Globale Steuerungen

Globale Steuerungen betreffen das Gesamtsignal des Synthesizers.

Allgemeine globale Steuerungen

  • Pegel oder Lautstärke: Hier stellst du die Lautstärke des Tons ein. Dieser Parameter bezieht sich auf die Master-Output-Lautstärke deines Synthesizers.

  • Tune: Hier stellst du die allgemeine Tonhöhe ihres Klangs in Halbtonschritten ein. Viele Logic Pro -Instrumente bieten zusätzliche Feineinstellungsmöglichkeiten in Cent-Schritten (entspricht einem Hundertstel eines Halbtons).

  • Glide (Portamento): Hier stellst du die Dauer ein, die die Oszillatorenfrequenz benötigt, um von einer Tonhöhe zur nächsten zu gleiten. Dies ist interessant zur Simulation von Instrumenten, bei denen der Ton wie eine singende Säge von Ton zu Ton gleitet, anstatt wie bei Orgel und Klavier gleich mit der ihr eigenen Tonhöhe zu erklingen.

  • Bender/Bend Range: Beugt die Tonhöhe - die Oszillator-Frequenz - nach oben oder unten. Diese Spielhilfe ist immer mit dem Pitch-Bend-Rad am Keyboard verbunden. Wie der Name bereits nahelegt, dient das Rad zur Tonhöhenbeugung, wobei die Mittelstellung neutral ist und ein Drehen nach oben die Tonhöhe erhöht und nach unten absenkt. Der Parameter „Bender/Bend Range“ wird zumeist in Halbtonschritten eingestellt und ist oft auf +/–1 Oktave voreingestellt, häufiger aber auf zwei oder drei Halbtonschritte. Dabei kann man am besten die Feinheiten regeln, die auch bei den Tonhöhenbeugungen einer Trompete oder den gezogenen Saiten einer solistisch gespielten E-Gitarre auftreten.

  • Voices: Hier kannst du die Anzahl der Stimmen begrenzen, die gleichzeitig erklingen können. Diese Anzahl wird oft als Polyphonie bezeichnet. Mit „Voices“ kannst du die Anzahl der Stimmen begrenzen, die gleichzeitig erklingen können.

  • Unison: Wird verwendet, um die Stimmen eines Synthesizers alle dieselbe Note spielen zu lassen, wobei zuweilen auch zwei Noten parallele Oktaven spielen. Da zwei Noten erklingen, wenn du eine Taste drückst, erscheint der Klang reicher und dichter, obgleich sich die Polyphonie halbiert.

  • Trigger-Modus: Hier stellst du ein, wie die Polyphonie des Instruments verwaltet wird, wenn die Anzahl der Noten die verfügbare Anzahl der Stimmen übersteigt. Als Trigger-Modus kannst du allerdings auch „Legato“ wählen. Grundsätzlich ändert dieses Steuerelement die Art und Weise, wie der Synthesizer auf deine Spieltechnik reagiert. Dies ist besonders dann nützlich, wenn monophone Instrumente wie Flöten, Klarinetten oder Trompeten emuliert werden. Wenn du den Trigger-Modus auf „Last Note Priority“ einstellst, wird eine Note durch Anschlagen einer neuen Taste abgebrochen.

    • Last Note Priority: Wenn neue Noten getriggert werden, während alle anderen Noten spielen, beendet der Synthesizer die zuerst angeschlagenen, um die neuen Töne spielen zu können. Dies ist der standardmäßige Trigger-Modus der Logic Pro -Synthesizer in einem monophonen Modus.

    • First Note Priority: Hier werden die „ältesten“ Noten nicht abgebrochen. In diesem Modus musst du Tasten der ältesten Noten loslassen, um neue Noten spielen zu können.

Hinweis: Der Parameter „Trigger Mode“ kann bei manchen Synthesizern wie dem Alchemy auch so eingestellt werden, dass immer die höchsten oder tiefsten Noten Priorität haben.

Je nach Synthesizer-Modell findest du auch andere globale Parameter, die das gesamte Spielverhalten betreffen.

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