Bereich „Allgemein“ in Logic Pro

Wenn die Option „Vollständige Funktionen aktivieren“ im Bereich „Erweitert“ der Einstellungen ausgewählt ist, kannst du die Einstellung für das musikalische Raster verwenden, um die Darstellungsoption für das Lineal festzulegen und um festzulegen, ob Tempoinformationen in aufgenommene Audiodateien geschrieben werden oder nicht.

Abbildung. Bereich „Allgemein“
  • Markierungsfeld „Musikalisches Raster verwenden“: Das Lineal wird für die Anzeige von Takten und Beats eingerichtet und Tempoinformationen werden in den Audiodateien aufgezeichnet. Ist diese Option deaktiviert, wird das Lineal für Zeit eingerichtet und Tempoinformationen werden nicht in Audiodateien aufgezeichnet. Im Allgemeinen gibt es nur einen Grund, das musikalisches Raster nicht im Lineal anzuzeigen, das Vorhandensein von gesprochenen Texten oder nicht musikalischen Projekten. Wenn du an einem Projekt arbeitest, das Musik enthält, und du die Zeit im Bereich „Spuren“ anzeigen willst, solltest du eventuell zusätzlich zum Hauptlineal ein zweites Lineal verwenden, in dem das musikalische Taster angezeigt wird. Weitere Informationen zum Hauptlineal und Zweitlineal findest du unter Positionieren von Objekten mithilfe des Lineals in Logic Pro.

  • Markierungsfeld „Nur Plug-ins laden, die für die Projektwiedergabe benötigt werden“: Wenn diese Option aktiviert ist, werden beim Öffnen eines Projekts zunächst nur die Plug-ins geladen, die erforderlich sind, um den Signalfluss für die Wiedergabe komplett zu ermöglichen (inklusive Aux-Informationen, Busse und Ausgänge). Dazu gehören:

    • Die ausgewählte Spur.

    • Audiospuren mit Audioregionen (unter Ausschluss eingefrorener Spuren).

    • Spuren von Software-Instruments mit MIDI-Regionen (unter Ausschluss eingefrorener Spuren)

    • Audiospuren mit aktivem Eingang-Monitoring.

    • Audiospuren und Spuren von Software-Instruments mit Plug-ins, die Klang automatisch erzeugen, ohne dass ein Eingang erforderlich ist.

    • Sonstige Spuren, die zur Vervollständigung des Signalflusses notwendig sind.

    Plug-ins auf Spuren, die für die Wiedergabe eines Projekts nicht benötigt werden, werden grau dargestellt; dies bedeutet, dass sie aktuell inaktiv sind. Dies gilt für Spuren, die keine Regionen haben, für eingefrorene Spuren, für ausgeschaltete Spuren und für Aux-Spuren, die nicht Bestandteil des Signalpfads sind.

    Nach dem Öffnen eines Projekts werden inaktive Plug-ins jedes Mal geladen, wenn eine der folgenden Aktionen erfolgt:

    • Du wählst eine Spur oder einen Channel-Strip mit inaktiven Plug-ins aus.

    • Du fügst einer Spur mit inaktiven Plug-ins eine Region hinzu.

    • Du reaktivierst eine eingefrorene Spur.

    • Du fügst einem Channel-Strip mit inaktiven Plug-ins ein Plug-in hinzu.

    • Du klickst auf ein Plug-in einer inaktiven Spur oder eines inaktiven Channel-Strips.

    • Du klickst auf einen Plug-in-Slot eines inaktiven Channel-Strips und wählst „Kanal aktivieren“ im Einblendmenü aus.

    • Du klickst auf einen Channel EQ- oder einen Compressor-Slot eines Kanals mit inaktiven Plug-ins.

    • Du fügst einem Multi-Ausgang-Instrument eines Kanals mit inaktiven Plug-ins einen weiteren Ausgang hinzu.

    • Du aktivierst die Aufnahmen von einem oder mehr Channel-Strips mit inaktiven Plug-ins.

    • Du verwendest für eine Spur mit inaktiven Plug-ins die auswahlbasierte Verarbeitung.

    • Du änderst den Send oder Ausgang für einen aktivem Kanal.

    • Du legst den Eingang für einen Audio- oder Aux-Kanal fest oder änderst ihn.

    Hinweis: Inaktive Plug-ins von ausgeschalteten Spuren werden nicht geladen.

    Beim Öffnen großer Projekte mit einer Vielzahl von Spuren und Plug-ins, von denen nur ein Teil verwendet wird, kann das bedarfsorientierte Laden von Plug-ins eine echte Zeitersparnis bedeuten. Auch die Zuweisung der Computerressourcen kann auf diese Weise effizienter erfolgen, was dazu beitragen kann, Audioausfälle oder andere Störungen zu vermeiden.

    Weitere Informationen über das Öffnen von Projekten findest du unter Öffnen von Projekten. Weitere Informationen über die Arbeit mit Plug-ins findest du unter Plug-ins – Übersicht.

  • Markierungsfeld „Regionsautomation hat Vorrang vor Spurautomation“: Ist das Feld markiert, wird die Spurautomation zwischen dem Start und dem Ende einer Region ausgesetzt, falls die Region Automationsdaten für denselben Parameter enthält. Bei neuen Projekten ist das Feld standardmäßig markiert. Bei Projekten, die mit älteren Logic-Versionen erstellt wurden, ist das Feld standardmäßig nicht aktiviert.

  • Markierungsfeld „Voreingestellten Parameterwert für Regionen ohne Regionsautomation verwenden (falls keine Spurautomation vorhanden ist)“: Ist das Feld markiert, wird der im Channel-Strip bzw. Plug-in festgelegte Wert auf alle Regionen angewendet, die keine Automationsdaten für diesen Parameter besitzen. Ist das Feld nicht markiert, wird der letzte Parameterwert der vorhergehenden Region mit Automationsdaten für Regionen ohne Automationsdaten verwendet.

Handbücher zum Download:

Logic Pro – Benutzerhandbuch: Apple Books

Logic Pro – Instrumente: Apple Books

Logic Pro – Effekte: Apple Books

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