Percussion-Optionen von Vintage B3 in Logic Pro für iPad

Vintage B3 emuliert die Key-Percussion-Funktionen der Original-B3. Die Percussion-Funktion steht nur für das obere Manual zur Verfügung. Der Effekt addiert den zweiten oder dritten Partialton zur Attack-Hüllkurve jeder Note. Dieser Perkussionston verklingt schnell, sodass nur die mit den Zugriegeln eingestellten Töne übrig bleiben.

Der Percussion-Effekt ist zwar polyphon, aber er wird immer nur ausgelöst, nachdem alle Tasten des Manuals losgelassen wurden. Wenn du also die Noten absetzt, erklingen neu angeschlagene Noten oder Akkorde mit Percussion. Wenn du legato spielst oder andere Töne des oberen Manuals hältst, wird die Percussion bei neu angeschlagenen Noten nicht ausgelöst.

Wichtig: Die Percussion-Steuerungen sind auf zwei Oberflächenbereiche aufgeteilt: Percussion und Percussion-Optionen.

Abbildung. Percussion-Optionen für Vintage B3

Parameter „Percussion Options“

  • Tasten „Percussion Polyphonic“: Bestimme das Verhalten des Percussion-Effekts.

    • Mono: Aktiviere dies, um mit jedem Tastendruck einen Mono-Percussion-Effekt zu triggern.

    • Para: Aktiviere dies, um einen polyphonen Percussion-Effekt zu triggern. Jede gespielte Note in einem Akkord, triggert den Effekt.

    • Poly: Aktiviere dies, um einen polyphonen Percussion-Effekt zu erzeugen, der erst (erneut) ausgelöst wird, nachdem alle Tasten des Manuals losgelassen wurden. Wenn du also die Noten absetzt, erklingen neu angeschlagene Noten oder Akkorde mit Percussion. Wenn du legato spielst oder andere Töne des oberen Manuals hältst, wird die Percussion bei neu angeschlagenen Noten nicht ausgelöst.

  • Schalter „Percussion Mode“: Mit „Only B“ simulierst du eine Einschränkung der Preset-Taste „B“. Wenn du auf die Percussion auch bei den anderen Presets nicht verzichten möchtest, wähle „Always“. Weitere Informationen findest du unter Verwenden der Preset Keys von Vintage B3.

  • Drehregler und Felder „Perc Slow/Fast“: Bestimme jeweils eine separate Decay-Zeit der Percussion für die unterschiedlichen Einstellungen des Time-Schalters (langsam/schnell). Wird „Perc Slow“ auf das Maximum eingestellt, erfolgt kein Percussion-Decay.

  • Drehregler und Feld „Perc Time“: Lege die gesamte Decay-Zeit fest, die die Werte für die Drehregler „Perc Slow/Fast“ skaliert.

  • Drehregler und Felder „Perc Soft/Normal“: Bestimme jeweils einen niedrigen (soft) und einen hohen (normalen) Pegel für die unterschiedlichen Einstellungen des Perc Volume-Schalters (hoch/niedrig). Dies ist eine Verbesserung gegenüber der Hammond B3, bei der „Time und „Volume“ nur ein- oder ausgeschaltet werden konnten.

  • Drehregler und Feld „Perc Level“: Lege den gesamte Percussion-Pegel fest, der die Werte für die Drehregler „Perc Soft/Normal“ skaliert.

  • Drehregler und Feld „Upper Level“: Bestimme die Balance zwischen oberem Manual (mit der Percussion) und dem unteren Manual bzw. den Pedalen. Bei der Hammond B3 steht die Percussion nur der Preset-Taste B (dem deutschen H, also der höchsten Preset-Taste) zur Verfügung. Weitere Informationen findest du unter Verwenden der Preset Keys von Vintage B3.

  • Drehregler und Feld „Perc Velocity“: Hier kannst du einstellen, wie sehr sich die Anschlagsdynamik (Velocity) auf den Percussion-Pegel auswirkt. Die originale Hammond B3 ist allerdings nicht anschlagsdynamisch spielbar. Wenn du Percussion auf einem B3 verwendest, wird der Pegel der normalen, nicht-perkussiven Register reduziert.

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