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Einblendmenü „Kamera“ in Motion

Im Einblendmenü „Kamera“ in der linken oberen Ecke des Canvas wird die aktive Kameraperspektive angezeigt. Wähle aus einer Liste aus Szenenkameras und Referenzkameras aus. Dieses Menü enthält auch verschiedene Befehle für die Darstellung.

Hinweis: In einem 360°-Videoprojekt stehen drei Kameraperspektiven zur Verfügung („360°-Rundblick“, „360°-Übersicht“ und „VR-Headset spiegeln“). Weitere Informationen findest du unter Einführung zu 360°-Video in Motion.

Optionen im Menü „Kamera“

Das Einblendmenü „Kamera“ ist in drei Abschnitte unterteilt:

  • Im obersten Abschnitt kannst du die aktive Szenenkamera sowie beliebige weitere Szenenkameras auswählen, die du deinem Projekt hinzugefügt hast. Weitere Informationen zu Szenenkameras findest du unter Kameras und Darstellungen in Motion.

    • Aktive Kamera/Kamera: Wenn du „Aktive Kamera“ aus dem Einblendmenü auswählst, wird die oberste Kamera in der Liste „Ebenen“ an der aktuellen Abspielposition (in der Timeline) zur aktiven Kamera. Die aktive Kamera ist die Kamera, durch die du dein Projekt im Canvas siehst. Dabei handelt es sich auch um die Kameraperspektive, die beim Exportieren deines Projekts gerendert wird. Wenn ein Projekt nur eine Szenenkamera enthält (wie oben gezeigt), werden zwei Objekte oben in diesem Einblendmenü angezeigt: Aktive Kamera und Kamera, die beide dieselbe Kamera repräsentieren.

      Wenn ein Projekt mehr als eine Szenenkamera enthält (wie unten gezeigt), werden alle Szenen oben im Einblendmenü „Kamera“ unter dem Objekt „Aktive Kamera“ angezeigt. Um eine andere Szenenkamera als aktive Kamera festzulegen, wähle eine andere Kamera aus dem obersten Abschnitt des Einblendmenüs aus. (Szenenkameras, die in diesem Abschnitt des Einblendmenüs „Kamera“ in der Liste enthalten sind, werden in derselben Reihenfolge wie in der Liste „Ebenen“ angezeigt.)

      Auswählen einer anderen Szenenkamera aus dem Einblendmenü „Kamera“ im Canvas

      Weitere Informationen findest du unter Arbeiten mit mehreren Kameras in Motion.

  • Der mittlere Abschnitt des Einblendmenüs „Kamera“ ermöglicht dir das Auswählen einer Referenzkamera, damit du deine Komposition besser aus verschiedenen Winkeln sehen kannst. Wähle eine der folgenden Optionen aus, um eine Referenzkamera-Ansicht zu aktivieren:

    • Perspektive: Zeigt die Szene wie bei einer echten Kamera mit perspektivischer Verzerrung. Zum Beispiel werden Ebenen, die sich weiter weg von der Kamera befinden, kleiner angezeigt als der Kamera nähere Ebenen. Die Standardperspektive ist eine Darstellung von vorne (Mitte).

    • Vorne: Der Blickwinkel dieser orthogonalen Kamera verläuft gerade entlang der Z-Achse und zeigt eine rechtwinklige Darstellung der Szene von vorne.

    • Hinten: Der Blickwinkel dieser Kamera verläuft gerade entlang der Z-Achse und zeigt eine rechtwinklige Darstellung der Szene von hinten.

    • Links: Der Blickwinkel dieser orthogonalen Kamera verläuft gerade entlang der X-Achse und zeigt eine rechtwinklige Darstellung der Szene von links.

    • Rechts: Der Blickwinkel dieser Kamera verläuft gerade entlang der X-Achse und zeigt eine rechtwinklige Darstellung der Szene von rechts.

    • Oben: Der Blickwinkel dieser orthogonalen Kamera verläuft gerade entlang der Y-Achse und zeigt eine rechtwinklige Darstellung der Szene von oben.

    • Unten: Der Blickwinkel dieser Kamera verläuft gerade entlang der Y-Achse und zeigt eine rechtwinklige Darstellung der Szene von unten.

      Hinweis: Bei den orthogonalen Kameraperspektiven („Vorne“, „Hinten“, „Links“, „Rechts“, „Oben“ und „Unten“) wird die Perspektive ignoriert.

    Die Referenzkamera-Ansichten können nicht exportiert werden. Allerdings kannst du weiterhin eine Szenenkamera animieren, wenn eine Referenzkamera-Ansicht ausgewählt ist.

    Da Objekte als 2D-Objekte vorliegen (flach), sind sie möglicherweise im Canvas nicht sichtbar, wenn du eine orthogonale Kameraperspektive (Vorne, Hinten, Links, Rechts, Oben und Unten) verwendest. Der Grund hierfür ist die Tatsache, dass orthogonale Perspektiven einen rechten Winkel zu den 2D-Elementen in deinem Projekt einnehmen. Wenn du ein Objekt auswählst, das für eine orthogonale Referenzkamera unsichtbar ist, wird es im Canvas durch eine dünne weiße Linie dargestellt. Weitere Informationen findest du unter Anzeigen von 3D-Szenensymbolen in Motion.

    Hinweis: Ebenen in 360°-Umgebungen sind in orthogonalen Kameraperspektiven nicht sichtbar.

  • Der untere Abschnitt des Einblendmenüs „Kamera“ bietet Zugriff auf fünf häufig verwendete Befehle:

    • Kamera-Darstellung zurücksetzen: Setzt die Kameraperspektive auf die Standardperspektive zurück. (ctrl-R)

    • Aktuelle Kamera auswählen: Wählt die „aktive“ Kamera im Projekt aus. Es handelt sich hierbei um die oberste Kamera in der Liste „Ebenen“, wenn am selben Bild zum jeweiligen Zeitpunkt mehrere Kameras vorhanden sind. (ctrl-Wahl-C)

    • Objekte an Darstellung anpassen: Stellt die aktuelle Kamera so ein, dass die ausgewählten Objekte in den Canvas passen. (F)

    • Frame (Objekt): Hebt die ausgewählten Objekte in der aktuellen Darstellung hervor. Sind keine Objekte ausgewählt, wird mit „Frame (Objekt)“ die Referenzkamera zurückgesetzt, sodass alle Objekte in der Szene dargestellt werden. (Umschalt-Befehl-F)

    • Fokus auf Objekt: Wird verwendet, wenn für eine Kamera die Schärfentiefe aktiviert ist. Passt den Fokusversatz der Kamera an das ausgewählte Objekt an. (ctrl-F)

Nachdem du eine Kameraperspektive ausgewählt hast (Szenenkamera oder Referenzkamera), verwende die Werkzeuge für die 3D-Darstellung, um die Kamera zu schwenken, zu drehen oder die Bewegung eines Kamerawagens zu simulieren.

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