Richtlinien zum Optimieren von 360°-Projekten in Motion

Berücksichtige die folgenden Vorschläge, um bei der Arbeit in 360°-Projekten optimale Ergebnisse zu erzielen.

  • Stelle sicher, dass deine 360°-Medien für die Plattkartenprojektion formatiert sind.

  • Verwende möglichst nur Bilder, die der in deinem Projekt verwendeten Auflösung entsprechen. Medien mit niedriger Auflösung werden gedehnt und nicht korrekt skaliert, was zu nicht gewünschten Ergebnissen führt.

  • Du kannst Klonobjekte zu einer 360°-Umgebung hinzufügen – dies ist allerdings nur zu empfehlen, wenn du 360°-Medien maskierst. Das Klonen anderer Objekte kann zu unerwarteten Ergebnissen führen.

  • 360°-Projekte mit Auflösungen unter 2K sind nicht zu empfehlen.

  • Vergewissere dich, dass der Mac die Systemanforderungen für die 360°-Videobearbeitung erfüllt.

  • Das Konvertieren von normalen Projekten oder Final Cut Pro-Vorlagen in 360°-Projekte kann zu unerwünschten Resultaten führen. Wann immer möglich, solltest du 360°-Projekte neu erstellen.

  • Um unterschiedliche Perspektiven während der Wiedergabe zu haben, kannst du mehrere Szenenkameras (oder Filter zur Neuausrichtung) mit unterschiedlichen Drehungen hinzufügen und diese dann in der Timeline versetzen.

  • Zum Exportieren mehrerer Versionen deines 360°-Videos, jede mit einer anderen Standardperspektive, deaktiviere alle Kameras bis auf eine und starte den Export. Aktiviere dann eine andere Kamera und starte den Export erneut.

  • Zum Sperren der aktiven Kamera und Unterbinden einer Neuausrichtung der Szene, klicke auf das Schlosssymbol rechts neben dem Kameranamen in der Liste „Ebenen“. Klicke erneut auf das Schlosssymbol, um den Schutz der Kamera aufzuheben.

  • Verwende beim Ansehen deines Projekts die Kameradarstellung „360°-Rundblick“ und nicht die der aktuellen Kamera, um:

    • das Ändern der Standardausrichtung von 360°-Medien zu vermeiden

    • nicht gewünschtes Keyframing zu verhindern

    • Die Darstellung zu aktualisieren, die auf der Ausrichtung der aktiven Kamera am aktuellen Bild basiert

  • Für ein eindrucksvolles Zuschauererlebnis solltest du bei der Arbeit an 360°-Videoprojekten in Motion ein VR-Headset verwenden.

  • Um sicherzustellen, dass Zuschauer Text und Bilder, den/die du zum Projekt hinzugefügt hast, sehen können, füge diese Elemente zu jedem Quadranten der Szene hinzu. Möglicherweise können Zuschauer Grafiken nicht sehen, wenn sie zu hoch oder zu tief in der Kugel platziert werden.

  • Zum Anpassen des Arbeitsbereichs kannst du das Canvas-Layout vorübergehend ändern – durch Vertauschen der Sichtfelder, Hinzufügen neuer Sichtfelder, Anzeige nur immer eines Sichtfelds usw. Weitere Informationen findest du unter 3D-Sichtfeldanordnungen.

  • Die 360°-Umgebung ist immer um die Position der aktiven Kamera zentriert. Aus diesem Grund kannst du die Kameraposition am Nullpunkt ändern (das ist der Punkt, an dem alle drei Achsen –X, Y und Z – in der Mitte des Canvas zusammentreffen und an dem X = 0, Y = 0 und Z = 0 ist). Auf diese Weise werden Objekte mit negativen Werten der Z-Position immer vor der Kamera und Objekte mit positiven Werten der Z -Position immer hinter der Kamera angezeigt. Weitere Informationen findest du unter Einführung in 3D-Koordinaten.

  • Wenn du ein rechteckiges Bild, das mit Keyframes animiert wurde oder auf das Verhalten angewendet wurden, in eine 360°-Umgebung bewegst, wird die Animation deaktiviert. Nachdem das Bild in eine Standardgruppe zurückbewegt wurde, wird die Animation wieder aktiviert.

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