Pattern-, Zeilen- und Schritteinstellungen für den Step Sequencer in Logic Pro für Mac bearbeiten.

Im Informationsfenster „Step Sequencer“ kannst du verschiedene Einstellungen für Pattern, Zeilen und einzelne Schritte bearbeiten. Wenn du das Informationsfenster „Step Sequencer“ öffnest, siehst du im oberen Bereich Tasten für die Informationsfenster „Pattern“, „Zeile“ und „Schritt“. Wenn du auf eine dieser Tasten klickst, werden die Einstellungen für die jeweilige Ebene angezeigt.

Einige Steuerelemente, die im Informationsfenster „Step Sequencer“ zu sehen sind, stehen auch in anderen Bereichen des Step Sequencers zur Verfügung. (Beispielsweise sind einige Pattern-Einstellungen über die Menüleiste des Bereichs „Step Sequencer“ und viele Zeileneinstellungen über die Zeilen-Header zugänglich.) Indem du sie im Informationsfenster anzeigst und bearbeitest, kannst du jedoch sehr viel einfacher Werte vergleichen, aus einer Einstellung kopieren und in eine andere Einstellung einsetzen.

Informationsfenster „Step Sequencer“ öffnen

  • Klicke in Logic Pro auf die Informationsfenster-Taste , um das Informationsfenster „Step Sequencer“ anzuzeigen (oder wähle „Ansicht“ > „Lokales Informationsfenster einblenden“).

Pattern-Einstellungen bearbeiten

  1. Klicke in Logic Pro auf die Taste „Pattern“ im Informationsfenster „Step Sequencer“, um das Informationsfenster „Pattern“ anzuzeigen.

    Lokales Informationsfenster des Step Sequencers mit Pattern-Einstellungen
  2. Führe beliebige der folgenden Schritte aus:

    • Pattern-Länge ändern: Wähle aus dem Einblendmenü „Pattern-Länge“ die gewünschte Anzahl von Schritten für das Pattern aus.

    • Anfang und Ende des Loops für alle Zeilen festlegen: Lege Werte für die Schieberegler „Loop Start“ und „Loop End“ fest.

    • Schrittrate ändern: Wähle im Einblendmenü „Schrittrate“ den Notenwert für die Schritte im Pattern aus. Weitere Informationen zu den Schrittraten findest du unter Step-Rate für das Pattern ändern.

    • Wiedergabemodus ändern: Klicke auf eine der Tasten für den Wiedergabemodus. Es gibt die folgenden Optionen (von links nach rechts):

      • Vorwärts: Die Schritte werden von links nach rechts wiedergegeben.

      • Rückwärts: Die Schritte werden von rechts nach links wiedergegeben.

      • Ping-Pong: Die Wiedergaberichtung alterniert zwischen von links nach rechts und von rechts nach links.

      • Pendulum: Ähnlich wie „Vor und Zurück“, aber die ersten und letzten Schritte werden nicht wiederholt.

      • Wandern: Die Wiedergaberichtung alterniert zufällig zwischen von links nach rechts und von rechts nach links.

      • Zufällig: Die Wiedergabereihenfolge aller Schritte ist bei jedem Loop zufällig. Nachdem alle Schritte im Loop einmal ausgelöst wurden, werden die Schritte erneut durcheinander gemischt.

      • Zufällig: Die Wiedergabereihenfolge der Schritte ist komplett zufällig und nicht loopend.

    • Alle Zeilen im Pattern für die Verwendung des Legato-Modus einstellen: Aktiviere das Markierungsfeld „Legato“.

      Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein Gate-Wert von 100 % um einen Tick erhöht, sodass er sich leicht mit dem folgenden Schritt überlappt. Beim Auslösen von Noten auf einem Synthesizer oder einem anderen Software-Instrument wird hierdurch sichergestellt, dass die Schritte das Legato-Verhalten des Instruments auslösen.

    • Swing-Prozentwert ändern: Lege mit dem Werteregler „Swing“ den Swing-Prozentwert fest und klicke auf eine der „Swing-Notenwert“-Tasten, um den Swing-Wert auf Achtel- oder Sechzehntelnoten festzulegen.

    • Tonart ändern: Wähle aus dem Einblendmenü „Pattern-Tonart“ die Tonart für das Pattern aus.

      Wenn du eine Tonart aus dem Einblendmenü „Pattern-Tonart“ auswählst, werden die Schritte standardmäßig in die neue Tonart transponiert. Du kannst jedoch auch „Ohne Transpos.“ aus dem Menü auswählen. Wenn die Option „Ohne Transpos.“ aktiv ist, werden die Schritte nicht transponiert, wenn du eine neue Tonart auswählst.

    • Unquantisierte Noten passend zur Tonleiter quantisieren: Klicke auf die Taste „Q“ (Quantisieren) neben dem Einblendmenü „Skalenquantisierung“.

      Nachdem du die Tonleiter im Einblendmenü „Pattern-Tonart“ ausgewählt hast, werden die Noten quantisiert und die Taste „Q“ (Quantisieren) ist nicht mehr aktiv. Die Taste „Q“ (Quantisieren) ist wieder aktiv, wenn du die Zeilenzuweisung oder den Notenwert für einen Schritt auf eine Note außerhalb der ausgewählten Tonleiter änderst. Klicke erneut auf die Taste „Q“ (Quantisieren), um die Skalenquantisierung auf diese nicht konformen Noten anzuwenden.

    • MIDI-Kanal für alle Zeilen im Pattern festlegen: Lege mit dem Werteregler „MIDI-Kanal“ den MIDI-Kanal fest. Änderungen überschreiben vorhandene Einstellungen und werden verwendet, wenn neue Zeilen erstellt werden.

    • Automationsmodus für das Pattern festlegen: Wähle einen Modus im Einblendmenü „Automationsmodus“ aus. Änderungen überschreiben vorhandene Einstellungen und werden verwendet, wenn neue Zeilen erstellt werden. Zur Auswahl stehen:

      • Latch: Wenn diese Einstellung vorgenommen ist, bleibt der Wert für den Automationsparameter konstant, bis ein Schritt mit einem anderen Wert ausgelöst wird.

      • Slide: Interpoliert zwischen dem letzten Wert für den Automationsparameter und dem nächsten, sodass ein gleichmäßiger und gradueller Übergang entsteht.

Hinweis: Wenn die Skalenquantisierung auf „Aus“ steht und du die Tonart des Patterns änderst, werden die Noten zwar transponiert, aber nicht an eine Tonleiter angepasst, außer wenn „Ohne Transpos.“ im Einblendmenü „Pattern-Tonart“ ausgewählt ist. (Weitere Informationen findest du unter „Tonart ändern“ oben.) Bei jeder anderen Einstellung für die Skalenquantisierung, werden die Noten beim Ändern der Tonart transponiert und an die ausgewählte Tonleiter angepasst.

Zeileneinstellungen bearbeiten

  1. Klicke in Logic Pro auf den Header einer Zeile, um sie auszuwählen.

  2. Klicke im Informationsfenster „Step Sequencer“ auf die Taste „Zeile“, um das Informationsfenster „Zeile“ anzuzeigen.

    Lokales Informationsfenster des Step Sequencers mit Zeileneinstellungen
  3. Führe beliebige der folgenden Schritte aus:

    • Zeilenzuweisung ändern:

      • Für eine Notenzeile: Wähle einen Notenwert oder einen Schlagzeugsound aus dem Untermenü „Note“ des Einblendmenüs „Zeilenzuweisung“ aus.

        Wenn ein Pattern ausgewählt ist, das ein Patch von Drum Machine Designer verwendet, zeigt das Einblendmenü „Zeilenzuweisung“ die Namen der Drumkit-Elemente statt der MIDI-Notennamen an.

      • Für eine Akkordstufe: Wähle eine Akkordstufe aus dem Untermenü „Akkordstufe“ aus. Weitere Informationen findest du unter Akkorde und Tonhöhe in Step Sequencer.

      • Für eine Automationszeile: Wähle einen Parameter aus dem Untermenü „Automation“ des Einblendmenüs „Zeilenzuweisung“ aus.

    • Eigenen Namen für die Zeile hinzufügen: Wähle das Feld „Zeilenname“ und gib den Namen für die Zeile ein. Der Zeilenname wird im Zeilen-Header angezeigt und ersetzt die Beschriftung für die Zeilenzuweisung.

    • Loop-Start ändern: Lege mit dem Werteregler „Loop-Start“ den gewünschten Wert (in Schritten) fest.

    • Loop-Ende ändern: Lege mit dem Werteregler „Loop-Ende“ den gewünschten Wert (in Schritten) fest.

    • Step-Rate für die Zeile ändern: Wähle aus dem Einblendmenü „Step-Rate“ den Notenwert für die Schritte in der Zeile aus. Weitere Informationen zu den Schrittraten findest du unter Step-Rate für das Pattern ändern.

    • Wiedergabemodus für die Zeile ändern: Klicke auf eine der Tasten für den Wiedergabemodus. Es gibt die folgenden Optionen (von links nach rechts):

      • Vorwärts: Die Schritte werden von links nach rechts wiedergegeben.

      • Rückwärts: Die Schritte werden von rechts nach links wiedergegeben.

      • Ping-Pong: Die Wiedergaberichtung alterniert zwischen von links nach rechts und von rechts nach links.

      • Pendulum: Ähnlich wie „Vor und Zurück“, aber die ersten und letzten Schritte werden nicht wiederholt.

      • Wandern: Die Wiedergaberichtung alterniert zufällig zwischen von links nach rechts und von rechts nach links.

      • Zufällig: Die Wiedergabereihenfolge aller Schritte ist bei jedem Loop zufällig. Nachdem alle Schritte im Loop einmal ausgelöst wurden, werden die Schritte erneut durcheinander gemischt.

      • Zufällig: Die Wiedergabereihenfolge der Schritte ist komplett zufällig und nicht loopend.

    • MIDI-Channel für die Zeile ändern: Lege mit dem Werteregler „MIDI-Kanal“ die Nummer des gewünschten Kanals fest.

    • Automationsmodus für die Zeile festlegen: Wähle einen Modus aus dem Einblendmenü „Automationsmodus“ aus. Zur Auswahl stehen:

      • Latch: Wenn diese Einstellung vorgenommen ist, bleibt der Wert für den Automationsparameter konstant, bis ein Schritt mit einem anderen Wert ausgelöst wird.

      • Slide: Interpoliert zwischen dem zuletzt eingestellten Wert für den Automationsparameter und dem nächsten, sodass ein gleichmäßiger und gradueller Übergang entsteht.

Schritteinstellungen bearbeiten

  1. Klicke in Logic Pro bei gedrückter Umschalttaste auf einen Schritt, um ihn auszuwählen.

  2. Klicke im Informationsfenster „Step Sequencer“ auf die Taste „Schritt“, um das Informationsfenster „Schritt“ anzuzeigen.

    Lokales Informationsfenster des Step Sequencers mit Schritteinstellungen
  3. Führe beliebige der folgenden Schritte aus:

    • Schritt ein- oder ausschalten: Wähle das Markierungsfeld „Ein/Aus“ aus.

    • Wahrscheinlichkeit für die Wiedergabe des Schrittes ändern: Lege mit dem Werteregler „Häufigkeit“ den gewünschten Prozentwert fest.

    • Auswählen, wann ein Schritt wiedergegeben wird: Wähle eine Option im Einblendmenü „Bedingung“ aus. Zur Auswahl stehen:

      • Immer: Der Schritt wird immer wiedergegeben.

      • Ereignisserie: Der Schritt wird der Definition der Wertregler für „Ereignisserieniteration“ und „Ereignisserien-Cycles“ entsprechend wiedergegeben.

      • Erster Loop: Der Schritt spielt nur den ersten Durchgang des Loops am Anfang der Pattern-Region ab. Diese Option ist hilfreich, um einen Beckenschlag zum Anfang einer Region hinzuzufügen.

      • Letzter Loop: Der Schritt spielt nur den letzten Durchgang des Loops am Ende der Pattern-Region ab. Diese Option ist hilfreich, um einen Tom-Hit zum Ende einer Region hinzuzufügen.

    • Cycle-Durchgang auf einen bestimmten Schritt festlegen.: Lege mit dem Werteregler „Wiederholungsiteration“ den gewünschten Wert fest.

    • Legt die Anzahl der Cycles fest: Lege mit dem Werteregler „Wiederholungscycle“ den gewünschten Wert fest.

      „Wiederholungsiteration“ und „Wiederholungscycle“ arbeiten zusammen und sind verfügbar, wenn „Ereignisserie“ im Einblendmenü „Bedingung“ ausgewählt ist. Wenn du beispielsweise die Wiederholungsiteration auf 2 und den Wiederholungscycle auf 3 festlegst, wird der Schritt nur beim zweiten Durchgang von drei Cycle-Patterns wiedergegeben.

    • Schrittrate für den Schritt ändern: Wähle aus dem Einblendmenü „Schrittrate“ den Notenwert für den Schritt aus.

    • Schritt bei der Wiedergabe überspringen: Markiere das Feld für Überspringen.

    • Note oder Klang/Sound für den Schritt ändern: Lege mit dem Werteregler „Note“ die Note oder den Schlagzeugsound fest.

    • Velocity-Empfindlichkeit für den Schritt ändern: Lege mit dem Werteregler „Velocity“ den Velocity-Wert (von 1 bis 127) fest.

    • Gate-Wert für den Schritt ändern: Lege mit dem Werteregler „Gate“ den Gate-Wert (von 1 bis 127) fest.

    • Schritt bei der Wiedergabe mit Haltebogen versehen: Markiere das Feld „Bogen“.

    • Offset (Versatz) für den Schritt ändern: Lege mit dem Werteregler „Offset“ (Versatz) den gewünschten Prozentwert fest.

    • MIDI-Kanal für den Schritt festlegen: Lege mit dem Werteregler „MIDI-Kanal“ den gewünschten Kanal fest.

    • Artikulation für den Schritt ändern: Lege mit dem Werteregler „Artikulation“ den gewünschten Wert (von 0 bis 255) fest.

    • Notenwiederholungswert für den Schritt ändern: Lege mit dem Werteregler „Wiederholung“ den gewünschten Wert (von 1 bis 16) fest.

    • Fades oder Anstiege zur Notenwiederholung hinzufügen: Lege den Prozentwert im Feld „Velocity-Verlauf“ fest. Ein negativer Wert erstellt einen Fade und ein positiver Wert erstellt einen Anstieg.

    • Form des Fades oder des Anstiegs für die Notenwiederholung anpassen: Lege mit dem Werteregler „Velocity-Kurve“ den gewünschten Prozentwert fest.

    • Gewichtung der Abschnitte in einer Notenwiederholung ändern: Lege mit dem Werteregler „Verteilung“ den gewünschten Prozentwert fest. Ein positiver Prozentwert erzeugt längere Abschnitte am Anfang und kürzere Abschnitte am Ende, wodurch ein Accelerando-Effekt entsteht. Ein negativer Prozentwert erzeugt kürzere Abschnitte am Anfang und längere Abschnitte am Ende, wodurch ein Deccelerando-Effekt entsteht.

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