MIDI-Steuerung des Ultrabeat Sequencers in Logic Pro for Mac

Die Pattern-Wiedergabe kann maßgeblich durch eingehende MIDI-Befehle beeinflusst werden. Dies erlaubt einen spontanen Umgang mit dem Step Sequencer und trägt wesentlich zur Live-Tauglichkeit von Ultrabeat bei. In den Menüs „Pattern Mode“, „Playback Mode“ und „Voice Mute Mode“ legst du fest, wie Ultrabeat auf MIDI-Befehle reagiert.

Abbildung. Steuerelemente für die Modi „Pattern“, „Playback“ und „Voice Mute“

MIDI-Controller-Parameter

  • Taste „Pattern Mode“: Ermöglicht das Austauschen und Starten von Patterns über MIDI-Noten-Befehle. Die Transportsteuerungstaste leuchtet blau und signalisiert damit die Empfangsbereitschaft von Ultrabeat für eingehende Steuerungsbefehle.

    Durch die MIDI-Noten des Bereichs von C1 bis B0 werden nun die Patterns umgeschaltet: C1 wählt Pattern 1, C#1 wählt Pattern 2 usw. bis zu Pattern 24, das beim Empfang von MIDI-Note B0 ausgewählt wird.

  • Einblendmenü „Wiedergabemodus“: Bestimme das Verhalten der Pattern-Wiedergabe, wenn eine eintreffende MIDI-Note empfangen wird. Du kannst zwischen den folgenden Optionen wählen:

    • One-Shot Trig(ger): Der Empfang einer MIDI-Note startet das Pattern, es spielt seinen Zyklus einmal ab und stoppt anschließend. Wird die nächste Note empfangen, bevor das Pattern seinen letzten Schritt erreicht hat, stoppt das Eintreffen dieser Note das erste Pattern und das nächste Pattern beginnt unmittelbar seine Wiedergabe – dies kann ein anderes Pattern oder auch dasselbe Pattern sein, je nachdem, welche MIDI-Note empfangen wurde. Note-off-Events werden ignoriert.

    • Sustain: Der Empfang einer MIDI-Note startet das Pattern und es wird in einer Endlosschleife wiedergegeben, bis die entsprechende MIDI-Note losgelassen wird (ein Note-Off-Event empfangen wird).

    • Umschalten: Der Empfang einer MIDI-Note startet das Pattern und es spielt so lange in der Endlosschleife, bis die nächste Note empfangen wird. Ist es dieselbe Note, stoppt das Pattern sofort. Ist es eine andere Note, wechselt der Sequenzer unmittelbar zum entsprechenden Pattern.

      Du kannst im Modus „Toggle“ mitten im Takt umschalten: Der Sequenzer wechselt automatisch auf die entsprechende Zählzeit (Beat) des neuen Patterns. Dies ist im One-Shot Trig-Modus nicht der Fall, wo das neue Pattern von seinem Anfang weg startet, sobald du die entsprechende MIDI-Note spielst.

    • Toggle on Step 1: Hier verhält es sich wie im Toggle-Modus, allerdings erfolgt der Pattern-Wechsel oder -Stopp erst auf die nächste 1, also zu Beginn des nächsten Pattern-Durchlaufs.

  • Taste „Voice Mute Mode“: Wenn diese Taste aktiviert ist, schaltet das Spielen der MIDI-Noten C1 und darüber die entsprechenden Sounds im Ultrabeat-Mixer stumm. Eine nachfolgende MIDI-Note gleicher Notennummer hebt die Stummschaltung wieder auf. Diese Einstellung bietet sich an, um in Patterns spontan eingreifen zu können und/oder einzelne Rhythmuselemente kurzfristig stummzuschalten, ohne sie zu löschen. Dies ist vor allem in einer Live-Performance oder beim Remixen praktisch.

Alle in diesem Abschnitt beschriebenen, spielerischen Veränderungen werden über MIDI-Noten vorgenommen und können in Logic Pro. aufgenommen, bearbeitet, arrangiert und automatisiert werden.

Handbücher zum Download:

Logic Pro – Benutzerhandbuch: Apple Books

Logic Pro – Instrumente: Apple Books

Logic Pro – Effekte: Apple Books

Morty Proxy This is a proxified and sanitized view of the page, visit original site.
Hilfreich?
Zeichenbeschränkung: 250
Die maximal zulässige Anzahl von Zeichen beträgt 250.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Morty Proxy This is a proxified and sanitized view of the page, visit original site.