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Steuerelemente des Verhaltens „Spur“ in Motion

Mithilfe des Verhaltens „Spur“ (verfügbar in der Unterkategorie „Parameter“ der Verhalten in der Mediathek) kannst du den Positionsparameter eines Objekts (z. B. eines Filters, einer Form oder eines Partikelemitters) einer Referenzfunktion eines Clips zuweisen oder Tracking-Daten auf den Positionsparameter eines Objekts anwenden.

Nachdem du das Verhalten „Spur“ auf ein Objekt in einem Projekt angewendet hast, kannst du es mit den Parametersteuerelementen im Informationsfenster „Verhalten“ anpassen:

  • Quelle: Ein Feld, um das Quellenobjekt festzulegen, das Tracking-Daten bereitstellt. Bewege ein Objekt aus der Liste „Ebenen“ in das Feld. Beim Quellenobjekt kann es sich um ein anderes Tracking-Verhalten oder um ein Clipobjekt handeln. Bewege ein Miniaturbild aus dem Ausgangsfeld und lasse dann die Maustaste los, um den Inhalt des Felds zu löschen.

    Hinweis: Ein animiertes Objekt kann nicht als Quelle für das Verhalten „Spur“ (Tracking-Spur) verwendet werden.

  • Aktionsmenü: Ein Einblendmenü (mit einem Zahnradsymbol), um Tracking-Daten (von anderen Tracking-Verhalten in deinem Projekt) manuell zuzuweisen.

    Informationsfenster „Verhalten“ mit dem Aktionsmenü
  • Analysieren: Es gibt drei für die Analyse der Bewegung verwendete Steuerelemente:

    • Linkspfeile: Mit den Linkspfeilen wird der Teil des Clips vor der Abspielposition analysiert.

    • Analysieren: Mit dieser Option wird der gesamte Clip von der Abspielposition bis zum Ende des Clips (oder bis zu dem Bild, in dem das Referenzmuster nicht mehr gefunden wird) analysiert, und dann von der Abspielposition in die umgekehrte Richtung zum Anfang des Clips.

    • Rechtspfeile: Mit den Rechtspfeilen wird der Teil des Clips nach der Abspielposition analysiert.

  • Modus: In diesem Einblendmenü wählst du den Modus für die Tracking-Analyse aus. Zwei Optionen stehen zur Auswahl:

    • Objekt: Wähle den Modus „Objekt“, um Elemente wie Personen, Gesichter, Haustiere, Autos oder andere Referenzmuster mit der Methode „Maschinelles Lernen“ oder „Punktwolke“ oder mit einer Kombination beider Methoden zu analysieren.

    • Punkt: Mit dieser Option legst du fest, dass ein bestimmter Punkt (oder mehrere Punkte) oder ein sehr charakteristisches Merkmal eines Clips analysiert werden soll.

  • Transformieren: In diesem Einblendmenü kannst du auswählen, wie das Zielobjekt bewegt wird. Zwei Optionen stehen zur Auswahl:

    • An Quelle anhängen: Mit dieser Option kann das Zielobjekt die erfasste Tracking-Spur oder die Animationsquelle „nachahmen“. Verwende die Option „An Quelle anhängen“, wenn das Quellenobjekt skaliert oder gedreht wird und das Zielobjekt an einem bestimmten Punkt des Quellenobjekts verbleiben soll. Mit dem Tracking-Modus „Punkt“ kannst du eine bereits vorhandene Animation im Zielobjekt mithilfe der Anpassungstasten („Position“, „Skalieren“ und „Rotation“) beibehalten. Diese Tasten sind verfügbar, wenn das Einblendmenü „Typ“ auf „Transformation“ eingestellt ist.

      Hinweis: Obwohl das Zielobjekt mit der Bewegung des Quellenobjekts gekoppelt ist, kann das Zielobjekt vom Quellenobjekt versetzt werden.

    • Quelle nachahmen: Mit dieser Option kann das Zielobjekt die erfasste Tracking-Spur oder die Animationsquelle „nachahmen“. Du kannst eine bereits vorhandene Animation im Zielobjekt mithilfe der Anpassungstasten („Position“, „Skalieren“ und „Rotation“) beibehalten.

      Hinweis: Das Zielobjekt kann vom Quellenobjekt versetzt werden.

  • Analysemethode: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Damit legst du fest, wie das ausgewählte Referenzmuster analysiert werden soll. Vier Optionen stehen zur Auswahl:

    • Automatisch: Diese Option beurteilt den Clip und versucht dann, die Analysemethode zu wählen, die am besten geeignet ist.

    • Kombiniert: Diese Option kombiniert maschinelles Lernen und eine Punktwolkenanalyse, um Position, Skalierung und Rotation zu analysieren.

    • Maschinelles Lernen: Diese Option nutzt ein Modell für maschinelles Lernen, das an einem Datensatz geschult wurde, um Personen, Tiere und andere gängige Objekte zu erkennen, damit der Tracker dem Motiv in einer bestimmten Region des Videos folgen kann.

    • Punktwolke: Diese Option analysiert eine „Wolke“ aus Punktpositionen (oder ein Muster) innerhalb einer Suchregion.

  • Erkennen: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Damit kannst du die automatische Gesichtserkennung aktivieren oder deaktivieren.

  • Spur-Versatz: Wenn du dieses Markierungsfeld (verfügbar, wenn das Ausgangsfeld Material enthält) auswählst, kannst du eine neue Tracker-Position festlegen, wenn das ursprüngliche Referenzmuster temporär durch ein Hindernis verdeckt wird oder nicht mehr im Bildschirmbereich liegt. Motion verwendet die Tracker-Position, um den Tracking-Pfad des ursprünglichen Referenzmusters fortzusetzen. Weitere Informationen zum versetzten Tracking findest du unter Nicht sichtbare oder außerhalb liegende Punkte tracken.

  • Raster einblenden: Dieses Markierungsfeld ist verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Damit legst du fest, ob das Raster des Onscreen-Objekttrackers ein- oder ausgeblendet werden soll.

  • Form: Diese Steuerelemente sind verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Sie werden verwendet, um den Onscreen-Objekttracker anzupassen:

    • Krümmung: Mit diesem Regler lässt sich die Rundung des Objekttrackers vergrößern bzw. verkleinern.

    • Position: Mit diesem Werteregler kann die Position des Objekttrackers angepasst werden.

    • Rotation: Mit diesem Drehregler kann die Rotation des Objekttrackers angepasst werden.

    • Skalieren: Mit diesem Regler kann die Größe des Objekttrackers angepasst werden.

  • Tracker-Vorschau: Dieser Vorschaubereich ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt ist (und wenn das Ausgangsfeld Material enthält). Er zeigt eine vergrößerte Darstellung des Tracking-Referenzbereichs für den ausgewählten Tracker. Wenn du die Position des Trackers im Canvas anpasst, wird die Vorschau aktualisiert. Du kannst die Position des Trackers durch Bewegen im Vorschaubereich anpassen. In diesem Fall bewegt sich das Bild um den roten Fadenkreuzzeiger in der Vorschau und der Tracker bewegt sich im Canvas.

  • Spur-Versatz: Dieses Markierungsfeld ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt ist (und wenn das Ausgangsfeld Material enthält). Wenn du dieses Feld auswählst, kannst du eine neue Tracker-Position festlegen, wenn das ursprüngliche Referenzmuster vorübergehend durch ein Hindernis verdeckt wird oder nicht mehr im Bildschirmbereich liegt. Motion verwendet die Tracker-Position, um den Tracking-Pfad des ursprünglichen Referenzmusters fortzusetzen. Weitere Informationen zum versetzten Tracking findest du unter Nicht sichtbare oder außerhalb liegende Punkte tracken.

  • Auto-Zoom: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Du kannst damit beim Positionieren des Trackers im Canvas eine Vergrößerungsstufe auswählen. Damit kannst du den Canvas einzoomen, um ein geeignetes Referenzmuster für das Motion Tracking zu finden. Es gibt folgende fünf Optionen: Ohne, 2x, 4x, 8x und 16x.

  • Auto-Zoom-Modus: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Damit legst du die Anzeige des automatisch gezoomten Trackers im Canvas fest. Drei Optionen stehen zur Auswahl:

    • Normal: Zeigt ein normales Muster an.

    • Kontrast: Zeigt das Tracker-Muster mit Kontrasterkennung an.

    • Kante: Zeigt das Tracker-Muster mit Kantenerkennung an.

      Der Auto-Zoom-Modus gilt für die Tracker im Canvas. Er hat keinen Einfluss auf die Tracker-Vorschau im Informationsfenster des Verhaltens.

      Hinweis: Wird im Einblendmenü „Auto-Zoom“ die Option „Ohne“ ausgewählt, hat die Einstellung für den Auto-Zoom-Modus keine Auswirkung.

  • Frame-Versatz: Dieser Schiebe- und Werteregler ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Du legst damit die Anzahl der späteren Bilder fest, die vom Tracker analysiert werden sollen. Das heißt, du kannst den Tracker anweisen, an einer bestimmten Position nach seinem Referenzpunkt zu suchen. So kann der Tracker sich schnell bewegenden Objekten besser folgen. Weitere Informationen zum Steuerelement für den Frame-Versatz findest du unter Erweiterte Tracking-Strategien.

  • Tracking-Spur 1, Tracking-Spur 2 usw.: Diese Liste ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Sie zeigt an, welche Tracker im Verhalten verwendet wurden. Entferne das Häkchen im jeweiligen Feld, um die Auswahl eines Trackers aufzuheben. Deaktivierte Tracking-Spuren werden nicht analysiert. Klicke auf die Taste zum Löschen, um den betreffenden Tracker zu entfernen.

    Hinweis: Wenn das Ausgangsfeld (siehe oben) Tracking-Daten aus einem anderen Verhalten enthält (z. B. „Bewegung analysieren“), werden diese Markierungsfelder zu Einblendmenüs, über die zugewiesen werden kann, welche Tracker (aus den Tracking-Augangsdaten) Ankerdaten (Positionsdaten) für das Zielobjekt und welche Tracker Rotationsskalierungsdaten bereitstellen. Weil Tracker im Verhalten „Bewegung anpassen“ nicht mehr erforderlich sind, werden Onscreen-Tracker vom Canvas entfernt.

    Bewege den Zeiger auf die Spurzeile und klicke auf „Anzeigen“, um die folgenden zusätzlichen Steuerelemente für die Spur einzublenden:

    • Position: Werteregler, die die Position des Trackers entlang der X- und Y-Achse anzeigen.

    • Tracker-Größe: Mit diesem Schieberegler kannst du die Größe des Suchmusters für den Tracker (in Pixeln) festlegen. Während du die Tracker-Größe anpasst, wird die Tracker-Vorschau mit der neuen Suchmustergröße aktualisiert. Es gibt jedoch keine sichtbare Änderung am Onscreen-Tracker.

      Wahlweise kannst du den Parameter „Tracker-Größe“ anpassen, indem du den Zeiger im Bereich „Tracker-Vorschau“ bei gedrückter Option-Taste nach links oder rechts bewegst.

    • Suchgröße: Ein Schieberegler, mit dem die Größe des Suchbereichs für den Tracker festgelegt wird. In Motion gibst du keine Größe für den Suchbereich ein, wenn du Tracker im Canvas festlegst. Wenn dein Clip viele schnelle Bewegungen enthält, kannst du bessere Ergebnisse erzielen, wenn du die Suchgröße erhöhst. Beispiel: Wenn die Suchgröße auf 150 % eingestellt ist, sucht der Tracker 50 % über die Einstellung „Tracker-Größe“ hinaus.

    • Fehlfunktion-Toleranz: Ein Schieberegler, der den Wert für die Fehlertoleranz oder einen Vertrauenswert des Trackers festlegt. Anders ausgedrückt: „Fehlfunktion-Toleranz“ definiert, bei welcher Trefferquote der Tracker in der Lage sein wird, eine Übereinstimmung mit einem Referenzelement zu finden. Wenn die Analyse eine Quote ergibt, die über dem Wert „Fehlfunktion-Toleranz“ liegt, akzeptiert der Tracker die Übereinstimmung. Liegt die Quote unter diesem Wert, lehnt der Tracker die Übereinstimmung ab.

    • Fehlfunktion-Verhalten: Mit diesem Einblendmenü legst du fest, was passiert, wenn der Vertrauenswert der Tracking-Spur unter die Quote für die Fehlfunktion fällt. Das Einblendmenü enthält sechs Menüoptionen:

      • Intelligenter Neuversuch: Der Tracker versucht, das Referenzmuster in einem größeren Suchbereich zu finden. Wird das Muster weiterhin nicht gefunden, wechselt der Tracker zur Option „Vorausberechnen“ (siehe unten). „Intelligenter Neuversuch“ ist die Standardeinstellung für „Fehlfunktion-Verhalten“.

      • Stoppen: Die Analyse stoppt, wenn der Tracker das Referenzmuster verliert.

      • Vorausberechnen: Der Tracker berechnet einen neuen Suchbereich, ohne dabei Keyframes zu erstellen, bis eine Übereinstimmung für das Referenzmuster gefunden wird. Diese Methode eignet sich hervorragend für analysierte Elemente, die sich hinter Vordergrundelemente bewegen.

      • Vorausberechnen und Schlüssel: Wird ein Fehler gefunden, berechnet der Tracker die Position des nächsten Spurpunkts (Keyframes) anhand eines Vektors der letzten beiden Keyframes und setzt das Tracking im neuen Bereich fort.

      • Nicht vorausberechnen: Der Tracker bleibt an seiner Position und sucht nach nachfolgenden Übereinstimmungen im restlichen Bild des Clips. Bei der Suche nach einer Übereinstimmung erstellt der Tracker keine Keyframes.

      • Vorhandene Keyframes verwenden: Der Tracker verwendet Keyframes, die du manuell erstellt hast, als Vorlage. Nachdem du Keyframes manuell hinzugefügt hast, kannst du zum Startbild zurückkehren und die Tracking-Analyse starten. Wenn der Tracker Schwierigkeiten beim Erkennen des Referenzmusters hat, wird auf die manuell erstellten Tracking-Keyframes zurückgegriffen, um den Tracker zu leiten.

    • Farbe: Dieses Farbsteuerelement legt eine neue Farbe für den Onscreen-Tracker fest. Die standardmäßige Tracker-Farbe ist Rot. Ein ausgewählter Tracker ist gelb. Wenn ein Tracker positioniert wird, ist das Fadenkreuz in der Mitte gelb. Der Rand der vergrößerten Inset-Darstellung erhält die im Feld „Farbe“ ausgewählte Farbe. Klicke auf das Dreiecksymbol, um die einzelnen Farbkanäle, einschließlich der Deckkraft des Trackers, separat anzupassen. Weitere Informationen zu Farbsteuerelementen findest du unter Grundlegende Farbsteuerelemente verwenden.

  • Anwenden auf: Ein Einblendmenü, um den vom Verhalten „Spur“ betroffenen Parameter zuzuweisen. Klicke auf das Einblendmenü und wähle einen Parameter aus. Wenn beispielsweise der Parameter „Spur“ auf den Parameter für die X-Position des analysierten Objekts angewendet wird und du die Tracking-Daten auf die Parameter für die X- und die Y-Position anwenden willst, klicke auf „Zu“ und wähle „Eigenschaften“ >„Transformieren“ >Position“ > „X und Y“.

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