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Auto Sampler Steuerelemente in Logic Pro für Mac

Nachfolgend werden die Auto Sampler-Steuerelemente aufgelistet und ihre Funktionen kurz beschrieben.

  • Feld und Regler „Range Start“: Bewege den Regler in senkrechter Richtung, um die tiefste Note des Tonumfangs festzulegen. Du kannst auch den linken Aktivpunkt „Sample Note Range“ in der Klaviaturanzeige bewegen.

  • Feld und Regler „Range End“: Bewege den Regler in senkrechter Richtung, um die höchste Note des Tonumfangs festzulegen. Du kannst auch den rechten Aktivpunkt „Sample Note Range“ in der Klaviaturanzeige bewegen.

  • Feld und Regler „Sample Every“: Bewege den Regler in senkrechter Richtung, um das Intervall zwischen den gesampelten Noten in Halbtönen festzulegen.

  • Einblendmenü „Round Robin“: Wähle aus, wie oft jedes Sample aufgenommen wird, um Sound-Variationen für die natürlichere Sample-Wiedergabe zu erhalten (sofern die Quelle Sound-Variationen unterstützt). Wähle „No“, um jedes Sample nur einmal aufzunehmen (kein Round Robin).

  • Feld und Regler „Sustain“: Bewege den Regler in senkrechter Richtung, um die Dauer in Sekunden festzulegen, in der die Note gesampelt wird (bevor ihre Release-Phase beginnt). Percussion und andere Sounds mit kurzer Dauer werden nach dem Sampling gekürzt, wenn das Ende völlige Stille enthält.

    Für Noten (gepitchte Sounds) ist ein Sustain-Wert von mindestens 10 Sekunden empfehlenswert.

  • Einblendmenü „Velocity Layers“: Wähle die Anzahl der zu sampelnden Velocity-Layer. Der Standardwert ist 1. Zum Sampeln mehrerer Velocity-Layer muss das Quellinstrument MIDI-Velocity- sowie MIDI-Notenbefehle unterstützen.

  • Einblendmenü „Velocity Response“: Wenn mehrere Velocity-Layer gesampelt werden, wähle eine der folgenden Velocity-Befehlskurven:

    • Linear: Unterteilt die Velocity-Bereichsregion gleichmäßig. Dies ist der Standardwert und in den meisten Fällen empfehlenswert.

    • Exp1 - Exp3: Die Velocity-Kurve wird sukzessive exponentiell gerendert. Nachdem die oberen und unteren Velocity-Parameter festgelegt wurden, werden mehr Zonen nahe der Einstellung „High Velocity“ gesampelt. Daraus resultieren mehr Zonen mit kleineren Velocity-Bereichen und Zonen mit niedrigerer Velocity, die mehr Velocity-Werte umfassen.

    • Log1 - Log3: Die Velocity-Kurve wird sukzessive logarithmisch gerendert. Nachdem die oberen und unteren Velocity-Parameter festgelegt wurden, werden mehr Zonen nahe der Einstellung „Low Velocity“ gesampelt. Daraus resultieren mehr Zonen mit kleineren Velocity-Bereichen und Zonen mit höherer Velocity, die mehr Velocity-Werte umfassen.

  • Velocity Editor: Zeige Velocity-Layers an und bearbeite sie. Halte den Zeiger auf die Einblendmenüs „Velocity Layers“ und „Velocity Response“, um den Velocity Editor unten im Fenster einzublenden. Jeder Velocity-Layer wird als horizontale Linie mit dem Velocity-Wert angezeigt. Du kannst diese Linie vertikal bewegen, um den Velocity-Wert anzupassen. Wenn du die Velocity-Layer im Velocity Editor manuell anpasst, ändert sich der Wert „Velocity Response“ auf „Custom“.

  • Einblendmenü „Auto Loop“: Gib an, ob Loop-Punkte automatisch von Auto Sampler festgelegt werden, und, wenn das der Fall ist, welche Methode oder welcher Algorithmus verwendet werden soll.

    • Ohne: Es erfolgt kein automatisches Looping.

    • Search: Der Audioinhalt wird analysiert und in jedem Sample wird der optimale Loop festgelegt, ohne eine Loop-Überblendung hinzuzufügen. Dies ist nützlich, wenn der gesampelte Sound eindeutige Looping-Abschnitte enthält.

    • Search with XFade: Der Audioinhalt wird analysiert und in jedem Sample wird der optimale Loop festgelegt. Außerdem wird eine Loop-Überblendung hinzugefügt, um den Loop zu glätten. Dies ist nützlich, wenn der gesampelte Sound eindeutige Looping-Abschnitte enthält.

    • Search with Rev XFade: Der Audioinhalt wird analysiert und in jedem Sample wird der optimale Loop festgelegt. Vom Loop wird automatisch eine Kopie erstellt, die dann umgekehrt und mit dem analysierten Loop gemischt wird. Anschließend wird eine Loop-Überblendung hinzugefügt.

    • Penrose Machine: Statt nach dem besten Loop in jedem Sample zu suchen, wird eine Momentaufnahme des Samples erstellt und der Penrose Machine-Algorithmus verwendet, um einen Loop mit DSP-Synthese aus der Momentaufnahme zu erstellen. Dieser wird dann eingefügt und mit dem restlichen Sample überblendet.

      Penrose Machine ist ein Algorithmus, bei dem die Klangeigenschaften des aktuellen Loops analysiert werden und ein künstlicher Loop mit denselben Klangeigenschaften erstellt wird. Dieser Algorithmus arbeitet automatisch und umfasst keine Parameter. Dadurch ist er ebenso einfach wie leistungsstark.

    • Bidirectional: Der Loop-Bereich wird ausgeschnitten, seine Länge verdoppelt (durch Überblendung in eine umgekehrte Kopie seiner selbst – daher die Bezeichnung „bidirektional“) und der resultierende Loop weich in das Original-Sample überblendet.

  • Feld und Regler „Auto Loop Start“: Durch vertikales Bewegen kannst du den Startpunkt der Auto Sampler-Suche für einen automatischen Loop festlegen. Der Wert gibt den Prozentsatz der gesamten Sample-Dauer an. Beispiel: In einem 10-sekündigen Sample mit dem „Auto Loop Start“-Wert von 40 % beginnt Auto Sampler nach 4 Sekunden nach einem Startpunkt für den automatischen Loop zu suchen.

  • Feld und Regler „Auto Loop End“: Ziehe vertikal, um den Endpunkt des automatischen Loops festzulegen Der Wert gibt den Prozentsatz der gesamten Sample-Dauer an.

  • Markierungsfeld „One Shot“: Aktiviere dieses Feld, um Samples als nicht wiederholende, One-Shot-Samples zu sichern, die bis zum Ende des Samples gespielt werden und dann stoppen und nicht als Loop wiederholt werden.

    Wird ein One-Shot-Sample ausgelöst, wird es bis zum Ende der Datei wiedergegeben, unabhängig davon, ob andere Samples ausgelöst werden. One-Shot-Samples werden üblicherweise für Percussion-Sounds und Audioeffekte verwendet.

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