Der Modus „Grid“ des Arpeggiator-MIDI-Plug-in in Logic Pro for iPad

Das Arpeggiator-MIDI-Plug-in arbeitet mit zwei unterschiedlichen Modi: „Live“ und „Grid“. Die beiden Modi schließen sich gegenseitig aus, d. h., wenn du einen Modus aktivierst, wird der andere deaktiviert. Es ist außerdem die einzigartige Funktion „Live Capture to Grid“ verfügbar.

Wenn der Modus „Grid“ aktiviert ist, steuert dieser die Velocity (Anschlagsdynamik), Cycle-Länge, Schrittlänge, Pausen, Haltebögen und Akkorde des Arpeggios. Live-Input von den verfügbaren Grid-Parametern (z. B. Velocities) wird ignoriert.

Wenn du in den Live-Modus wechselst, wird die Arpeggio-Performance über deinen Input gesteuert. Die Velocity arpeggierter Noten wird beispielsweise durch die Art und Weise bestimmt, wie diese angeschlagen wurden. Alle bestehenden Grid-Werte werden beibehalten, sind aber so lange deaktiviert, bis du wieder in den Modus „Grid“ zurückwechselst.

Hinweis: Beim Erfassen von Live-Darbietungen werden die Grid-Werte nicht beibehalten.

Im Live-Modus kannst du Pausen, Haltebögen und Akkorde in Echtzeit hinzufügen. Tippe dazu auf die Tasten auf dem Bildschirm oder verwende entsprechende Remote Keys eines MIDI-Keyboards. Weitere Informationen findest du unter Assign Arpeggiator Controllers.

Das Raster (Grid) besteht aus 16 Schritten. Für jeden Schritt lässt sich dessen Velocity festlegen, außerdem können Pausen, Haltebögen und Akkorde eingefügt oder bearbeitet werden. Zusätzlich kannst du hier die Cycle-Länge festlegen. Das aktuelle Raster wird automatisch mit dem Projekt oder Concert gespeichert. Du kannst auch eigene oder werksseitige Raster speichern und laden. Das Arpeggiator-Plug-in weist den einzelnen Noten, in der Reihenfolge, in der sie empfangen wurden, aufsteigende Identifikationsnummern für die Position zu. Dies geschieht unabhängig von der ursprünglich ausgewählten Notenfolge-Voreinstellung. Diese Identifikationsnummern verbinden ein bestimmtes Event, z. B. eine Note, eine Pause oder einen Haltebogen, mit einem bestimmten Schritt.

Abbildung. Parameter des Grid-Modus von Arpeggiator

Parameter „Grid Mode“

  • Taste „On/Off“: Aktiviert den Grid-Modus. Das Raster (Grid) hat 16 Schritte. Jeder Schritt steuert Velocity, Länge, Pausen, Haltebögen und Akkorde.

  • Taste „Capture“: Tippe auf diese Taste, um die aktuellen Arpeggiator-Einstellungen als Grid-Pattern zu erfassen. Dies erscheint als eigener Eintrag im Einblendmenü „Patterns“.

  • Einblendmenü „Patterns“: Wähle eine Option, um benutzerdefinierte Raster zu speichern oder zu laden oder ein werkseitiges Raster zu laden.

    • Option „Custom“: Dieser Menüpunkt wird automatisch angezeigt, wenn am Raster Änderungen vorgenommen wurden. Dies gibt einen Überblick über den „aktuellen Status“ der voreingestellten Raster.

    • Untermenü „App Patterns“: Wähle durch Tippen ein werkseitig voreingestelltes Pattern.

  • Tasten „Next/Previous Pattern“: Wähle das nächste oder das vorherige Pattern-Preset aus.

  • Drehregler „Length“: Ändert die Raster-Länge.

    Hinweis: Die mit dem Wert für die (Grid-) Länge ist unabhängig vom Parameter der Cycle-Länge (mit der die Länge des arpeggierten Notenmusters festgelegt wird), wie unter Optionsparameter beschrieben. Die Rasterlänge wechselt unabhängig vom jeweils aktuellen Notenmuster. Auf diese Weise wird verhindert, dass das wahrgenommene rhythmische und durch das Raster erzeuge Muster, durch eine geänderte Arpeggiolänge unterbrochen wird.

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