Erstellen von Fades in Logic Pro

Du kannst den Anfang von Audioregionen einblenden und das Ende von Audioregionen (inklusive Apple Loops) ausblenden.

Fades werden nur dann dargestellt, wenn weit genug eingezoomt wurde, sodass die Wellenform in der Audioregion sichtbar ist. Du kannst eine Überblendung entweder mit dem Fade-Werkzeug oder über die Parameter „Fade-In“ und „Fade-Out“ im Informationsfenster „Region“ erstellen.

Fade-In oder Fade-Out mit dem Fade-Werkzeug erstellen

  1. Wähle in Logic Pro das Fade-Werkzeug aus.

    Abbildung. Fade-Werkzeug
  2. Führe einen der folgenden Schritte aus:

    • Klicke auf den Start- oder Endpunkt einer Region und bewege die Maus bei gedrückter Maustaste nach links bzw. rechts.

      Abbildung. Erstellung eines Fade-In in einer Region mit dem Fade-Werkzeug

      Ein Fade-In bzw. Fade-Out wird erstellt. Die Länge des Bereichs, über den du die Maus bewegst, bestimmt die Dauer des Fades: Wenn du den Zeiger über einen längeren Bereich bewegst, wird ein längerer Fade erzeugt, bei einem kürzeren Bereich entsteht entsprechend ein kurzer Fade.

    • Klicke auf den Endpunkt einer Audioregion, halte die Maustaste gedrückt und bewege den Zeiger über den Startpunkt der nachfolgenden Region.

      Abbildung. Erstellung einer Überblendung zwischen Regionen mit dem Fade-Werkzeug

      Dieses Verfahren funktioniert auch, wenn die beiden Regionen nicht direkt aufeinanderfolgen.

Wenn das Fade-Werkzeug ausgewählt ist, kannst du Überblendungen in Regionen bearbeiten, nachdem du diese erstellt hast.

Fade-In oder Fade-Out mit dem Informationsfenster „Region“ erstellen

  1. Wähle in Logic Pro eine oder mehrere Regionen aus.

  2. Lege im Informationsfenster „Region“ den Wert für „Fade-In“ bzw. „Fade-Out“ fest, indem du den Zeiger vertikal bewegst oder doppelklickst und einen Wert eingibst.

    Abbildung. Parameter „Fade-In“ im Informationsfenster „Region“ (wird in den Arrangierbereich übernommen)

Fades, die mit dem Fade-Werkzeug und dem Informationsfenster „Region“ erstellt wurden, sind inaktiv. Nachdem du eine Überblendung mit dem Fade-Werkzeug erstellt hast, kannst du die Überblendung mit den Parametern „Fade-In“ bzw. „Fade-Out“ im Informationsfenster „Region“ anpassen.

Letzte Überblendung auf ausgewählte Regionen anwenden

  1. Wähle in Logic Pro eine oder mehrere Regionen aus.

  2. Verwende den Tastaturkurzbefehl für „Zuletzt bearbeitetes Fade anwenden“ oder „Marquee-Auswahl überblenden“.

Mit dem Befehl „Zuletzt bearbeitetes Fade anwenden“ oder „Marquee-Auswahl überblenden“ werden die folgenden Regionsparameter auf die ausgewählten Regionen angewendet:

  • Einblenden/Beschleunigen – Zeit

  • Einblenden/Beschleunigen – Kurve

  • Ausblenden/Verlangsamen – Typ

  • Ausblenden/Verlangsamen – Zeit

  • Ausblenden/Verlangsamen – Kurve

Der Parameter „Ausblenden/Verlangsamen – Typ“ ändert sich von „Out“ in „EqP Crossfade“ oder von einem beliebigen „Crossfade“-Typ in „Out“, abhängig davon, ob es sich um eine auf die ausgewählte Region (die „EqP Crossfade“ erfordert) angrenzende Region oder um eine vorhandene Lücke (die „Out“ erfordert) handelt.

Letzte Überblendung auf Marquee-Auswahl anwenden

  1. Mache eine Marquee-Auswahl zu einem Teil einer oder mehrere Regionen in Logic Pro.

  2. Verwende den Tastaturkurzbefehl für „Zuletzt bearbeitetes Fade anwenden“ oder „Marquee-Auswahl überblenden“.

Für den Fall, dass es eine Marquee-Auswahl für jede Spur gibt, wird Folgendes auf jede betroffene Spur angewendet:

  • Wenn eine Marquee-Auswahl ein Regionsende enthält, auf das eine Lücke folgt, oder wenn die Marquee-Auswahl später als der Regionsanfang startet und genau am Regionsende (etwa innerhalb desselben Pixels) endet, wende das Fade-Out vom Anfang der Marquee-Auswahl bis zum Regionsende an.

  • Umschließt die Marquee-Auswahl genau eine Verbindung zwischen zwei angrenzenden Regionen (startet also später als der erste Regionsanfang und endet früher als das zweite Regionsende), wende EqP (Equal Power Crossfade) vom Anfang bis zum Ende der Marquee-Auswahl an. Der Überblendungspunkt liegt dabei auf der Regionsverbindung.

  • Umschließt die Marquee-Auswahl einen Regionsanfang, der eine Lücke folgt, oder beginnt die Marquee-Auswahl am Regionsanfang und endet die Marquee-Auswahl vor dem Regionsende, wende ein Fade-In vom Regionsanfang bis zum Ende der Marquee-Auswahl an.

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