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Oszillator-Modulationsziele im ES2 in Logic Pro

Die Tabelle beschreibt alle Oszillator-relevanten Modulationsziele.

Ziel

Anmerkungen

Pitch123

Moduliert die Frequenz (also die wahrgenommene Tonhöhe) aller drei Oszillatoren. Ein LFO als Source führt bei diesem Ziel zu Vibrato- und Sireneneffekten. Wähle einen der Hüllkurvengeneratoren mit der Einstellung 0 für Attack, kurzem Decay, der Einstellung 0 für Sustain und kurzem Release als Quelle für synthetische Tomtom- und Kickdrum-Sounds aus.

Pitch 1

Moduliert die Frequenz (Tonhöhe) von Oszillator 1. Sehr dezente Hüllkurvenmodulationen führen dazu, dass sich das Ausmaß der Verstimmung gegenüber den anderen Oszillatoren mit der Zeit verändert, wenn Oszillator 1 zusammen mit einem anderen (nicht modulierten) Oszillator erklingt. Das gilt auch für andere Pitch-Ziele und ist besonders für Synthesizer-Bläserklänge empfehlenswert.

Pitch 2

Moduliert die Frequenz (Tonhöhe) von Oszillator 2.

Pitch 3

Moduliert die Frequenz (Tonhöhe) von Oszillator 3.

Detune

Moduliert das Ausmaß der Verstimmung zwischen allen drei Oszillatoren. Bitte beachte, dass die Empfindlichkeit für alle Tonhöhen-Targets von der Modulationsintensität abhängt. Die Abstufungen sind in der Liste unten aufgeführt und erlauben es dir, sehr dezente Vibrati im Cent-Bereich (1/100 Halbton) und große Tonhöhensprünge im Oktavbereich zu erzeugen.

  • Modulationsintensität von 0 bis 8: Die Schrittweite beträgt 1,25 Cents.

  • Modulationsintensität von 8 bis 20: Die Schrittweite beträgt 3,33 Cents.

  • Modulationsintensität von 20 bis 28: Die Schrittweite beträgt 6,25 Cents.

  • Modulationsintensität von 28 bis 36: Die Schrittweite beträgt 12,5 Cents.

  • Modulationsintensität von 36 bis 76: Die Schrittweite beträgt 25 Cents.

  • Modulationsintensität von 76 bis 100: Die Schrittweite beträgt 100 Cents.

Daraus lassen sich folgende einfache Regeln für die Modulationsintensität ableiten:

  • Eine Intensität von 8 entspricht einer Tonhöhenänderung von 10 Cent.

  • Eine Intensität von 20 entspricht einer Tonhöhenänderung von 50 Cent (ein Viertelton).

  • Eine Intensität von 28 entspricht einer Tonhöhenänderung von 100 Cent (ein Halbton).

  • Eine Intensität von 36 entspricht einer Tonhöhenänderung von 200 Cent (zwei Halbtöne).

  • Eine Intensität von 76 entspricht einer Tonhöhenänderung von 1.200 Cent (eine Oktave).

  • Eine Intensität von 100 entspricht einer Tonhöhenänderung von 3.600 Cent (drei Oktaven).

OscWaves

Je nachdem, welche Wellenformen in den einzelnen Oszillatoren gewählt wurden, moduliere mit diesem Target:

  • Pulsbreite der Rechteck- oder Pulswelle

  • Intensität der Frequenzmodulation (nur Oszillator 1)

  • Klangfarbe des Rauschens (nur Oszillator 3)

  • Position der Digiwaves

„OscWaves“ wirkt auf alle Oszillatoren gleichzeitig.

Weitere Informationen über die Effekte dieser Modulationen findest du unter Verwenden der Pulsbreitenmodulation des ES2, Verwenden der Frequenzmodulation des ES2, Verwenden des Noise-Generators von ES2 und Verwenden von Digiwaves des ES2.

Osc1Wave

Je nachdem, welche Wellenform für Oszillator 1 ausgewählt ist, kannst du die Impulsbreite von rechteckigen und Impulswellen, den Umfang der Frequenzmodulation oder die Digiwave-Position steuern. In klassischen FM-Synthesizern wird der FM-Umfang in Echtzeit von Velocity-empfindlichen Hüllkurvengeneratoren gesteuert. Wähle hierfür eine der ENVs als Quelle.

Osc2Wave

Wie Osc1Wave, außer dass Oszillator 2 keine FM bietet. Bitte beachte, dass die Pulsbreitenmodulation sogar mit der synchronisierten und mit der ringmodulierten Rechteckwelle funktioniert.

Osc3Wave

Siehe Osc1Wave und Osc2Wave; entsprechend für Oszillator 3, der weder Ringmodulation noch FM bietet. Dafür kann die Klangfarbe des Rauschens (Noise) von Oszillator 3 mit diesem Parameter moduliert werden.

OscWaveB

Die Übergänge zwischen Digiwaves während einer Wavetable-Modulation (bei der du zwischen verschiedenen Digiwaves umschaltest) verläuft immer weich. Du kannst die Form des Übergangs mithilfe des Ziels „OscWaveB“ dauerhaft zwischen weich und hart modulieren. Dieses Ziel gilt für alle Oszillatoren.

Osc1WaveB

Wenn die Wavetable-Modulation für Digiwaves aktiviert ist (und „Osc1Wav“ verwendet wird), kannst du die Art der Überblendung zwischen Digiwaves bei Oszillator 1 modulieren. Wenn du Oszillator 1 frequenzmodulierst, ergeben sich durch das Ziel „Osc1WaveB“ wesentlich höhere FM-Intensitäten als durch die Ziele „Osc1 FM“ oder „Osc1Wave“.

Osc2WaveB

Identisch wie oben für eine Digiwave, die das Ziel „ Osc2Wav“ nutzt.

Osc3WaveB

Identisch wie oben für eine Digiwave, die das Ziel „ Osc3Wav“ nutzt.

SineLev1

Mit „SineLevl“ (Sine Level) modulierst du den Pegel von Sine Wave von Oszillator 1. Der Parameter bestimmt die Grundtönigkeit des Klangs von Oszillator 1. Weitere Informationen findest du unter Optimieren von Sounds des ES2 mithilfe der Steuerung „Sine Level“.

OscLScle

Mit „OscLScle“ (Osc Level Scale) modulierst du den Pegel aller drei Oszillatoren gleichzeitig. Der Modulationswert 0 schaltet alle Oszillatoren stumm, während der Wert 1 den gesamten Mix um 12 dB anhebt. Diese Modulation erfolgt immer vor dem Drive-Verzerrer und eignet sich daher besonders für dynamisch verlaufende Verzerrungen.

Osc1Levl

Mit (Osc 1 Level) modulierst du den Pegel von Oszillator 1.

Osc2Levl

Mit (Osc 2 Level) modulierst du den Pegel von Oszillator 2.

Osc3Levl

Mit (Osc 3 Level) modulierst du den Pegel von Oszillator 3.

Handbücher zum Download:

Logic Pro – Benutzerhandbuch: Apple Books

Logic Pro – Instrumente: Apple Books

Logic Pro – Effekte: Apple Books

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