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Einführung in Vorlagen-Marker in Motion

Vorlagen-Marker – eine spezielle Kategorie von Timeline-Markern in Motion – steuern das Zeitverhalten (Timing) von Vorlagen in Final Cut Pro. Beim Erstellen einer Vorlage in Motion kennst du im Regelfall nicht die Dauer der Clips, auf die die Vorlage in Final Cut Pro angewendet wird. Standardmäßig richtet sich die Dauer einer Motion-Vorlage nach der Länge des Final Cut Pro-Clips, auf den die Vorlage angewendet wird. Mithilfe von Vorlagen-Markern kannst du das Zeitverhalten (Timing) einer Vorlage steuern, nachdem diese in Final Cut Pro angewendet wurde. Dazu legst du in der Final Cut Pro-Timeline Regionen fest, die wiedergegeben, ignoriert oder als Endlosschleife abgespielt werden sollen.

Es gibt fünf Arten von Vorlagen-Markern:

  • Aufbau: Diese Marker legen die Anfangssequenz (Intro genannt) einer Vorlage fest und weisen Final Cut Pro an, diesen Abschnitt mit demselben Tempo wiederzugeben wie in der in Motion erstellten Originalvorlage, unabhängig von der Dauer des Clips in der Final Cut Pro-Timeline. Befindet sich zum Beispiel an einer 30-Sekundenmarke ein Aufbau-Marker, behalten die ersten 30 Sekunden das Zeitverhalten des Originals (zum Zeitpunkt der Erstellung in Motion) bei. Nach der 30-Sekundenmarke wird die Vorlage auf die Dauer des Final Cut Pro-Clips zeitlich gedehnt (oder verkürzt).

  • Abbau: Diese Marker legen die Endsequenz (Outro genannt) einer Vorlage fest und weisen Final Cut Pro an, diesen Abschnitt mit demselben Tempo wiederzugeben wie in der in Motion erstellten Originalvorlage, unabhängig von der Dauer des Clips in der Final Cut Pro-Timeline. Befindet sich zum Beispiel an einer 30-Sekundenmarke ein Abbau-Marker, behalten die letzten 30 Sekunden das Zeitverhalten des Originals (zum Zeitpunkt der Erstellung in Motion) bei. Vor dem Abbau-Marker wird die Vorlage auf die Dauer des Final Cut Pro-Clips zeitlich gedehnt (oder verkürzt).

    Sind keine Aufbau- oder Abbau-Marker vorhanden, wird die gesamte Vorlage zeitlich gedehnt, damit sie mit der Dauer des Clips in Final Cut Pro übereinstimmt. Wenn du beispielsweise eine Effektvorlage mit einer Länge von drei Minuten auf einen sechsminütigen Clip in Final Cut Pro anwendest, wird der Effekt über die sechsminütige Dauer des Final Cut Pro-Clips gedehnt.

    Hinweis: Übergangsvorlagen arbeiten unter der Annahme einer Standarddauer in Final Cut Pro (festgelegt in den Final Cut Pro-Einstellungen). Diese Dauer kann zu Konflikten mit den Effekten von Vorlagen-Markern führen. Informationen zum Überschreiben der Final Cut Pro-Standarddauer findest du unter Übergangsvorlage erstellen.

  • Ende der Projektendlosschleife: Diese Marker geben an, wo die Vorlage mit der Wiedergabe der Endlosschleife beginnen soll – wenn du beispielsweise eine Animation in einer Vorlage noch einmal verwenden musst, damit sie der Länge eines langen Clips in Final Cut Pro entspricht. Du kannst den Marker „Ende der Projektendlosschleife“ auch verwenden, um Final Cut Pro zu veranlassen, eine Vorlage mit dem in Motion festgelegten Originaltempo abzuspielen und nicht mit einem Tempo, das der Dauer des Clips entspricht, auf den die Vorlage angewendet wird. Weitere Informationen findest du unter Final Cut Pro veranlassen, eine Vorlage mit dem Originaltempo wiederzugeben.

  • Posterbild: Posterbild-Marker bestimmen, welches Bild einer Vorlage in der Effekt-, Übergangs- oder Titelübersicht von Final Cut Pro als Miniatur für die Vorlage verwendet werden soll.

  • Textbearbeitung: Textbearbeitungs-Marker kennzeichnen ideale Bearbeitungspunkte in deinen Titelvorlagen.

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