Bouncen auf Speichermedium in Logic Pro for Mac – Übersicht

Du kannst Spuren oder Regionen auf ein Speichermedium bouncen, damit die resultierenden Audiodateien an derselben Position wie die Originale im Bereich „Spuren“ platziert werden. Du kannst auch alle Spuren gleichzeitig auf ein Speichermedium bouncen.

Mit den Befehlen „Bouncen auf Speichermedium“ kannst du Audio-, Software-Instrument- oder Drummer-Spuren oder die Regionen auf diesen Spuren verarbeiten. Das Audiodateiformat beim Bouncen (Sample-Rate und -Auflösung) wird unter Aufnahmeeinstellungen bestimmt.

Die Funktion „Bouncen auf Speichermedium“ scheint der Freeze-Funktion ähnlich zu sein, es bestehen jedoch mehrere Unterschiede:

  • Beide sparen Rechenleistung ein, da sie alle Effekt- und Instrument-Plug-ins einer Spur rendern.

  • Mit der Freeze-Funktion kannst du zum ursprünglichen Zustand der Spuren und ihrer Automationsdaten zurückkehren. Das ist mit „Bouncen auf Speichermedium“ nicht der Fall.

  • Die Freeze-Funktion (in 32-Bit Float) bietet Schutz vor Übersteuerungen.

Hinweis: Das Bouncen auf Speichermedium wird offline, nicht in Echtzeit ausgeführt. Das Bouncen von Spuren für Audio- und Software-Instrumente mit internen Sound-Quellen auf das Speichermedium ist möglich. Die Funktionen „Bouncen auf Speichermedium“ können nicht mit MIDI-Spuren (einschließlich MIDI-Spuren mit externen Instrumenten) oder mit Audio-Channel-Inputs verwendet werden. Stattdessen kannst du Echtzeitaufnahmemodus-Bounces verwenden, um solche Sound-Quellen in eine Audiodatei zu exportieren. Weitere Informationen findest du unter Bouncen eines Projekts in eine Audiodatei.

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