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Verwenden der aktiven Hüllkurven-Parameter von Logic Pro-Sculpture

Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn die Hüllkurve aktiviert ist (Schalter „Mode“ sind auf „Env“ oder „Ctrl+Env“ gesetzt).

Hüllkurven-Parameter

  • Schieberegler „A-Time Velosens“: Lege die Anschlagsdynamik der Hüllkurven-Attack-Phase fest. Positive Werte reduzieren die Attack-Zeit bei niedrigeren Anschlagstempi (piano). Negative Werte reduzieren die Attack-Zeit bei höheren Anschlagstempi (forte).

    Abbildung. Schieberegler „A-Time Velosens“
  • Timescale-Feld: Hiermit kannst du die gesamte Hüllkurve zeitlich dehnen oder stauchen, und zwar zwischen 10 % (zehnfache Beschleunigung) und 1000 % (zehnfache Verlangsamung). Dies hat natürlich auch einen Einfluss auf die Darstellung der Hüllkurve, die entsprechend gestaucht (Beschleunigung) oder gedehnt (Verlangsamung) wird.

  • Einblendmenü „Sustain-Modus“: Bestimmt das Verhalten der Hüllkurve bei gehaltener Note. Zur Auswahl stehen Sustain-Modus (Standardeinstellung), Finish-Modus und drei Loop-Modi (Loop Forward, Loop Backward, Loop Alternate). Weitere Informationen findest du unter Loopen der Hüllkurven von Logic Pro-Sculpture.

  • Tasten „Sync“ und „ms“: Wähle zwischen einer zum Songtempo synchronisierten Hüllkurve mit Notenwert-Optionen wie 1/8-Noten oder 1/4-Noten oder einer frei laufenden Hüllkurve (Darstellung der Segmentzeiten in Millisekunden).

    Abbildung. Tasten „Compare“, „Sync“ und „ms“

    Hinweis: Das Umschalten zwischen diesen Modi erzwingt eine Neuberechnung der Zeiten auf Basis des aktuellen Projekttempos. Die Werte werden dabei ggf. auf den nächstgelegenen Noten- oder Millisekundenwert gerundet.

  • Compare-Taste: Wechsele zwischen der ursprünglich aufgezeichneten und der bearbeiteten Version.

    Hinweis: Naturgemäß steht diese Möglichkeit erst dann zur Verfügung, sobald tatsächlich eine Hüllkurve aufgezeichnet und bearbeitet wurde.

  • VariMod – Source und Intensität: Regelt die Intensität einer Hüllkurven-Variation durch eine vom Benutzer definierte Modulationsquelle (steht nur für aufgezeichnete Hüllkurvenverläufe zur Verfügung).

    • Zu den Source-Optionen zählen Off, Velocity Concave, Velocity, Velocity Convex, KeyScale, Ctrl A und Ctrl B.

    • „Variation“ bezeichnet die Abweichung des Hüllkurvenverlaufs zwischen zwei Knotenpunkten von der geraden Verbindungslinie zwischen diesen Punkten. Nach dem Aufzeichnen einer Hüllkurve kannst du solche Amplituden-Jitter (Variationen) reduzieren/verstärken, indem du bei gedrückter Befehlstaste die Kurve zwischen den Punkten nach unten (reduzieren) oder oben (verstärken) bewegst.

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