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Steuerelemente des Verhaltens „Bewegung analysieren“ in Motion

Das Verhalten „Bewegung analysieren“ analysiert und speichert die Tracking-Daten eines Videoclips oder einer Bildsequenz, das analysierte Material wird jedoch nicht transformiert. Mit „Bewegung analysieren“ erzeugte Datenspuren dienen den Verhalten „Bewegung anpassen“, „Stabilisieren“, „Spur“ der Unterkategorie „Parameter“ und „Spurpunkte“ der Unterkategorie „Form“ als Referenz.

Nachdem du das Verhalten „Bewegung analysieren“ auf ein Objekt in einem Projekt angewendet hast, kannst du es mit den Parametersteuerelementen im Informationsfenster „Verhalten“ anpassen:

  • Analysieren: Es gibt drei für die Analyse der Bewegung verwendete Steuerelemente:

    • Linkspfeile: Mit den Linkspfeilen wird der Teil des Clips vor der Abspielposition analysiert.

    • Analysieren: Mit dieser Option wird der gesamte Clip von der Abspielposition bis zum Ende des Clips (oder bis zu dem Bild, in dem das Referenzmuster nicht mehr gefunden wird) analysiert, und dann von der Abspielposition in die umgekehrte Richtung zum Anfang des Clips.

    • Rechtspfeile: Mit den Rechtspfeilen wird der Teil des Clips nach der Abspielposition analysiert.

      Das Startbild der Tracking-Analyse orientiert sich an der Abspielposition und nicht am Beginn des Verhaltens in der Timeline.

  • Modus: In diesem Einblendmenü wählst du den Modus für die Tracking-Analyse aus. Zwei Optionen stehen zur Auswahl:

    • Objekt: Mit dieser Option kannst du auswählen, ob beim Analysieren von Elementen wie Personen, Gesichter, Haustieren, Autos oder anderen Referenzmustern die Analysemethode „Maschinelles Lernen“ oder „Punktwolke“ oder eine Kombination beider Methoden verwendet werden soll.

    • Punkt: Mit dieser Option legst du fest, dass ein bestimmter Punkt (oder mehrere Punkte) oder ein sehr charakteristisches Merkmal eines Clips analysiert werden soll.

  • Analysemethode: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Damit legst du fest, wie das ausgewählte Referenzmuster analysiert werden soll. Vier Optionen stehen zur Auswahl:

    • Automatisch: Diese Option beurteilt den Clip und versucht dann, die Analysemethode zu wählen, die am besten geeignet ist.

    • Kombiniert: Diese Option kombiniert maschinelles Lernen und eine Punktwolkenanalyse, um Position, Skalierung und Rotation zu analysieren.

    • Maschinelles Lernen: Diese Option nutzt ein Modell für maschinelles Lernen, das an einem Datensatz geschult wurde, um Personen, Tiere und andere gängige Objekte zu erkennen, damit der Tracker dem Motiv in einer bestimmten Region des Videos folgen kann.

    • Punktwolke: Diese Option analysiert eine „Wolke“ aus Punktpositionen (oder ein Muster) innerhalb einer Suchregion.

  • Erkennen: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Damit kannst du die automatische Gesichtserkennung aktivieren oder deaktivieren.

  • Raster einblenden: Dieses Markierungsfeld ist verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Damit legst du fest, ob das Raster des Onscreen-Objekttrackers ein- oder ausgeblendet werden soll.

  • Form: Diese Steuerelemente sind verfügbar, wenn als Modus „Objekt“ ausgewählt wurde. Sie werden verwendet, um den Onscreen-Objekttracker anzupassen:

    • Krümmung: Mit diesem Regler lässt sich die Rundung des Objekttrackers vergrößern bzw. verkleinern.

    • Position: Mit diesem Werteregler kann die Position des Objekttrackers angepasst werden.

    • Rotation: Mit diesem Drehregler kann die Rotation des Objekttrackers angepasst werden.

    • Skalieren: Mit diesem Regler kann die Größe des Objekttrackers angepasst werden.

  • Tracker: Diese Zeile ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Sie enthält die Taste „Hinzufügen“, mit der Onscreen-Tracker hinzugefügt werden können.

  • Tracker-Vorschau: Diese Vorschau ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Sie zeigt eine vergrößerte Darstellung des Tracking-Referenzbereichs für den ausgewählten Tracker. Wenn du die Position des Trackers im Canvas anpasst, wird die Vorschau aktualisiert. Du kannst die Position des Trackers auch durch Bewegen im Vorschaubereich anpassen. Dabei bewegt sich das Bild im Vorschaubereich um den roten Fadenkreuzzeiger, der den Tracker darstellt, und der Tracker bewegt sich im Canvas. Du kannst auch den Zeiger im Vorschaubereich bei gedrückter Option-Taste nach links oder rechts bewegen, um die Größe des im Canvas zu analysierenden Referenzmusters zu verringern oder zu erhöhen. (Dasselbe Ergebnis kannst du auch erzielen, indem du den unten beschriebenen Schieberegler „Tracker-Größe“ anpasst.)

  • Spur-Versatz: Wenn du dieses Markierungsfeld auswählst, kannst du eine neue Tracker-Position festlegen, wenn das ursprüngliche Referenzmuster temporär durch ein Hindernis verdeckt wird oder nicht mehr im Bildschirmbereich liegt. Motion verwendet die Tracker-Position, um den Tracking-Pfad des ursprünglichen Referenzmusters fortzusetzen. Weitere Informationen zum versetzten Tracking findest du unter Nicht sichtbare oder außerhalb liegende Punkte tracken.

  • Auto-Zoom: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Du kannst damit beim Positionieren des Trackers im Canvas eine Vergrößerungsstufe auswählen. Damit kannst du den Canvas einzoomen, um ein geeignetes Referenzmuster für das Motion Tracking zu finden. Es gibt folgende fünf Optionen: Ohne, 2x, 4x, 8x und 16x.

  • Auto-Zoom-Modus: Dieses Einblendmenü ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Damit legst du die Anzeige des automatisch gezoomten Trackers im Canvas fest. Drei Optionen stehen zur Auswahl:

    • Normal: Zeigt ein normales Muster an.

    • Kontrast: Zeigt das Tracker-Muster mit Kontrasterkennung an.

    • Kante: Zeigt das Tracker-Muster mit Kantenerkennung an.

      Der Auto-Zoom-Modus gilt für die Tracker im Canvas. In der Tracker-Vorschau im Informationsfenster des Verhaltens steht er nicht zur Verfügung.

      Hinweis: Wird im Einblendmenü „Auto-Zoom“ die Option „Ohne“ ausgewählt, hat die Einstellung für den Auto-Zoom-Modus keine Auswirkung.

  • Frame-Versatz: Dieser Schiebe- und Werteregler ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Du legst damit die Anzahl der späteren Bilder fest, die vom Tracker analysiert werden sollen. Das heißt, du kannst den Tracker anweisen, an einer bestimmten Position nach seinem Referenzpunkt zu suchen. So kann der Tracker sich schnell bewegenden Objekten besser folgen. Weitere Informationen zum Steuerelement für den Frame-Versatz findest du unter Erweiterte Tracking-Strategien.

  • Tracking-Spur 1, Tracking-Spur 2 usw.: Diese Liste ist verfügbar, wenn als Modus „Punkt“ ausgewählt wurde. Sie zeigt an, welche Tracker im Verhalten verwendet wurden. Entferne das Häkchen im jeweiligen Feld, um die Auswahl eines Trackers aufzuheben. (Deaktivierte Tracker werden nicht analysiert.) Klicke auf die Taste zum Löschen, um den betreffenden Tracker zu entfernen. Bewege den Zeiger auf die Spurzeile und klicke auf „Anzeigen“, um die folgenden zusätzlichen Steuerelemente für die Spur einzublenden:

    • Position: Werteregler, die die Position des Trackers entlang der X- und Y-Achse anzeigen.

    • Tracker-Größe: Mit diesem Schieberegler kannst du die Größe des Suchmusters für den Tracker (in Pixeln) festlegen. Während du die Tracker-Größe anpasst, wird die Tracker-Vorschau mit der neuen Suchmustergröße aktualisiert. Es gibt jedoch keine sichtbare Änderung am Onscreen-Tracker.

      Wahlweise kannst du den Parameter „Tracker-Größe“ anpassen, indem du den Zeiger im Bereich „Tracker-Vorschau“ bei gedrückter Option-Taste nach links oder rechts bewegst.

    • Suchgröße: Ein Schieberegler, mit dem die Größe des Suchbereichs für den Tracker festgelegt wird. In Motion gibst du keine Größe für den Suchbereich ein, wenn du Tracker im Canvas festlegst. Wenn dein Clip z. B. viele schnelle Bewegungen enthält, kannst du bessere Ergebnisse erzielen, wenn du die Suchgröße erhöhst. Beispiel: Wenn die Suchgröße auf 150 % eingestellt ist, sucht der Tracker 50 % über die Einstellung „Tracker-Größe“ hinaus.

    • Fehlfunktion-Toleranz: Ein Schieberegler, der den Wert für die Fehlertoleranz oder einen Vertrauenswert des Trackers festlegt. Anders ausgedrückt: „Fehlfunktion-Toleranz“ definiert, bei welcher Trefferquote der Tracker in der Lage sein wird, eine Übereinstimmung mit einem Referenzelement zu finden. Wenn die Analyse eine Quote ergibt, die über dem Wert „Fehlfunktion-Toleranz“ liegt, akzeptiert der Tracker die Übereinstimmung. Liegt die Quote unter diesem Wert, lehnt der Tracker die Übereinstimmung ab.

    • Fehlfunktion-Verhalten: Mit diesem Einblendmenü legst du fest, was passiert, wenn der Vertrauenswert der Tracking-Spur unter die Quote für die Fehlfunktion fällt. Das Einblendmenü enthält sechs Menüoptionen:

      • Intelligenter Neuversuch: Der Tracker versucht, das Referenzmuster in einem größeren Suchbereich zu finden. Wird das Muster weiterhin nicht gefunden, wechselt der Tracker zur Option „Vorausberechnen“ (siehe unten). „Intelligenter Neuversuch“ ist die Standardeinstellung für „Fehlfunktion-Verhalten“.

      • Stoppen: Die Analyse stoppt, wenn der Tracker das Referenzmuster verliert.

      • Vorausberechnen: Der Tracker berechnet einen neuen Suchbereich, ohne dabei Keyframes zu erstellen, bis eine Übereinstimmung für das Referenzmuster gefunden wird. Diese Methode eignet sich hervorragend für analysierte Elemente, die sich hinter Vordergrundelemente bewegen.

      • Vorausberechnen und Schlüssel: Wird ein Fehler gefunden, berechnet der Tracker die Position des nächsten Spurpunkts (Keyframes) anhand eines Vektors der letzten beiden Keyframes und setzt das Tracking im neuen Bereich fort.

      • Nicht vorausberechnen: Der Tracker bleibt an seiner Position und sucht nach nachfolgenden Übereinstimmungen im restlichen Bild des Clips. Bei der Suche nach einer Übereinstimmung erstellt der Tracker keine Keyframes.

      • Vorhandene Keyframes verwenden: Der Tracker verwendet Keyframes, die du manuell erstellt hast, als Vorlage. Nachdem du Keyframes manuell hinzugefügt hast, kannst du zum Startbild zurückkehren und die Tracking-Analyse starten. Wenn der Tracker Schwierigkeiten beim Erkennen des Referenzmusters hat, wird auf die manuell erstellten Tracking-Keyframes zurückgegriffen, um den Tracker zu leiten.

    • Farbe: Dieses Farbsteuerelement legt eine neue Farbe für den Onscreen-Tracker fest. Die standardmäßige Tracker-Farbe ist Rot. Ein ausgewählter Tracker ist gelb. Wenn ein Tracker positioniert wird, ist das Fadenkreuz in der Mitte gelb. Der Rand der vergrößerten Inset-Darstellung erhält die im Feld „Farbe“ ausgewählte Farbe. Klicke auf das Dreiecksymbol, um die einzelnen Farbkanäle, einschließlich der Deckkraft des Trackers, separat anzupassen. Weitere Informationen zu Farbsteuerelementen findest du unter Grundlegende Farbsteuerelemente verwenden.

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