verbessern könnten.
favy wollte dieses Problem lösen, indem es eine vertikale SaaS-Plattform entwickelte. Den Mittelpunkt dieser Plattform bildet seine innovative Online-Merge-Offline(OMO)-Strategie, die die digitalen und physischen Aspekte des Restaurantbetriebs integriert. Das Unternehmen erweiterte die Fähigkeiten der Plattform schnell. Sukzessive führte es Tools wie ein Abonnement-Managementsystem für Restaurants, ein OMO-Besucherverfolgungssystem, das die Verbindung zwischen Online-Surfen und Restaurantbesuchen herstellt, und ROAS-Analysen (Return on Ad Spend) ein, um die Marketingeffektivität sowohl an digitalen als auch an physischen Touchpoints zu messen.
Schon in der Anfangsphase der Entwicklung seines Dienstes erkannte favy, dass der Aufbau einer Zahlungsinfrastruktur eine große Herausforderung darstellen würde. Damit seine Plattform ordnungsgemäß funktionieren konnte, musste es komplexe Zahlungsabläufe systematisieren. Dazu gehörten das Einziehen von Zahlungen für Speisen und Getränke von Kundinnen und Kunden, das Akzeptieren von Zahlungen für Abonnementdienstleistungen und das Festlegen von Systemnutzungsgebühren für Restaurants. Angesichts eines kleinen Entwicklungsteams und des Drucks, schnell auf den Markt zu kommen, stand favy vor einer schwierigen Wahl. Der Aufbau eines umfassenden Systems, das seine OMO-Vision unterstützen könnte, würde erheblichen Entwicklungsaufwand erfordern und Ressourcen von der Entwicklung zentraler Funktionen für die Restaurantverwaltung abziehen.
Die Lösung
Schon in der Anfangsphase der Entwicklung seines Abonnementdienstes entschied sich favy für die Implementierung von Stripe Connect, das eine umfassende Palette von Zahlungsfunktionen für Plattformen bereitstellt. Connect lieferte favy direkt eine Lösung für das Verwalten von Geldbewegungen zwischen Restaurantkundinnen und -kunden, Restaurants und seinem eigenen Abonnementdienst, für die keine benutzerdefinierte Infrastruktur entwickelt werden musste. Während Connect die komplexen Geldbewegungen und Compliance-Anforderungen eines vertikalen SaaS-Dienstes erfolgreich automatisierte, war der entscheidende Faktor für favy die seine Designphilosophie: „überwältigend entwicklerfreundlich“.
Um die Entwicklung zu beschleunigen und die technischen Ressourcen für die Kernfunktionen zu schonen, nutzte favy die umfassenden Entwicklertools von Stripe. „Dank der Testumgebung und der umfangreichen Dokumentation von Stripe konnte unser Entwicklungsteam die Implementierung selbständig durchführen, ohne Zeit mit Supportanfragen zu verbringen“, sagt Yuji Mori, CPO der Marketingabteilung bei favy. „Die Entwicklung schritt gefühlt zehnmal schneller voran als bei anderen von uns bewerteten Zahlungsdienstleistungen.“
Dieser Geschwindigkeitsvorteil kam den Wünschen von favy sehr entgegen, das mit seiner innovativen Restaurantverwaltungsplattform möglichst schnell auf den Markt kommen wollte.
Um Abonnements abrechnen zu können, implementierte favy Stripe Billing, das wiederkehrende Zahlungen automatisierte und die erforderliche Flexibilität für verschiedene Restaurantgrößen und Servicestufen bot. Dadurch musste keine benutzerdefinierte Abonnementlogik entwickelt werden, was die Entwicklungsressourcen von favy weiter belastet hätte.
Als Start-up mit begrenzten Ressourcen traf favy basierend auf der umfassenden Lösung, die Stripe anbot, eine strategische Geschäftsentscheidung. „Abwicklungsgebühren zu zahlen, um die Entwicklungskosten für Ingenieure zu senken und unseren Dienst schneller auf den Markt zu bringen, bot einen viel größeren Vorteil als alles selbst zu entwickeln“, so Mori.
Diese Entscheidung gab favy die Möglichkeit, sich auf die Entwicklung seiner differenzierenden Funktionen zu konzentrieren – die Verbindung von Online-Kundeninteraktionen mit Offline-Restauranterlebnissen –, anstatt Monate mit dem Aufbau einer Finanzinfrastruktur zu verbringen.
Die Ergebnisse
Einführung eines Abonnementsystems innerhalb von drei Monaten
Mit Connect entfiel für favy die Notwendigkeit, eine komplexe Finanzinfrastruktur von Grund auf selbst aufzubauen. So konnte es seine Entwicklungsressourcen erheblich optimieren. Das Abonnementsystem wurde beispielsweise in etwa drei Monaten konzipiert und entwickelt. Dank dieser Geschwindigkeit konnte sich das Engineering-Team voll und ganz auf die Stärkung der vertikalen SaaS-Kernfunktionen konzentrieren.
Ressourcen auf zentrale Produktinnovationen verlagert
Diese strategische Ressourcenverlagerung beschleunigte die Entwicklung qualitativ hochwertiger, branchenführender Innovationen – von verbesserten Kundenerfahrungen über mobile Bestellungen bis hin zu „ROAS-Analysen“, die die Entscheidungsfindung in Restaurants unterstützen. Indem es sich der Last der Zahlungsinfrastruktur entledigte, konnte favy die Produkt-Iterationszyklen verkürzen. Dadurch kann es schnell auf Marktanforderungen reagieren und sich einen starken Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Stripe ist überwältigend entwicklerfreundlich. Es kam uns vor, als würde unsere Entwicklung zehnmal schneller voranschreiten. Die Reduzierung unserer Entwicklungskosten bietet einen immensen Vorteil, obwohl wir Abwicklungsgebühren zahlen. Dadurch konnten wir unsere Ressourcen auf die Entwicklung der zentralen Funktionalität unseres eigenen Produkts konzentrieren.