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Hauptsteuerungen des Vintage-E-Piano in Logic Pro für iPad

Die Hauptansicht von „Vintage-E-Piano“ erlaubt dir die Auswahl des Pianomodells und bietet Steuerungen für Gesamtpegel und Bassverstärkung. Die Model-Parameter beeinflussen das im Einblendmenü „Model“ gewählte Instrument.

Tippe oben im Plug-in auf die Taste „Hauptansicht“, um Haupt- und Modellsteuerungen für Vintage-E-Piano anzuzeigen und anzupassen.

Abbildung. Hauptansicht von Vintage-E-Piano.

Hauptsteuerungen

  • Einblendmenü „Model“: Wähle ein E-Piano-Modell aus. Verschiedene Modelle des Rhodes Stage Pianos und des Wurlitzer-Pianos sowie des Hohner Electra Pianos stehen hier zur Verfügung. Weitere Informationen findest du unter Rhodes-Modelle und Hohner und Wurlitzer Modelle.

    Hinweis: Bei jedem Wechsel des Modells werden sämtliche klingenden Stimmen unterbrochen und alle Parameter auf ihre Standardwerte zurückgesetzt.

  •  Drehregler und Feld „Bass Boost“: Erhöhe die Bässe. Dieser Parameter simuliert das Verhalten der Steuerung des originalen Rhodes-Pianos.

  •  Drehregler und Feld „Volume“: Lege den allgemeinen Output-Pegel des Vintage-E-Piano fest.

Model-Parameter

  • Drehregler und Feld „Voices“: Stelle die Anzahl der gleichzeitig erklingenden Stimmen ein. Durch Absenken des Werts wird die Polyphonie begrenzt. Ist „Voices“ auf „1“ gesetzt ist das Vintage-E-Piano monophon. Der maximale Wert beträgt 88, was auch Glissandi mit gehaltenem Sustain-Pedal über den gesamten Tastaturbereich ermöglicht.

  • Drehregler und Feld „Stereo“: Passe das Stereo-Feld an. Bei hohen Werten erklingen Basstöne mehr von links und höhere mehr von rechts.

    Tipp: Verwende diesen Parameter nicht, wenn du versuchst, eine getreue Simulation eines Vintage-E-Pianos herzustellen, da diese Instrumente nicht mit Stereo-Ausgängen ausgestattet waren.

Parameter „Tine“ und „Pegel“

  • Drehregler und Feld „Decay“: Stelle die Decay-Zeit des Piano-Sounds ein. Je niedriger der Wert, desto weniger Klang wird gehalten und desto höher ist die Dämpfung der Tine-Schwingung. Wenn die Decay-Zeit sehr kurz eingestellt ist, wird deutlich, dass die Grundschwingung länger ausklingt als die Obertöne, wodurch der Grundton mehr Prägnanz und Deutlichkeit entwickelt. Der Effekt gleicht dem Spiel einer Gitarre, wenn man die Saiten am Steg mit dem Handballen dämpft. Auch elektrische Pianos können so modifiziert werden, dass sie ähnlich klingen. Höhere Werte resultieren in mehr Sustain und einem weniger dynamischen Spielgefühl.

  • Drehregler und Feld „Release“: Regele die Wirksamkeit der Dämpfer nach dem Loslassen der Tasten. Extrem lange Einstellungen (hohe Release-Werte) erlauben Spielweisen ähnlich wie bei einem ungedämpften Vibraphon.

  • Drehregler und Feld „Bell Volume“: Regele den Anteil der hochfrequenten (teils unharmonischen) „glockig“ klingenden Obertöne. Das ist nützlich für die Simulation klassischer E-Piano-Klänge.

  • Drehregler und Feld „Damper Volume“: Stelle den Pegel der Dämpfungsgeräusche ein. Dies emuliert die beim Originalinstrument vom Filz erzeugte Geräuschdämpfung, wenn die vibrierende Stimmzunge berührt wird.

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