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Das Frequenzspektrum

Ein Grundton, der gemeinsam mit Harmonischen verschiedener Pegel gemischt wird, heißt „Klang“, auch wenn man nur einen „Ton“ mit einer „Tonhöhe“ wahrnimmt. Die Pegelverhältnisse zwischen diesen Elementen des Klangs ändern sich über die Dauer einer Note. Diese zeitlichen Abläufe werden mit Hüllkurven geregelt (siehe Amplifier-Hüllkurve – Übersicht). Die Kombination einer Anzahl solcher Harmonischer heißt harmonisches Spektrum oder allgemein für alle Schallereignisse Frequenzspektrum.

Das Frequenzspektrum kann als Gesamtheit aller Bestandteile eines Klangs dargestellt werden. Die Frequenzachse (die Horizontale) zeigt links die tiefen und nach rechts die höheren Frequenzen an. Der Pegel der spektralen Anteile wird auf der Vertikalen dargestellt, sodass hohe Pegel mit Spitzen einhergehen (Pegel als Funktion der Frequenz).

Abbildung. Frequenzspektrum des Orgelklangs

Die Grafik zeigt die Pegel- und Frequenzverhältnisse zwischen Grundton und Harmonischen zu einem gegebenen Zeitpunkt. Diese Pegelverhältnisse ändern sich über die Zeit und mit ihnen ändert sich die Klangfarbe.

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