Einführung zur Liste „Ebenen“ in Motion

Wenn du Medieninhalte hinzufügst, wird das resultierende Element in deinem Motion-Projekt als Ebene dargestellt. Ebenen kann man sich als eine Gruppe visueller Schichten vorstellen, die übereinander gelegt werden. Diese Bildebenen werden zu der Komposition zusammengefügt, die im Canvas angezeigt wird. In der Liste „Ebenen“ des Bereichs „Projekt“ wird diese Ebenenhierarchie in Motion grafisch dargestellt. In einem 2D-Projekt bestimmt die Stapelreihenfolge der Ebenen in der Liste „Ebenen“ auch die Anzeigereihenfolge der Ebenen im Canvas.

Du kannst Ebenen ändern, indem du Effektobjekte auf sie anwendest. Effektobjekte werden auch in der Liste „Ebenen“ unterhalb der Gruppe oder Ebene angezeigt, auf die sie angewendet werden.

Die Liste „Ebenen“ enthält die folgenden Objekte:

  • Ebenen: Die grundlegenden Bildobjekte – Videoclips, Einzelbild, Formen, Text, 3D-Objekte, Partikelsysteme usw. – in deinem Projekt, die zu einer Komposition zusammengefügt werden.

  • Effektobjekte: Nicht-Bildobjekte, durch die Bildebenen oder Gruppen geändert werden. Effektobjekte beinhalten Filter, Verhalten, Lichter, Kameras und Rigs. Effektobjekte werden in der Liste „Ebenen“ unterhalb der Ebene oder Gruppe, auf die sie wirken, eingerückt angezeigt.

  • Gruppen: Container, die Ebenen und Effektobjekte einschließen. Wenn du eine Ebene erstellst, wird sie innerhalb einer Gruppe platziert. Alle Bildebenen und Effektenobjekte – außer für Kameras, Lichter, Rigs und das Projektobjekt – müssen sich in Gruppen befinden. Masken, Verhalten und Effekte können auf Gruppen oder auf Ebenen angewendet werden. Eine Gruppe kann auch andere, in ihr verschachtelte Gruppen enthalten. Auf diese Weise können komplexe Hierarchien aus verschachtelten Gruppen erstellt werden, wobei jede Gruppe der Gruppe untergeordnet ist, in der sie sich befindet.

  • 360°-Umgebungen: Container, die 360°-Material und Filter enthalten. 360°-Umgebungen können keine Objekte wie Partikel, Replikatoren oder Formen enthalten. Weitere Informationen findest du unter 360°-Video – Einführung.

  • Projektobjekt: Ein Symbol oben in der Liste „Ebenen“. Wird es ausgewählt, wird das Informationsfenster „Projekt“ verfügbar. Das Informationsfenster „Projekt“ zeigt Parameter zum Veröffentlichen einer Vorlage für die Verwendung in Final Cut Pro. Weitere Informationen findest du unter Veröffentlichen von Steuerelementen für Final Cut Pro von Motion und Hinzufügen mehrerer Seitenverhältnisse zu Vorlagen.

Informationsfenster „Projekt“ mit der Liste „Ebenen“ mit dem Objekt „Projekt“, Gruppen, Ebenen und Effektobjekten

Zusätzliche Symbole und Steuerelemente in jeder Zeile der Liste „Ebenen“ stellen Informationen zum Status von angewendeten Effekten bereit, ermöglichen dir, Ebenen zu schützen und angewendete Effekte zu aktivieren bzw. deaktivieren. Weitere Informationen findest du unter Steuerelemente in der Liste „Ebenen“.

Hinweis: In Motion ist jedes Element, das in der Liste „Ebenen“ aufgelistet ist, ein Objekt. Dazu zählen auch Bildebenen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Art von Objekt, nämlich ein bildbasiertes Element, das im Canvas zu sehen ist. Dies sind Videoclips, Einzelbilder, Formen, Text, Partikelsysteme, Replikatoren usw. Eine sich drehende Dreiecksform gilt z. B. als Ebene, das die Form animierende Verhalten jedoch nicht. Ein Videoclip in Sepia ist eine Ebene, der Filter „Sepia“, der den Retroeffekt erzeugt, dagegen nicht. In der Motion-Hilfe werden mit dem Begriff Objekt häufig alle anpassbaren Elemente (Ebenen, Gruppen und Effektobjekte) bezeichnet, die Teil einer Komposition sind. Der Begriff Ebene bezieht sich dagegen immer auf die bildbasierten Elemente, die bearbeitet werden.

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