Globale Parameter des ES1 in Logic Pro für iPad

Die globalen Parameter von ES1 in Logic Pro für iPad beeinflussen den Gesamtsound und das Verhalten des ES1.

Tippe oben im Plug-in auf die Taste „Details“, um die globalen ES1-Parameter anzuzeigen und anzupassen.

Abbildung. Globale Parameter

Globale Parameter

  • Drehregler und Feld „Glide“: Bestimme die Zeit, die die Tonhöhe braucht, um von einer Note zur nächsten angeschlagenen (getriggerten) Note zu gleiten. Das Glide-Trigger-Verhalten ist abhängig von der Einstellung des Felds „Voices“ (siehe weiter unten).

  • Drehregler und Feld „Analog“: Bewirkt eine leichte und zufällige Änderung der Tonhöhe jeder Note und der Cutoff-Frequenz. Dadurch wird die Verstimmung und Fluktuation von Oszillatoren und Filtern simuliert, die für ältere polyphone analoge Synthesizer so typisch sind, da deren Schaltungen temperaturanfällig sind und altern.

    Wenn „Analog“ auf „0 %“ gesetzt ist, sind die Einschwingphasen aller Stimmen synchronisiert. Diese Präzision ist z. B. für strenge elektronische Percussion hervorragend geeignet.

    Bei analogen Werten über 0 % können die Oszillatoren aller ausgelösten Stimmen frei schwingen. Wähle höhere Werte, wenn du einen warmen, analogen Sound erzielen möchtest, bei dem jede Note ein bisschen anders klingt.

  • Feld „Voices“: Stelle die Anzahl der gleichzeitig abspielbaren Noten ein.

    Ist „Voices“ auf „Legato“ gesetzt, verhält sich der ES1 wie ein monophoner Synthesizer mit aktiviertem Single Trigger und Fingered Portamento. Dies bedeutet, dass bei Legato-Spiel ein Portamento erfolgt, wohingegen, wenn die Noten abgesetzt werden, kein Portamento erfolgt (Glide-Effekt von einer Note zur nächsten). Wenn alle Tasten vor dem Anschlag der neuen Note losgelassen werden, wird die Hüllkurve durch die neue Note getriggert, und das Portamento bleibt aus. Du kannst diese Funktion nutzen, um Pitch-Bend-Effekte zu erzielen, ohne dabei den Pitch Bender deiner Tastatur zu benutzen. Wenn du also die Legato-Einstellung einschaltest, achte darauf, auch „Glide“ hochzuregeln.

    Wird der Parameter „Stimmen“ auf polyphon eingestellt ist, hat jede gespielte Note ihre eigene Synth-Stimme und ein automatischer Release-Cutoff wird wirksam. Wenn du eine lange Release-Zeit eingestellt hast und eine Nicht-Legato-Akkordfolge spielst, dann verwischen die Akkorde nicht ineinander, was für Synthesizer-Emulationen klassischer Streichinstrumente nützlich ist.

  • Schieberegler und Feld „PB Range Up“: Der Wert bestimmt, um wie viele Halbtöne die Tonhöhe bewegt wird, wenn du das Pitchbend-Rad auf den höchsten Wert einstellst.

  • Schieberegler und Feld „PB Down“: Stelle den Pitchbend-Bereich für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Pitchbend-Rads unabhängig voneinander ein.

    • Linked: Der negative Pitchbend verwendet den Wert, der für den Parameter „PB Range Up“ festgelegt ist. Positive und negative Bend-Bereiche stimmen überein.

    • 0: Wenn du das Pitchbend-Rad nach unten drehst, wird die Tonhöhe nicht geändert.

    • 1-24: Lege einen unabhängigen Wert für den negativen Bend-Bereich fest, um verschiedene Bereiche zuzulassen, wenn du das Pitchbend-Rad nach oben oder unten bewegst. Beispielsweise +2 und -12.

  • Tasten „MIDI-Modus“: Bestimme, wie ES1 auf MIDI-Controller reagiert. Wähle „Off“ oder „Full Remote“. Weitere Informationen findest du unter MIDI-Controller-Zuweisungen des ES1.

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