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Distortion II in Logic Pro für Mac

Distortion II emuliert die Verzerrungseinheit einer Hammond-B3-Orgel. Du kannst diesen Effekt verwenden, um diesen klassischen Sound bei Instrumenten nachzubilden oder ihn auf kreative Weise zum Gestalten neuer Sounds einsetzen.

Um den Distortion II-Effekt zu deinem Projekt hinzuzufügen, wähle „Distortion“ > „Distortion II“ in einem Channel-Strip-Plug-in-Menü „Audioeffekte“ aus. Weitere Informationen findest du unter Plug-ins in Logic Pro für Mac hinzufügen, entfernen, bewegen und kopieren.

Abbildung. Fenster „Distortion II“

Distortion II-Parameter

  • Drehregler und Feld „PreGain“: Legen die Verstärkung des Eingangssignals fest.

  • Drehregler und Feld „Drive“: Bestimmen die Sättigung des Signals.

  • Drehregler und Feld „Tone“: Verstärken den integrierten Filter „Highshelf“ sowohl vor als auch nach der Verzerrung, wodurch ein anderer Ton entsteht.

  • Einblendmenü „Type“: Wählt dem Verzerrungstyp aus.

    • Growl: Emuliert einen zweistufigen Röhrenverstärker, ähnlich dem in einer Leslie 122 Lautsprecherbox, die oft zusammen mit einer Hammond-B3-Orgel eingesetzt wird.

    • Bity: Emuliert den Klang eines blues-typischen (übersteuerten) Gitarrenverstärkers.

    • Nasty: Erzeugt harte Verzerrungen, die sich gut für besonders aggressive Sounds eignen.

    • Class AB Soft: Emuliert eine weichere Crossover-Verzerrung, die bei stärkerer Belastung in Transistorverstärkern auftritt.

    • Class AB Hard: Emuliert eine härtere Crossover-Verzerrung, die bei stärkerer Belastung in Transistorverstärkern auftritt.

      Crossover bezieht sich in diesem Fall auf den Wechsel zwischen zwei aufeinander abgestimmten Transistoren. In Class AB-Designs sind beide Transistoren immer an, wodurch der Effekt eines harten Wechsels zwischen den Transistoren reduziert wird.

Mit Distortion II erweiterte Parameter

Klicke auf das Dreiecksymbol, um die mit Distortion II erweiterte Parameter anzuzeigen.

  • Schieberegler „Distortion Output Level“: Lege den Gesamtausgangspegel von Distorion II fest.

  • Schieberegler „Mix“: Bestimmen das Verhältnis zwischen Effektsignal (Wet) und Eingangssignal (Dry).

  • Markierungsfeld „Level Compensation“: Ist die Taste aktiviert, wird die Gesamtverarbeitung des Signals auf einen Referenzwert von 0 dB bezogen. Hierdurch wird eine durch das Hinzufügen von Verzerrung bedingte Lautstärkezunahme kompensiert.

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