MW-Pad-Creator-Setting des Logic Pro-ES2

Hiermit wird versucht, ein Patch zu entwickeln, das selbst in der Lage ist, neue Patches zu entwickeln.

Oszillator 2 ist in der Pulsbreite moduliert, um einen starken Ensemble-Effekt hervorzurufen (weitere Informationen findest du unter Crescendo-Blechbläser-Setting des Logic Pro-ES2).

Die Oszillatoren 1 und 3 sind innerhalb ihrer Wavetables auf eine Art Startkombination eingestellt. Diese können nach Belieben verändert werden und du kannst mit einer anderen Kombination von Wavetables neu beginnen.

Das Modulationsrad auf Modulation 3 regelt eine Wavetable-Bewegung aller drei Oszillatoren. Das heißt, du scrollst durch die Wavetables der Oszillatoren 1 und 3, während sich die Pulsbreite des Oszillators 2 durch Bewegen des Modulationsrads verändert.

Bewege das Modulationsrad sehr langsam und du wirst drastische Veränderungen innerhalb der Wellenanordnung wahrnehmen. Jede Position des Rads erzeugt einen anderen, digitalen Flächenklang. Vermeide abrupte Bewegungen, sonst hörst du Geräusche wie bei einem AM-Radio.

Spiele mit der Modulationsintensität der Wellenformen der Oszillatoren 1, 2 und 3 durch das Modulationsrad. Dieser Parameter regelt sowohl Schrittweite als auch Bewegungsrichtung durch die Wavetables. Experimentiere mit positiven und negativen Werten.

Ein interessanter Nebeneffekt der FM-Zuweisung zu Filter 2 (Modulations-Routing 4 – Lowpass-Filter FM) tritt auf, wenn das Modulationsrad in höhere Positionen bewegt wird:  Die Frequenzmodulation des Filters wird erhöht, was eine Betonung aller zyklischen Beats (vibrierende Tonhöhen, Verstimmungen, Pulsbreite) bewirkt. So wird der gesamte Soundcharakter rauer und rauschiger. Von daher bietet FM ein umfangreiches Experimentierfeld, wobei du zwischen folgenden Optionen wählen kannst:

  • Festeingestellte Frequenzmodulation mit dem entsprechenden Regler des Filters 2, den du durch Drehen des Modulationsrads auf die oberste Position abschwächen kannst. (Definiere als Maximum der Modulation 4 einen negativen Wert.)

  • Alternativ kannst du eine permanente Frequenzmodulation wählen, wobei du einen Modulationskanal einsparst. Du kannst „FM“ auch ausschalten, wenn es zu unrein klingt.

Als Spielhilfe ist Aftertouch für das Vibrato angelegt (Modulation 10)* sowie eine leichte Anhebung der Cutoff-Frequenz, um die Modulation etwas zu betonen (Modulation 9).

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