Erzwingen der Selbstoszillation von Filtern des ES2 in Logic Pro for Mac

Wenn du die Resonanz eines Filters erhöhst, entsteht eine filterinterne Rückkopplung, die zu einer Selbstoszillation an der Grenzfrequenz des Filters (Cutoff Frequency) führt. Dies führt zu einer Sinus-Oszillation (einer Sinuswelle), die hörbar ist.

Um die Schwingung in Gang zu setzen, bedarf es eines gewissen Anfangsimpulses. Bei analogen Synthesizern genügt das Grundrauschen der analogen Schaltungen oder das Signal der Oszillatoren. Beim digitalen ES2 rauscht nichts. Wenn also alle Oszillatoren stummgeschaltet sind, liegt am Filter kein Input-Signal. Aktiviere „Filter Reset“, um ein Impulssignal bereitzustellen, das verwendet werden kann, um eine Eigen-Oszillation des Filters zu bewirken.

Filter Reset für die Eigen-Oszillation der ES2-Filter verwenden

  • In Logic Prokannst du auf die Taste „Filter Reset“ klicken, um den Filter zu aktivieren.

    Wenn diese Taste aktiviert ist, kannst du jede Note mit einem Impuls beginnen lassen, sodass der Filter sofort schwingt/mit der Selbstoszillation beginnt.

    Abbildung. Taste „Filter Reset“

Hohe Resonanzwerte mit dem Parameter ES2 Fat(ness) kompensieren

  • In Logic Prokannst du auf die Taste „Fat(ness)“ klicken, die sich unter den anderen Tasten für die Flankensteilheit befindet.

    Ein Anheben des Resonance-Werts führt bei Lowpass-Filtern zu einer Absenkung der Bässe. Du kannst die Taste „Fatness“ verwenden, um diesen Nebeneffekt auszugleichen und einen voluminöseren Sound zu erhalten.

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