Bereich „Synth“ von Sampler in Logic Pro

Mit den Synth-Parametern kannst du globale Einstellungen und Filtereinstellungen des Sampler für das gesamte geladene Sampler-Instrument steuern. Klicke auf die Taste „Details“ oben rechts im Bereich „Synth“, um den ausklappbaren Bereich „Synth Details“, der zusätzliche Parameter enthält, ein- oder auszublenden. Im Einblendmenü der Navigationsleiste befinden sich mehrere Befehle zum Bearbeiten von Synthesizer-Parametern. Weitere Informationen findest du unter Sampler – Übersicht.

Wenn du mit Synthesizern und Samplern noch nicht vertraut bist, lies Synthesizer-Grundlagen – Übersicht.

Du kannst den Bereich „Modulators“ verwenden, um die LFOs und Hüllkurven zuzuordnen, die die Synthesizer-Parameter und weitere Parameter steuern. Im Bereich „Mod Matrix“ kannst du Modulations-Routings einrichten. Weitere Informationen findest du unter Sampler-Modulation – Übersicht.

Du kannst individuelle Samples (Zonen) oder gruppierte Samples in den Bereichen „Mapping“ und „Zone“ anpassen und steuern. Siehe Sampler-Bereiche „Mapping“ und „Zone“ – Übersicht.

Abbildung, Sampler-Bereich „Synth“ mit den Parametern für „Details“

Parameter im Bereich „Synth“

Doppelklicke auf den Regler eines Parameters, um ihn auf den Standardwert zurückzusetzen.

Doppelklicke auf das Eingabefeld für den Parameterwert und gib einen neuen Wert ein. Drücke den Zeilenschalter, um den Vorgang abzuschließen.

  • Taste „Details“: Blende einen ausklappbaren Bereich mit zusätzlichen Synth-Parametern ein oder aus. Weitere Informationen findest du unter Bereich „Synth Details“ von Sampler.

  • Drehregler und Feld „Tune“: Hebe die Tonhöhe (Pitch) der geladenen Samples in Halbtonschritten an oder senke sie um Halbtonschritte ab. In der Standardposition (0) erfolgt keine Tonhöhenänderung.

  • Drehregler und Feld „Fine“: Optimiere das Sampler-Instrument in Cent-Schritten (1/100 eines Halbtons). Mit diesem Parameter kannst du Samples korrigieren, die leicht verstimmt sind.

  • Taste „Filter On/Off“: Schalte jeden Filter-Bereich ein bzw. aus. Jeder Filter kann über eine unabhängige oder geteilte Hüllkurve verfügen, die im Bereich „Mod Matrix“ definiert wird. Die Deaktivierung des Filterbereichs erleichtert die Programmierung anderer Klangparameter, da die Filter den Klang entscheidend prägen.

  • Einblendmenü „Filter Type“: Wähle hier den Typ und den Anstieg (Slope) des Filters. Weitere Informationen findest du unter Filtertypen von Sampler.

  • Drehregler „Cutoff“: Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters. Der Cutoff-Wert dient außerdem als Ausgangswert für alle Modulationen, die den Filter betreffen.

    • Je höher die Cutoff-Frequenz in einem Lowpass-Filter, desto höherfrequente Signalanteile können passieren.

    • In einem Highpass-Filter bestimmt die Cutoff-Frequenz den Punkt, unterhalb dessen alle tieferen Frequenzen unterdrückt werden und nur die höheren Frequenzen passieren dürfen.

    • In einem Bandpass-/Bandsperrfilter bestimmt die Cutoff-Frequenz die zentrale Frequenz für das Bandpass- oder Bandsperrfilter.

  • Drehregler „Resonance“: Du kannst den Frequenzbereich um die Cutoff-Frequenz anheben oder absenken. Sehr hohe Resonance-Einstellungen führen zur Selbstoszillation, bei der der Filter eine gut wahrnehmbare Sinuswelle erzeugt.

    • Bei einem Lowpass-Filter intensiviert die Resonanz die Frequenzen bei der Cutoff-Frequenz.

    • Bei einem Highpass-Filter intensiviert die Resonanz die Frequenzen bei der Cutoff-Frequenz.

    • Bei Bandpass-Filtern intensiviert die Resonanz die Teile des Signals (das Frequenzband) um die mit dem Drehregler „Cutoff“ eingestellte Frequenz. Im Sampler definiert die Resonanz die Breite des Frequenzbandes.

  • Drehregler „Drive“: Je höher die Drive-Einstellung gewählt wird, desto dichter, obertonreicher und „schmutziger“ klingt das Signal. Die Drive-Einstellung wirkt sich auf jede Stimme gesondert aus. Wenn jede Stimme einzeln verzerrt wird (wie bei einer Gitarre mit sechs Fuzz-Boxen, eine für jede Saite), kannst du über den gesamten Tastaturbereich komplexeste Harmonien spielen. Diese Harmonien klingen sauber, ohne dass Intermodulationseffekte das Klangbild trüben. Manche Drive-Einstellungen sorgen für einen anderen tonalen Charakter. Die Art, wie analoge Filter verzerren, prägt den Charakter analoger Synthesizer entscheidend. Jeder Synthesizer hat diesbezüglich individuelle Klangeigenschaften. Der Sampler ist diesbezüglich flexibel und erlaubt Klangfärbungen, die vom extrem subtilen „Fuzz“ bis zur härtesten Verzerrung reichen.

  • Tasten für die Filterkonfiguration: Schalte zwischen einer seriellen und einer parallelen Filterkonfiguration um.

    • Taste „Series“: Aktiviere diese Option, um das Signal durch den ersten Filter passieren zu lassen und dieses gefilterte Signal weiter an Filter 2 zu leiten. Das Ausgangssignal von Filter 2 wird dann auf den Eingang der Dynamikstufe (Amplifier-Bereich) gespeist.

    • Taste „Parallel“: Aktiviere diese Option, um das Signal durch beide Filter passieren zu lassen. Wenn der Drehregler „Filter Blend“ auf die Mittelposition eingestellt ist, hörst du eine 50-zu-50-Mischung des über Filter 1 und Filter 2 geleiteten Signals. Die Ausgangssignale der beiden Filter werden gemischt und auf den Eingang der Dynamikstufe (Amplifier-Bereich) gespeist.

      Tipp: Wenn einer der beiden Filter ausgeschaltet (umgangen) wird, kannst du das Originalsignal und das gefilterte Signal mischen, um beispielsweise einen einfachen Phaser-Effekt zu erzeugen.

  • Drehregler „Filter Blend“: Steuere im parallelen Modus die Balance zwischen Filter 1 und Filter 2. Weitere Informationen findest du unter Zwischen Sampler-Filtern überblenden.

  • Drehregler „Volume“: Legt den allgemeinen Output-Pegel von Sampler fest. Die Pegel der individuellen Samples oder Sample-Gruppen werden in den Bereichen „Mapping“ und „Zone“ festgelegt.

  • Drehregler „Pan“: Legt die Pan-Position – die Balance – des Sampler-Ausgabesignals fest.

Mithilfe des Kontextmenüs des Bereichs „Synth“ kannst du ein Modulations-Routing anzeigen oder erstellen.

  • In Logic Pro -Sampler: Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf einen Ein beliebigen Parameter im Bereich „Synth“, der als Ziel für eine Modulation verfügbar ist, um das Kontextmenü zu öffnen. Wähle danach in diesem Kontextmenü eine der folgenden Optionen:

    • Add modulation: Verwende diese Option, um im Bereich „Mod Matrix“ ein neues Modulations-Routing mit dem Parameter „Source“ im Einblendmenü zu erstellen.

    • Show Modulation: Verwende diese Option, um alle vorhandenen Modulations-Routings anzuzeigen, die den Parameter verwenden, wenn der Darstellungsfilter im Bereich „Mod Matrix“ aktiviert wird. Weitere Informationen findest du unter Verwenden des Bereichs „Mod Matrix“ von Sampler.

Handbücher zum Download:

Logic Pro – Benutzerhandbuch: Apple Books

Logic Pro – Instrumente: Apple Books

Logic Pro – Effekte: Apple Books

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