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Einführung zu Grafiken in 360°-Projekten in Motion

Wie bei normalen Projekten kannst du auch zu 360°-Projekten 2D- oder 3D-Elemente hinzufügen, um komplexe Szenen zu erstellen.

Dieselben Regeln für Ebenen, die in normalen Projekten gelten, gelten auch bei 360°-Projekten. Es gibt jedoch einige weitere Aspekte, die beim Integrieren von Ebenen in 360°-Projekten, zu beachten sind:

  • Du kannst jeden Objekttyp zu einer 3D-Gruppe in einem 360°-Projekt hinzufügen. Hierzu gehören 2D- oder 3D-Text, Replikatoren, Flachbilder, Lichter usw. Nach dem Hinzufügen wird das Objekt korrekt in der Szene integriert und fixiert, wenn du das 360°-Video schwenkst.

    Zu einem Gruppenobjekt hinzugefügter Text in einem 360°-Projekt
    Zu einem Gruppenobjekt hinzugefügtes Standardmaterial in einem 360°-Projekt
  • In einer 360°-Umgebung kannst du keine Objekte (wie Formen oder Text) hinzufügen. Du kannst jedoch bildbasierte Medien und Filter zu einer 360°-Umgebung hinzufügen.

  • Die Werkzeuge in der Canvas-Symbolleiste (z. B. das Text-Werkzeug oder das Form-Werkzeug) sind nicht verfügbar, wenn das Sichtfeld „360°-Übersicht“ aktiv ist.

  • Nichtrechteckige Bilder wie Logos oder Standardvideoclips sollten in einer normalen 3D-Gruppe platziert werden, wo sie in einem 360°-Raum als flaches Element positioniert werden können. Durch das Hinzufügen solcher Bilder zu einer 360°-Umgebung wird das Bild gedehnt, um die gesamte 360°-Kugel auszufüllen, wodurch das Bild verzerrt aussieht.

    Abbildungen eines in einer 360°-Umgebung korrekt dargestellten rechteckigen Bilds und eines Standardbilds, das in einer 360°-Umgebung verzerrt wird

    Du kannst ein normales in ein rechteckiges Bild konvertieren, sodass es direkt in einer 360°-Umgebung ohne Verzerrung platziert werden kann. Weitere Informationen hierzu findest du unter Erstellen eins rechteckigen Bilds.

  • Die Füllmethode „Durchreichen“ ist in 360°-Umgebungen nicht verfügbar. Wenn „Durchreichen“ (die Standardfüllmethode für Gruppen) eingestellt ist, wird jede Ebene in der Gruppe mit allen Ebenen und Gruppen überblendet, die sich in der Liste „Ebenen“ unter dieser Ebene befinden (einschließlich Ebenen in anderen Gruppen). In einem 360°-Projekt werden nur Ebenen überble3ndet, die sich in derselben 360°-Umgebung befinden.

    Canvas, in dem die Füllmethode „Hinzufügen“ keinen Effekt auf ein Bild in der Gruppe hat, und in dem die Füllmethode „Hinzufügen“ korrekt auf ein Bild in einer 360°-Umgebung angewendet wurde

    In bestimmten Situationen entsprechen Bilder in einem „360°-Rundblick“-Sichtfeld möglicherweise nicht der Endausgabe deines Projekts. Wähle im Zweifelsfall „360°-Übersicht“ aus dem Einblendmenü „Kamera“ im Canvas, um dein Projekt anzuzeigen.

    Canvas mit 360°-Übersicht
  • Es ist nicht möglich, eine Maske direkt auf 360°-Material in einer 360°-Umgebung hinzuzufügen. Du kannst jedoch eine geklonte Ebene verwenden, um 360°-Material mit einer Maske zu versehen. (Das Hinzufügen einer Klonebene ist nur beim Maskieren von 360°-Bildern zu empfehlen. Das Klonen anderer Objekte kann zu unerwarteten Ergebnissen führen.)

  • Da du sozusagen die „Innenseite“ der Kugel bearbeitest, musst du auch die Elemente beachten, die sich in deinem Projekt über, hinter und unter dir befinden. Der Z-Raum spielt hier eine größere Rolle als in einem normalen Projekt, da du in einem 360°-Projekt immer in 3D arbeitest. Es kann hilfreich sein, sich den Mittelpunkt der Kugel sowohl als Kopf des Betrachters als auch als Hauptkameraposition vorzustellen.

  • Für die korrekte Platzierung der Elemente in der Szene musst du möglicherweise Kameraperspektiven und Canvas-Layouts verwenden, die du normalerweise nicht nutzt (wie zum Beispiel eine obere und untere Kameraperspektive oder mehr als zwei Sichtfelder).

  • Objekte, die zu einem 360°-Projekt hinzugefügt wurden, können der Bewegung eines VR-Headsets nicht folgen. Wenn du ein Objekt zu deinem 360°-Projekt hinzufügst, wird es in der Szene integriert und auf der inneren Oberfläche der Kugel fixiert, wenn du das 360°-Video schwenkst. Du kannst jedoch wie in normalen Projekten Objekte (mithilfe von Keyframes oder Verhalten) animieren.

  • Du kannst zwar Generatoren in einer 360°-Umgebung hinzufügen, die meisten Generatoren werden jedoch nicht korrekt wiedergegeben und werden mit sichtbare Unregelmäßigkeiten oder unerwünschten Verzerrungen angezeigt. Zudem werden Generatoren u. U. mit sehr niedriger Auflösung angezeigt. Um diese Probleme und Fehler zu vermeiden, solltest du 360°-kompatible Generatoren verwenden.

  • Beachte bei der Arbeit mit 3D-Text, wenn du den Parameter „Beleuchtung“ des 3D-Texts anpasst, damit er der aktuellen Ansicht entspricht, dass das Licht beim Drehen der Kamera oder Wechseln der Szene weiterhin aus derselben Richtung kommt.

Weitere Informationen zum Arbeiten in 3D findest du unter Einführung zum 3D-Compositing in Motion. Weitere Informationen über die Arbeit mit mehreren Sichtfeldern und unterschiedlichen Kameraperspektiven findest du unter Kameras und Darstellungen in Motion.

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