MIDI-Plug-in für „Randomizer“ in Logic Pro

Das Randomizer-Plug-in ordnet eingehende MIDI-Events in Echtzeit per Zufall an.

Abbildung. Fenster „Randomizer“

Parameter des Randomizers

  • Einblendmenü „Event-Typ“: Hier wählst du den Typ von MIDI-Event, das du zufällig anordnen willst.

  • Schieberegler „Input Range“: Begrenzt den Bereich der betroffenen Werte nach oben und nach unten. Nur Parameter-Werte, die in diesen Bereich fallen, werden bearbeitet. Alle Werte außerhalb dieses Bereichs werden nicht bearbeitet.

    Hinweis: Du kannst den unteren Input Range-Regler über dem oberen Input Range-Regler platzieren und umgekehrt. Dies dreht das Verhalten des Input-Bereichs um: Events, die innerhalb des Bereichs fallen, werden nicht bearbeitet, während Events außerhalb des Bereichs bearbeitet werden.

  • Schieberegler „Amount“: Bestimmt die Intensität, mit der die zufällige Erzeugung erfolgt. Das farbige Feld zeigt den Bereich möglicher Ausgangswerte im Vergleich zu dem unbearbeiteten Eingangssignal, das in der Mitte angezeigt wird.

  • Schieberegler „Weight“: Erhöht oder senkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Event innerhalb des unter „Amount“ festgelegten Bereichs zufällig erzeugt wird. Das farbige Feld gibt die gewählte Einstellung wieder: Ein dunklerer Farbton bedeutet eine geringere Wahrscheinlichkeit, ein hellerer Farbton eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass in dem entsprechenden Bereich Werte erzeugt werden.

    • Bewege den Regler nach links, so erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass tiefe Werte zufällig angeordnet werden.

    • Bewege den Regler nach rechts, so erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass hohe Werte zufällig angeordnet werden.

    • In mittleren Position werden keine bestimmten Werte bevorzugt (weder hohe noch tiefe), wodurch der gesamte Bereich an Werten per Zufall verändert wird.

  • Schieberegler „Output Offset“: Stellt den Versatz des (zufälligen) MIDI-Outputs ein. Versatz kann sich negativ oder positiv auswirken.

  • Schieberegler „Seed“ (erweiterter Parameter): Bestimmt einen Startpunkt („Seed“) für die zufällige Anordnung.

    Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung des Randomizer-Plug-ins bei der zufälligen Bearbeitung einer Klaviermelodie. Wenn du den Klavierpart bounct, wird die zufällig bearbeitete Melodie als Audio-Datei gespeichert. Wenn du den Song erneut bounct und Seed auf „Random“ gestellt ist, klingen die beiden Bounce-Dateien unterschiedlich. Ist Seed für beide Bounce-Dateien auf den gleichen spezifischen Wert gestellt, sind diese identisch.

Handbücher zum Download:

Logic Pro – Benutzerhandbuch: Apple Books

Logic Pro – Instrumente: Apple Books

Logic Pro – Effekte: Apple Books

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