Verhalten „Rampe“ in Motion

Das Verhalten „Rampe“ erzeugt einen graduellen Übergang für einen beliebigen animierbaren Parameter vom Startwert zum Endwert. Das Tempo des Übergangs wird durch die Länge des Verhaltens „Rampe“ in der Timeline und durch den Endwert des Verhaltens definiert. Mit zusätzlichen Parametern kannst du die Art und Weise des Übergangs definieren, d. h. ob er im Zeitverlauf mit einem bestimmten kontinuierlichen Tempo oder mit einer (positiven oder negativen) Beschleunigung erfolgen soll.

Das Verhalten „Rampe“ ist vielseitig einsetzbar. Wenn du es auf den Parameter „Skalieren“ anwendest, funktioniert es wie das Verhalten „Größer/Kleiner werden“. Angewendet auf den Parameter „Deckkraft“ kannst du ein Objekt auf unterschiedliche Arten ein- oder ausblenden. Du kannst das Verhalten „Rampe“ zum Imitieren anderer Motion-Verhalten verwenden und es auf jeden Parameter anwenden. Es handelt sich um ein additives Verhalten, d. h., der Wert, den es generiert, wird zum Originalwert des Parameters addiert, auf den das Verhalten angewendet wird.

Möchtest du beispielsweise verschiedene Segmente eines Balkendiagramms so animieren, dass jeder Balken bis auf eine bestimmte Höhe anwächst, wende das Verhalten „Rampe“ auf den Parameter „Beschneiden“ jedes Balkens an. Nachdem du die verschiedenen Balken mit ihren Startwerten für „Beschneiden“ angeordnet hast, erhöhen die Verhalten „Rampe“ den Parameter „Oben“ und erzeugen so den Eindruck, dass die Balken wachsen. Lege nun noch für jedes Verhalten vom Typ „Rampe“ den Endwert-Parameter auf die Länge fest, die der Balken erreichen soll - fertig!

Im Informationsfenster „Verhalten“ wird dieses Verhalten mithilfe von Steuerelementen angepasst:

  • Startwert: Ein Schieberegler, mit dem der Wert festgelegt wird, der zum Parameter beim ersten Bild des Verhaltens „Rampe“ addiert wird.

  • Endwert: Ein Schieberegler, mit der Wert festgelegt wird, den das Verhalten „Rampe“ beim letzten Bild erreicht. Der Parameter, auf den das Verhalten „Rampe“ angewendet ist, wird bezogen auf die gesamte Dauer des Verhaltens angewendet und bewirkt den Übergang vom Startwert zum Endwert und dem ursprünglichem Wert.

  • Krümmung: Ein Schieberegler, mit dem die Beschleunigung angepasst werden kann, mit der das Verhalten „Rampe“ vom Startwert zum Endwert übergeht. Hohe Krümmungswerte führen zu einem kombinierten Beschleunigungs- und Verlangsamungseffekt, d. h., der Übergang beginnt langsam, um im Verlauf des Verhaltens zunächst schneller und gegen Ende wieder langsamer zu werden, bis er am Ende ganz stoppt. Da der Parameter „Krümmung“ durch die Länge des Verhaltens in der Timeline definiert wird, hat er keine Auswirkung auf die Gesamtdauer des Effekts.

  • Start des Versatzes: Ein Schieberegler, mit dem der Beginn des Verhaltenseffekts relativ zum ersten Bild seiner Position in der Timeline verzögert wird (Angabe in Bildern). Durch Anpassen dieses Parameters kannst du bewirken, dass das Verhalten verzögert einsetzt.

  • Ende des Versatzes: Ein Schieberegler, mit dem das Ende des Verhaltenseffekts relativ zur Position des letzten Bilds seiner Position in der Timeline verschoben wird (Angabe in Bildern). Durch Anpassen dieses Parameters kannst du bewirken, dass der Effekt vor dem Ende der Zeitleiste des Verhaltens in der Timeline stoppt. Wenn du diesen Schieberegler zum Stoppen des Effekts verwendest, anstatt das Ende der Zeitleiste des Verhaltens in der Timeline zu trimmen, kannst du das Ende des Effekts für die restliche Dauer des Objekts „einfrieren“. Durch Trimmen des Endes des Verhaltens wird das Objekt auf seinen ursprünglichen Parameter zurückgesetzt.

  • Anwenden auf: Ein Einblendmenü, in dem der Parameter angezeigt wird, auf den sich das Verhalten auswirkt. Es kann dazu genutzt werden, das Verhalten einem anderen Parameter neu zuzuordnen.

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