Übersicht über den Step Sequencer in Logic Pro for Mac

Der Step Sequencer ist von klassischen Hardware-Step Sequencern mit konfigurierbaren Schalter- und Reglerzeilen zur Erzeugung sich wiederholender musikalischer Muster (Pattern) inspiriert. Im Step Sequencer werden Pattern durch Klicken auf multifunktionale Schritte im Schrittraster oder Schrittraster erstellt. Jede Zeile steuert entweder einen Sound – ein Drumkit-Element, eine Note auf einem Instrument oder einen Notenbereich – oder einen Automationsparameter und ermöglicht es dir, abgestufte Automatisierungsparameter im Pattern zu erstellen. Jeder Schritt repräsentiert eine definierbare Länge musikalischer Zeit; standardmäßig weisen Schritte die gleiche Länge auf, dies kann jedoch für einzelne Zeilen oder Schritte geändert werden. Du kannst einen weiten Bereich von Parametern für einzelne Schritte anpassen, darunter Anschlagstärke, Tonhöhe, Gate-Zeit und mehr, und die Einstellungen für Muster und Zeilen bearbeiten, darunter die Patternlänge, die Start- und Endpunkte von Loops in Zeilen, die Wiedergabeposition und die Drehung.

Der Step Sequencer wird im Editoren-Arbeitsbereich unter dem Bereich „Spuren“ angezeigt. Die Oberfläche des Step Sequencers umfasst Folgendes:

Oberfläche des Step Sequencers mit dem Schrittraster, den Zeilentiteln, der Menüleiste und der Pattern-Übersicht

Pattern-Regionen und Pattern-Zellen

Step Sequencer-Pattern sind in Pattern-Regionen (im Bereich „Spuren“) und in Pattern-Zellen (im Live Loops-Raster) enthalten. Pattern-Regionen und -Zellen werden vorrangig in MIDI-basierten Spuren (Software-Instruments und externe Instrumente) verwendet. Pattern-Regionen können auch in Audiospuren verwendet werden, um Effekt- und Channel-Strip-Parameter zu automatisieren. Dies gilt jedoch nicht für Pattern-Zellen. Ein Projekt kann eine beliebige Anzahl von Pattern-Regionen oder -Zellen enthalten.

Jede Pattern-Region oder -Zelle fungiert als unabhängiger Step Sequencer mit eigenem Pattern, eigener Konfiguration und eigenen Einstellungen. Du kannst Pattern-Regionen wie andere Regionen im Bereich „Spuren“ kopieren und bewegen. Pattern-Zellen lassen sich wie andere Live Loops-Zellen kopieren, bewegen, auslösen und in die Warteliste stellen. Du kannst die Parameter von Pattern-Regionen und Zellen jeweils im Informationsfenster „Region“ oder „Zelle“ verändern.

Alle Pattern-, Zeilen- und Schritteinstellungen sowie die Anzeigeeinstellungen für den Step Sequencer werden mit dem Pattern gespeichert. Außerdem kannst du ein Pattern als Vorlage sichern, die alle aktuellen Einstellungen außer den Schrittwerten, enthält. Auf diese Weise kannst du sie als Ausgangspunkt zum Erstellen neuer Pattern verwenden.

Pattern können zwei Arten von Zeilen enthalten:

  • Notenzeilen: Diese generieren MIDI-Noten-Events (für jeden aktiven Schritt). Standardmäßig haben alle Noten in einer Notenzeile dieselbe Tonhöhe. Mit den Bearbeitungsmodi „Note“ und „Oktave“ kannst du die Tonhöhe jedoch für jeden Schritt ändern.

  • Automationszeilen: Diese generieren abgestufte Automations-Events für automatisierbare Parameter. Du kannst jedem automatisierbaren Parameter eine Automationszeile zuweisen, einschließlich MIDI CC-Parametern, Channel-Strip-Steuerelementen, Plug-in-Parametern und Smart Controls.

Jede Zeile kann ihre eigene Länge und Schrittrate sowie ihren eigenen Wiedergabemodus, Startversatz und andere eigene Einstellungen haben. Pattern können zwischen 12 und 64 Schritte lang sein und erlauben unterschiedliche Taktarten und zahlreiche Takt-Pattern.

Du kannst Zeilen zu einem Pattern entweder manuell oder mit dem Lernmodus hinzufügen. Wenn der Lernmodus aktiv ist, werden Zeilen beim Spielen von Noten oder Manipulieren von Automationsparametern hinzugefügt, für die keine Zeilen vorhanden sind. Im Modus „Lernen (zuweisen)“ kannst du vorhandene Notenzeilen erneut zuweisen, um sie auf ankommende Noten-Events abzustimmen, oder Automationszeilen neu zuweisen, um sie auf Automationsparameter abzustimmen.

Siehe auch Pattern-Einstellungen und Mit Pattern-Längen und Schrittraten im Step Sequencer arbeiten.

Bearbeitungsmodi

Mit den Bearbeitungsmodi kannst du verschiedene Attribute einer Note oder eines Events steuern, die von einem Schritt ausgelöst werden. Manche Bearbeitungsmodi gelten nur für einen Zeilentyp, andere für beide Typen. Bei Notenzeilen kannst du die Anschlagstärke, die Tonhöhe, die Gate-Zeit, die Anzahl der Notenwiederholungen und andere Attribute in einem Schritt ändern. Bei Automationszeilen kannst du den Wert des automatisierten Parameters ändern. Zu den Bearbeitungsmodi für beide Zeilentypen gehören das Überspringen und Verbinden von Schritten, das Ändern der Loop-Start- und Loop-Endpunkte sowie das Ändern der Schrittrate.

Menüleiste des Bereichs „Step Sequencer“ mit der Auswahl für den Bearbeitungsmodus

Du kannst den Bearbeitungsmodus für alle Teilen in einem Pattern mit der Auswahl für den Bearbeitungsmodus in der Menüleiste des Bereichs „Step Sequencer“ auswählen. Außerdem kannst du mithilfe von Unterzeilen mehrere Bearbeitungsmodi pro Zeile anzeigen und bearbeiten. Zeilen entsprechen immer dem Bearbeitungsmodus, der in der Auswahl für den Bearbeitungsmodus ausgewählt ist. Für eine Unterzeile kannst du dagegen jeden unbenutzten Bearbeitungsmodus verwenden. Du kannst Unterzeilen nach Bedarf hinzufügen und löschen.

Zeilen und Unterzeilen mit jeweils verschiedenen Bearbeitungsmodi im Step Sequencer

Weitere Informationen findest du unter Bearbeitungsmodi im Step Sequencer verwenden.

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