Einführung zum einfachen Compositing in Motion

Nachdem du ein Projekt erstellt und Inhalte hinzugefügt hast, kannst du beginnen, die Bildebenen in deiner Komposition zu bearbeiten und anzuordnen. Dieser Vorgang wird als Compositing (Zusammenstellen) bezeichnet. Dabei werden mindestens zwei Bilder miteinander kombiniert, um ein integriertes Endergebnis zu erhalten. Grafikanimationsprofis verwenden viele verschiedene Compositing-Techniken, um animierte visuelle Effekte zu erstellen. Hierzu zählt das Bearbeiten der physischen Eigenschaften von Bildebenen (z. B. die Skalierung), das Anpassen der Deckkraft, das Anwenden von Filtern, das Erstellen von Text und Formen usw. Compositing beinhaltet auch Verfahren für Spezialeffekte wie Stanzmasken, Masken, Farbkorrekturen und die Erstellung von animierten Partikelsystemen.

Die einfachsten Compositing-Aufgaben werden in vier Bereichen des Motion-Fensters ausgeführt:

Motion-Benutzeroberfläche mit dem Informationsfenster „Eigenschaften“, der Liste „Ebenen“, dem Canvas und der Schwebepalette
  • Liste „Ebenen“: Wähle in dieser hierarchischen Liste Bildebenen und Effektobjekte aus. Du kannst auch die Stapelreihenfolge von Bildebenen neu anordnen, sodass bestimmte Bilder über anderen Bildern im Canvas angezeigt werden. Weitere Informationen findest du unter Liste „Ebenen“ – Einführung.

  • Canvas: In dieser visuellen Arbeitsumgebung kannst du Bildebenen anzeigen und bearbeiten. Wähle die angezeigten Bearbeitungswerkzeuge in der Canvas-Symbolleiste aus, um im Canvas allgemeine Layoutaufgaben wie Auswählen, Bewegen, Drehen, Skalieren, Verzerren usw. auszuführen. Die angezeigten Werkzeuge ermöglichen dir die Anpassung all dieser Eigenschaften durch Bewegen im Canvas. Weitere Informationen hierzu findest du unter Einführung zum Transformieren von Ebenen im Motion-Canvas.

    Tipp: Du kannst zwar Ebenen im Canvas auswählen, aber wenn mehrere Ebenen übereinander gestapelt sind, ist es häufig einfacher, bestimmte Ebenen in der Liste „Ebenen“ auszuwählen.

  • Informationsfenster „Eigenschaften“: Du kannst Ebeneneigenschaften auch mithilfe numerischer Steuerelemente – Schieberegler, Drehregler, Wertefelder usw. – anpassen. Diese Steuerelemente im Informationsfenster „Eigenschaften“ ermöglichen dir dieselben Anpassungen wie die auf dem Bildschirm angezeigten Bearbeitungswerkzeuge, aber mit höherer Genauigkeit. Anpassungen, die im Canvas vorgenommen werden, werden parallel im Informationsfenster aktualisiert und umgekehrt. Wenn du z. B. die Skalierung einer Ebene durch Bewegen der Eckaktivpunkte im Canvas änderst, wird der Parameter „Skalierung“ der Ebene im Informationsfenster „Eigenschaften“ aktualisiert. Weitere Informationen findest du unter Anpassen von Ebenen im Informationsfenster „Eigenschaften“.

  • Schwebepalette: Viele der numerischen Steuerelemente im Informationsfenster „Eigenschaften“ sind auch in der Schwebepalette verfügbar – ein schwebendes Fenster, das du ein- oder ausblenden kannst. Weitere Informationen findest du unter Transformieren von Ebenen in der Schwebepalette.

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