Tape Delay in Logic Pro für iPad

Tape Delay simuliert den Klang traditioneller Tonbandechogeräte. Du kannst ein eigenes Tempo einstellen oder den Effekt mit dem Projekttempo synchronisieren. Der Effekt ist mit einem Highpass- und einem Lowpass-Filter im Feedback-Loop ausgestattet. Das vereinfacht das Erstellen authentischer Dub-Echoeffekte. Tape Delay enthält auch einen LFO (Low Frequency Oscillator, niederfrequenter Oszillator) für die Modulation der Delay-Zeit. Dieser kann zur Erzeugung verschiedener Choruseffekte genutzt werden – auch bei längeren Delays.

Um Amp Designer zu deinem Projekt hinzuzufügen, wähle „Delay“ > „Tape Delay“ im Plug-ins-Bereich oder einem Plug-in-Menü im Channel-Strip „Audioeffekte“ aus. Weitere Informationen findest du unter Einführung in Plug-ins. Weitere Informationen findest du außerdem unter Plug-ins im Bereich „Plug-ins“ hinzufügen, ersetzen, neu anordnen und entfernen und Mit Plug-ins im Mixer arbeiten.

Abbildung. Fenster „Tape Delay“

Delay-Parameter

  • Taste „Sync“: Synchronisiert Delay-Wiederholungen mit dem Projekttempo (einschließlich Tempoänderungen). Das aktuelle Tempo wird im Feld unter der Taste angezeigt. Definiere Notenwerte mithilfe des Einblendmenüs „Note“ oder Drehreglers „Delay Time“.

  •  Einblendmenü und Feld „Note“: Legen die Rasterauflösung für die Delay-Zeit fest.

  • Feld „Deviation“: Steuert die Intensität der Abweichung vom Projekt Raster.

  • Tasten „Double“ und „Halve Time“: Verdoppeln oder halbieren die aktuelle Delay-Zeit.

  • Drehregler und Feld „Sync“ oder „Delay Time“: Legen die Verzögerungszeit in Millisekunden oder in Notenwerten fest, wenn die Taste „Sync“ aktiviert ist. Die Werte von Noten (einschließlich punktierter Noten) werden im Einblendmenü „Note“ angezeigt, wenn diese mit dem Projekttempo synchronisiert werden.

    Hinweis: Durch Auswahl von Werten für Noten oder punktierte Noten wird der Wert des Parameters „Deviation“ zurückgesetzt. Wähle einen Wert aus dem Einblendmenü „Note“, um den aktuellen Wert für „Deviation“ beizubehalten.

  • Schieberegler und Feld „Smoothing“: Mithilfe dieser Steuerelemente kann der LFO- und Flutter-Effekt ausgeglichen werden. Weitere Informationen findest du unter „LFO- und Flutter-Parameter“.

Character-Parameter

  • Drehregler und Feld „Clip Threshold“: Bestimmen den Pegel des verzerrten Signals (Bandsättigung). Höhere Werte erzeugen keine zusätzliche hörbare Verzerrung. Niedrigere Werte bewirken eine stärkere Verzerrung. Dieses Verhalten wird durch hohe Feedback-Werte beeinflusst, die eventuell zu einer Verzerrung führen können (unabhängig von dem im Feld „Clip Threshold“ festgelegten Wert). Du kannst stärkere Werte für Distortion (Verzerrung) und Signal Breakup (Signalverfälschung) erzielen, wenn du höhere Feedback- und niedrigere Clip Threshold-Werte kombinierst.

  • Drehregler und Feld „Stereo Spread“: Legen die Breite des Effektsignals in Stereo-Instanzen fest. Dieser Parameter ist nicht verfügbar in Mono-Instanzen.

  • Tasten „Tape Head Mode“: Wähle den Modus „Clean“ oder „Diffuse“, um eine andere Tonkopfposition zu emulieren. Dies beeinflusst das Verhalten anderer Parameter wie „Flutter“ und „Feedback“.

  • Schieberegler und Felder „Low Cut“ und „High Cut“: Mithilfe dieser Steuerelemente lassen sich Frequenzen unterhalb des Low-Cut-Werts und oberhalb des High-Cut-Werts abschneiden. Die Highpass- und Lowpass Filter befinden sich in der Feedback-Schaltung, was bedeutet, dass der Filtereffekt mit jeder Delay-Wiederholung an Intensität zunimmt. Um einen zunehmend „dumpferen“, verschwommeneren Sound zu erhalten, ziehe den High-Cut-Regler nach oben. Für zunehmend „dünnere“ Echos ziehe den Low-Cut-Regler nach oben. Wenn dabei kein hörbarer Effekt erzielt wird, überprüfe die Steuerelemente für „Dry“ und „Wet“ sowie die Filtereinstellungen.

Parameter für „Feedback“, „Modulation“ und „Output“

Die Steuerelemente „Wow“ and „Flutter“ im Bereich „Modulation“ simulieren die Tempo-Unregelmäßigkeiten des Bandtransports, der bei analogen Einheiten für die Bandunregelmäßigkeit verwendet verwendet werden.

  •  Drehregler und Feld „Feedback“: Bestimmen, in welchem Umfang das verzögerte und gefilterte Signal dem Eingang wieder zugemischt wird. Setze den Schieberegler auf den niedrigsten möglichen Wert, um ein einfaches Echo zu generieren. Setze den Schieberegler auf 100 %, damit das Signal unendlich wiederholt wird. Die Pegel des Originalsignals und dessen Echowiederholungen akkumulieren sich in der Regel und verursachen so möglicherweise Verzerrungen. Verwenden die Parameter „Clip Threshold“, „Spread“, „Head Mode“ und „Filter“, um die Farbe dieser übersteuerten Signale zu ändern.

  • Taste „Freeze“: Erfasst aktuelle Delay-Wiederholungen und hält sie bis zum Deaktivieren der Taste bei.

  • Drehregler und Feld „Wow LFO Rate“: Legen das LFO-Tempo für den Tape-Wow-Effekt fest.

  • Drehregler und Feld „Wow LFO Intensity“: Mithilfe dieser Steuerelemente lässt sich die Intensität der LFO-Modulation einstellen. Ein Wert von 0 % deaktiviert die Tape-Modulation.

  • Drehregler „Flutter Rate“: Regelt die Tempovariation des Flutter-Effekts.

  • Drehregler Flutter – Intensity“: Steuert die Intensität des Tape Flutter-Effekts.

  •  Steuerelemente und Felder „Dry“ und „Wet“: Steuern individuell die Stärke von Original- und Effektsignal.

Morty Proxy This is a proxified and sanitized view of the page, visit original site.
Hilfreich?
Zeichenbeschränkung: 250
Die maximal zulässige Anzahl von Zeichen beträgt 250.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Morty Proxy This is a proxified and sanitized view of the page, visit original site.