Wien-Margereten ist der Bezirk mit den meisten Erstklasslern, die kaum Deutsch sprechen. Dennoch gibt es dort keinen Standort der städtischen Sommerdeutschkurse. Über die Beschwerde des Bezirkschefs zeigt man sich im Büro der zuständigen Stadträtin Emmerling (NEOS) verwundert.
Über vier Seiten lang schildert Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) in einem offenen Brief an das Rathaus die Realität der Schulen in seinem Bezirk. Volle Klassen, Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und der größte Anteil an außerordentlichen Schülern unter den Schulanfängern (knapp 77 Prozent). Bei Letzteren sind die Deutschkenntnisse so schlecht, dass sie dem Unterricht nicht folgen können. Das stellt Pädagogen vor Herausforderungen.
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