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Phaser-Effekt in Logic Pro für iPad

Der Phaser-Effekt kombiniert das Originalsignal mit einer Kopie, die in Abhängigkeit von der Frequenz leicht phasenverschoben zum Original ist. Das bedeutet, dass die Amplituden der beiden Signale ihr Maximum zu leicht unterschiedlichen Zeiten erreichen. Die Zeitunterschiede zwischen den Signalen werden durch zwei unabhängige LFOs moduliert. Zusätzlich enthält Phaser einen Filterschaltkreis sowie einen integrierten Hüllkurvenfolger, der Lautstärkeveränderungen des Eingangssignals verfolgt und daraus ein dynamisches Steuersignal erzeugt. Dieses Steuerungssignal verändert den Sweep-Bereich.

Das Klangbild beruht auf Kerben im Frequenzgang, die durch das Frequenzspektrum wandern. Der Phaser wird oft als Gitarreneffekt genutzt, eignet sich aber für eine Vielzahl unterschiedlicher Signale.

Um „Phaser“ zu deinem Projekt hinzuzufügen, wähle „Modulation“ > „Phaser“ in einem Channel-Strip-Plug-in-Menü „Audio Effect“ oder im Plug-ins-Bereich aus. Weitere Informationen findest du unter Einführung in Plug-ins. Weitere Informationen findest du außerdem unter Plug-ins im Bereich „Plug-ins“ hinzufügen, ersetzen, neu anordnen und entfernen und Mit Plug-ins im Mixer arbeiten.

Abbildung. Fenster „Phaser“

Parameter „Sweep“

  • Tasten „Sweep Mode“: Wählt einen Modus, der die Wirkung des Eingangssignals auf dem Frequenzbereich bestimmt. Bestimmt den Frequenzbereich über die Parameter „Ceiling“ und „Floor“.

  • Drehregler und Feld „Stages“: Hier kannst du einen Phaser-Algorithmus (gerade Zahlen) oder Kammfilter (ungerade Zahlen) auswählen.

    • Mit den Einstellungen „4“, „6“, „8“, „10“ und „12“ kannst du zwischen fünf unterschiedlichen Phaser-Algorithmen umschalten. Alle sind auf der Basis von Analogschaltkreisen modelliert und jeder ist für eine spezifische Art der Anwendung ausgelegt.

    • Die Einstellungen mit den ungeraden Zahlen (5, 7, 9 und 11) erzeugen keine Phasing-Effekte im eigentlichen Sinne. Die auf diese Weise erzeugten subtilen Comb-Filtereffekte können jedoch sehr reizvoll klingen.

  • Schieberegler und Felder „Sweep Floor/Ceiling“: Bestimmen den Frequenzbereich, der durch die LFO-Modulation beeinflusst wird.

Parameter für Delay-Modulation

  •  Drehregler und Felder „Rate LFO 1/2“: Bestimmen die Geschwindigkeit der einzelnen LFOs.

  • Tasten „LFO 1/2 Sync“: Synchronisieren das Modulationstempo der einzelnen LFOs mit dem Tempo des Projekts. Mit den Drehreglern „Rate 1“ und „Rate 2“ kannst du Notenwerte auswählen.

  • Drehregler und Feld „Phase“: Legen die Phasenbeziehung zwischen den Modulationen der einzelnen Kanäle fest. Ist nur bei Stereo-Instanzen verfügbar. Bei der Einstellung „0“ werden die Modulationswerte für beide Kanäle gleichzeitig erreicht. Bei 180° oder –180° wird der größtmögliche Abstand zwischen den Modulationsphasen der Kanäle erreicht.

  • Schieberegler und Felder „LFO Mix“: Bestimmen das Verhältnis zwischen den beiden LFOs.

Parameter „Feedback“ und „Out“

  •  Drehregler und Feld „Feedback“: Legen den Anteil des Effektsignals fest, der zurück auf den Eingang geführt wird.

  • Taste „Warmth“: Aktiviert oder deaktiviert einen Verzerrungsschaltkreis, der sich für „warme“ Übersteuerungseffekte eignet.

  • Drehregler und Felder „HP/LP Cutoff“: Stellen die Cutoff-Frequenz des Lowpass- (LP) und Highpass-Filters (HP) ein.

  • Taste „FB Filter“: Aktiviere oder deaktiviere die Filterauswahl.

  • Schieberegler und Feld „Output Mix“: Bestimmen das Verhältnis zwischen Original- und effektbearbeitetem Signal. Negative Werte erzeugen eine phaseninvertierte Mischung von Effekt- und Originalsignal.

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