Noten im Logic Pro für Mac-Pianorolleneditor einrasten

Der Pianorolleneditor besitzt ähnlich wie der Bereich „Spuren“ ein Gitter oder Raster. Du kannst den Einrastwert für das Raster des Pianorolleneditors getrennt vom Einrastwert des Rasters des Bereichs „Spuren“ einstellen. Das Einblendmenü „Einrasten“ im Pianorolleneditor“ enthält zusätzliche Werte wie spezifische Notenwerte.

Die Einstellungen im Einblendmenü „Einrasten“ haben Einfluss auf das Bewegen, Kopieren, Schneiden und Ändern der Größe von Noten-Events sowie auf das Bewegen, Hinzufügen und Ändern der Größe von Markern und das Festlegen des Cycle-Bereichs. Du kannst Noten und andere Objekte mithilfe relativer oder absoluter Positionierung einrasten. Außerdem hast du die Möglichkeit, das Raster temporär aufzuheben, um genauere Bearbeitungen und Anpassungen vorzunehmen.

Einrastwert für das Raster des Pianorolleneditors einstellen

  • Wähle in Logic Pro einen Wert aus dem Einblendmenü „Einrasten“ in der Menüleiste des Pianorolleneditors:

    Abbildung. Einblendmenü „Einrasten“ in der Menüleiste des Pianorolleneditors
    • Smart: Abhängig von der aktuellen Rastereinteilung im Lineal und der Zoomstufe erfolgt das Einrasten am nächsten Takt, Beat (Schlag), Sub-Beat usw.

    • Bar: Das Einrasten erfolgt am nächsten Takt.

    • Beat: Das Einrasten erfolgt am nächsten Beat in einem Takt.

    • Rasterwert: Das Einrasten erfolgt am nächsten Rasterwert (dies ist die in der LCD und im Lineal angezeigte Taktart).

    • Ticks: Das Einrasten erfolgt am nächsten Tick (1/3840 eines Beats).

    • Frames: Das Einrasten erfolgt am nächsten SMPTE-Frame.

    • Notenwerte: Wähle eine Note zwischen 1/1 (ganze Note) und 1/64 Triole.

Standardmäßig ist die Einrastfunktion absolut, d. h. wenn du Noten oder andere Objekte bewegst, rasten diese an der nächsten Rasterposition ein. Wenn die Option „Noten bei absolutem Wert einrasten“ aktiviert ist, wird ein Event beim Verschieben auf die exakte Position im Raster bewegt. Wenn du ein Event verschiebst (zum Beispiel das Bewegen einer Note von Position 1.2.1.16 um zwei Takte), so rastet es in diesem Fall am Anfang des Takts ein (Position 2.1.1.1) und nicht an seiner relativen Position (2.2.1.16). Die absolute Positionierung ist nützlich, wenn du willst, dass Noten genau auf den Beat gesetzt werden. Du kannst die absolute Positionierung mit der Option „Noten auf relativem Wert einrasten“ außer Kraft setzen.

An einer relativen Position einrasten

  • Wähle in Logic Pro die Option „Noten bei relativem Wert einrasten“ im Einblendmenü „Einrasten“.

Diese Funktion orientiert sich an der ausgewählten Rastereinteilung. Wenn sich beispielsweise eine Note an der Position 1.2.1.16 befindet und du die Note zwei Beats nach vorne bewegst (und der Einrastwert auf „Takt“ festgelegt ist), rastet die Note einen Takt weiter vorne relativ zur ursprünglichen Position an Position 2.2.1.16 (nicht an 2.1.1.1 oder 2.2.1.1) ein.

Raster aufheben

Führe in Logic Pro einen der folgenden Schritte aus:

  • Drücke und halte die Control-Taste während der Bearbeitung gedrückt.

    Der in der LCD gewählte Unterteilungs- bzw. Rasterwert (z. B. 1/16) bestimmt das Bearbeitungsraster im Pianorolleneditor.

  • Drücke und halte die Tastenkombination „Control-Umschalttaste“ während der Bearbeitung gedrückt.

    Das Bearbeitungsraster ändert sich dadurch in Ticks.

Weitere Informationen zum Ausrichten von Objekten am Raster findest du unter Objekte am Raster in Logic Pro ausrichten.

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