Controller-Zuweisungen – Parameter „MIDI-Input“ in der Ansicht „Erweitert“ in Logic Pro für Mac

Die Parameter in diesem Tab steuern verschiedene Aspekte des MIDI-Inputs.

Abbildung. Parameter des MIDI-Input-Befehls in der Ansicht „Erweitert“.

Parameter „MIDI-Input“

  • Einblendmenü „Input“: Wähle einen Port für den MIDI-Input, um alle Zuweisungen zu ändern, die denselben Eingangsport nutzen. Wenn die Zuweisung zu einer unterstützten Bedienoberfläche gehört, wird der MIDI-Input für das Gerät im Fenster „Setup“ ebenfalls geändert.

    Auf diese Weise kannst du für eine neue Bedienoberfläche leicht Standardzuweisungen erstellen. Diese neuen Zuweisungen können auf einen anderen Computer verschoben werden, indem du deine Einstellungsdatei kopierst und im Ordner „Preferences“ einsetzt. Du kannst dann das Fenster „Controller-Zuweisungen“ in der Ansicht „Erweitert“ auf dem Computer öffnen und den MIDI-Input-Parameter einer Zuweisung ändern.

  • Feld „Wertänderung“: Zeigt eingehende MIDI-Befehle an, die eine Wertänderung des Zielparameters verursachen, und lässt dich diese MIDI-Befehle bearbeiten.

    Das Feld „Wertänderung“ zeigt den Befehl als hexadezimale Byte-Folge an. Die Bedeutung in Klartext wird unter dem Feld angezeigt. Die Platzhalter für die Variable im Befehl sind:

    • Lo7: Die unteren 7 Bits des Werts („LSB“ oder „Least Significant Bits“)

    • Hi7: Die oberen 7 Bits des Werts („MSB“ oder „Most Significant Bits“)

    Bei Befehlen, die nur den Platzhalter „Lo7“ enthalten, wird der Wert als 7-Bit-Befehl behandelt. Bei Befehlen, die den Platzhalter „Lo7“ und „Hi7“ enthalten, wird der Wert als 14-Bit-Befehl behandelt. Die Reihenfolge der beiden Platzhalter wird eingehalten, wobei konstante Bytes dazwischen enthalten sein können. Dadurch kannst du Control Change-Abschnitte für das LSB und MSB definieren. Die Zeichenfolge „B0 08 Hi7 B0 28 Lo7“ stellt beispielsweise einen 14-Bit-Befehl dar.

    Hinweis: Wenn du mehrere MIDI-Befehle eingibst, solltest du grundsätzlich jeden Befehl vollständig eingeben und auch darauf achten, das Status-Byte zu wiederholen, selbst wenn es identisch ist. Es kann hilfreich sein, den Befehl auszuschreiben, um sicherzustellen, dass das korrekte Byte funktioniert, da du nicht wissen kannst, welchen Status der zuletzt gesendete Befehl hatte.

    Für Befehle, die weder den Platzhalter „Lo7“ noch „Hi7“ enthalten, nimmt Logic Pro einen Eingangswert von „1“ an. Dies ist ein typischer Wert für gedrückte oder losgelassene Tasten. Weitere Informationen findest du auch unter Feld „Multiplikator“ im Abschnitt Controller-Zuweisungen – Parameter im Bereich „Wert“ der Ansicht „Erweitert“.

  • Einblendmenü „Format“: Wähle das Format aus, mit dem die negativen Werte in den 7-Bit-Abschnitten codiert werden. Zur Auswahl stehen:

    • Ohne Vorzeichen: Negative Werte sind nicht möglich. Der gesamte 7-Bit- oder 14-Bit-Wertebereich wird als positiver Zahlenwert behandelt. Der Wertebereich beträgt 0 bis 127 (7 Bit) oder 0 bis 16.383 (14 Bit).

    • Zweierkomplement: Wenn das hochwertigste Bit gesetzt ist, dann ist der Wert negativ. Um den absoluten Wert zu setzen, invertiere alle Bits und füge „1“ hinzu. Der Wertebereich reicht von -128 (7 Bit) bis 127 oder von -8192 bis 8191 (14 Bit).

    • Einerkomplement: Wenn das hochwertigste Bit gesetzt ist, dann ist der Wert negativ. Um den absoluten Wert zu setzen, invertiere alle Bits. Beachte, dass so für Null zwei Werte möglich sind. Der Wertebereich beträgt –127 bis 127 (7 Bit) oder –8191 bis 8191 (14 Bit).

    • Vorzeichen-Betrag: Wenn das hochwertigste Bit gesetzt ist, dann ist der Wert negativ. Um den absoluten Wert zu setzen, lösche das hochwertigste Bit. Beachte, dass so für Null zwei Werte möglich sind. Der Wertebereich beträgt –127 bis 127 (7 Bit) oder –8191 bis 8191 (14 Bit).

      Hinweis: Das passende Format für ein Gerät wird normalerweise in der Dokumentation angegeben. Findest du es dort nicht, dann besuche die Hersteller-Website der Bedienoberfläche oder kontaktiere den Hersteller direkt für weitere Informationen.

  • Feld „Touch/Release“: Gib einen ganzzahligen Wert ein, um den eingehenden MIDI-Befehl für Statusänderungen des Zielparameters zu verwenden (von „betätigt“ auf „losgelassen“ oder umgekehrt). Der Wert „0“ steht für „losgelassen“, jeder andere Wert für „betätigt“. Die Befehle werden genau wie das Feld „Wertänderung“ angezeigt und bearbeitet.

    Hinweis: Die Einstellung für „Touch/Release“ gilt nur für die Zuweisungsklasse „Channel-Strip“ und für Parameter, die automatisiert werden können.

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