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Verwenden von Surround-Effekten in Logic Pro

Logic Pro integriert zahlreiche Surround-Effekt-Plug-ins sowie Surround-Versionen von Instrumenten-Plug-ins wie den Synthesizern Sculpture und ES2 sowie dem Sampler-Instrument. Deine Audio Units-Instrumente und -Effekte lassen sich teilweise auch in Surround betreiben.

Wichtig: Das Projekt-Surround-Format bestimmt das Surround-Format der Plug-ins. Weitere Informationen findest du unter Bestimme das Surround-Format für ein Logic Pro-Projekt..

Surround-Effekt-Plug-in einfügen

  1. Stelle in Logic Pro den Ausgang des Channel-Strips auf „Surround“ ein. Siehe auch Einstellen des Ausgang-Formats für Channel-Strips in Logic Pro.

  2. Klicke auf einen beliebigen Insert-Slot und navigiere zur jeweiligen „Mono → Surround“- (bei Mono-Kanälen), „Stereo → Surround“- (bei Stereokanälen) oder Surround-Version (bei Surround-Kanälen) der gewünschten Plug-ins.

    Bei einem Channel-Strip im Stereoformat navigiere beispielsweise zu „Delay“ > „Delay Designer“ > „Stereo → 5.1 (ITU 775)“. Wenn das Projekt-Surround-Format auf „7.1 (SDDS)“ eingestellt ist, sieht das Plug-in-Menü eines Stereo-Channel-Strips so oder ähnlich aus: „Delay“ > „Delay Designer“ > „Stereo → 7.1 (SDDS)“.

Tipp: Du kannst den Zeiger auf dem Plug-in-Namen loslassen, anstatt komplett durch die Hierarchie des Kanalformats navigieren zu müssen. Daraufhin wird das Plug-in automatisch im voreingestellten Channel-Strip-Format geöffnet.

Plug-ins einsetzen, die nicht dem Kanalformat entsprechen

  • Klicke in Logic Pro bei gedrückter Wahltaste auf einen Insert-Slot im Channel-Strip.

    Das Plug-in-Einblendmenü zeigt nicht nur das passende Format, sondern alle verfügbaren Formate für das Plug-in an. Sollte eine Formatanpassung notwendig sein, wird diese automatisch durchgeführt.

    • Das Standardformat für Software-Instrumente ist „Stereo“ (sofern vorhanden). Die Mono- und Projekt-Surround-Formate werden als zusätzliche Formate angeboten.

    • Das Standardformat für Effekt-Plug-ins ist das aktuelle Channel-Strip-Format (am Einschleifpunkt im Signalfluss).

    • Es werden alle Plug-in-spezifischen Formatvarianten (auf der Basis des aktuellen Channel-Strip-Eingang-Formats und aller verfügbaren Plug-in-Ausgang-Formate) bis hin zum maximal unterstützten Projekt-Surround-Format angeboten.

      Hinweis: Dies gilt nur, wenn der Ausgang des Channel-Strips bereits auf einen Surround-Bus oder -Ausgang geroutet wird.

    • Die Effekt-Plug-ins in Logic Pro können auf der Basis des Projekt-Surround-Formats auch in einer Multi-Mono-Konfiguration betrieben werden.

Logic Pro nimmt automatisch Anpassungen am Surround-Format vor (Downmix bzw. Upmix), wenn die Formate der Eingang- und Ausgang-Kanäle nicht übereinstimmen. Wenn du beispielsweise ein quadrophonisches Plug-in (Quad-Plug-in) in einen 5.1-Bus einfügst, wird automatisch ein Downmix von 5.1 auf Quad und anschließend ein Upmix zurück auf 5.1 durchgeführt.

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