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Globalparameter des EFM1 in Logic Pro für iPad

Die globalen Parameter dienen dazu, die Stimmung, die Anzahl der Stimmen und andere Aspekte des gesamten Klangs zu bestimmen.

Abbildung. Globale Parameter des EFM1

Globale Parameter

  • Drehregler und Feld „Tune“: Du kannst die Tonhöhe auf Cent genau stimmen. Ein Cent entspricht einem Hundertstel eines Halbtons.

  • Einblendmenü „Transponieren“: Wähle die Oktavlage. Du kannst die Tonhöhe in Halbton- oder Oktavschritten ändern.

  • Drehregler und Feld „Glide“: Hiermit kann eine kontinuierliche Tonhöhenverschiebung zwischen zwei nacheinander gespielten Noten erreicht werden. Stelle den Wert für die benötigte Zeit ein, um von der zuletzt gespielten Tonhöhe zur nächsten zu gelangen.

    Hinweis: Glide kann in den monophonen Modi („Mono“ und „Legato“) sowie mit den polyphonen Einstellungen (Voices-Parameter = 2 bis 16) verwendet werden.

  • Einblendmenü „Voices“: Wähle die Anzahl der gleichzeitig spielbaren Stimmen. Wähle zwischen „Legato“ (ein langer Ton), „Mono“ (eine Stimme) oder einer Zahl von 2 bis 16 Stimmen.

    • Im Mono-Modus werden beim Staccato-Spiel die Abläufe der Hüllkurvengeneratoren jedes Mal neu gestartet, wenn eine Note gespielt wird. Spielst du hingegen legato (durch Anschlagen einer neuen Taste, während die alte gehalten wird), werden die Abläufe der Hüllkurven nur für die ersten legato gespielten Noten neu gestartet und folgen dann ihrem eingestellten Verlauf so lange, bis du die letzte legato gespielte Taste loslässt.

    • „Legato“ ist ebenfalls monophon, allerdings mit einer Besonderheit: Die Hüllkurvengeneratoren werden nur dann mit jeder Note neu ausgelöst, wenn du abgesetzt (staccato) spielst, d. h., wenn du die jeweilige Taste loslässt, bevor du eine neue anschlägst. Wenn du legato spielst, werden die Hüllkurven nicht neu ausgelöst.

    Hinweis: Das Verhalten im Modus „Legato“ wird bei vielen monophonen Analogsynthesizern als Single Trigger und im Modus „Mono“ als Multi Trigger bezeichnet.

  • Taste „Unison“: Dopple die Stimmen, wodurch der Sound entsprechend voller klingt. Im Unison-Modus kann der EFM1 noch (bis zu) 8-stimmig polyphon gespielt werden.

  • Schieberegler „PB Range“: Stelle einen Pitch-Bend-Bereich zwischen 0 und 24 Halbtönen ein.

  • Schieberegler und Feld „Velo Sens“: Bestimme die Empfindlichkeit für eingehende MIDI-Velocity-Informationen. EFM1 reagiert dynamisch auf MIDI-Velocity, indem er den Klang bei härter angeschlagenen Noten lauter und höhenreicher werden lässt. Wenn der VeloSens-Drehregler auf Linksanschlag steht, gegen den Uhrzeigersinn, ignoriert EFM1 eingehende Velocity-Informationen.

  • Drehregler und Feld „Randomize“: Definiere den Zufälligkeitsgrad – Abweichung vom Original-Sound.

  • Taste „Randomize Trigger“: Erzeuge einen neuen Sound, indem verschiedene Randomize-Parameter angewendet werden.

Zufallsklang erzeugen

Die Funktion „Randomize“ erzeugt neue Sounds durch zufälliges Ändern mehrerer Key-Parameter-Werte.

Diese Funktion ist ideal, um subtile Variationen eines bestimmten Sounds oder ganz neue Sounds zu erzeugen. Dies ist nützlich, wenn du eine Hilfestellung beim Kennenlernen der FM-Synthese benötigst.

  • Tippe in Logic Pro auf die Taste „Randomize Trigger“.

    Du kannst mehrmals tippen. Während du einen neuen Sound erstellst, werden deine Einstellungen laufend gespeichert.

Zufälligkeitsgrad begrenzen

  • Drehe in EFM1 von Logic Pro den Drehregler „Randomize“, um den Grad der Zufälligkeit (die Abweichung vom Original-Sound) festzulegen.

    Wenn du zufällig kleinere Anpassungen am Sound vornehmen willst, nutze Werte unter 10 %. Verwende höhere Werte, wenn du den Sound mit jedem Tippen auf die Taste „Randomize Trigger“ stärker variieren möchtest.

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