Bitcrusher in Logic Pro für iPad

Bitcrusher ist ein digitaler Low-Res-Verzerrungseffekt. Du kannst mit ihm den Klang früher digitaler Audiosysteme emulieren, künstliches Aliasing durch Teilen der Sample-Rate erzeugen oder Signale bis zur Unkenntlichkeit verzerren.

Um Bitcrusher zu deinem Projekt hinzuzufügen, wähle „Distortion“ > „Bitcrusher“ in einem Channel-Strip-Plug-in-Menü „Audio Effect“ oder im Plug-ins-Bereich aus. Weitere Informationen findest du unter Einführung in Plug-ins. Weitere Informationen findest du außerdem unter Plug-ins im Bereich „Plug-ins“ hinzufügen, ersetzen, neu anordnen und entfernen und Mit Plug-ins im Mixer arbeiten.

Abbildung. Bitcrusher-Fenster

Bitcrusher Parameter

  •  Drehregler und Feld „Drive“: Legt die Verstärkung des Eingangssignals fest.

    Hinweis: Wenn die Drive-Einstellung erhöht wird, wird in der Regel auch das Ausmaß der Verzerrung beim Effekt-Ausgang erhöht.

  • Drehregler und Feld „Clip Level“: Bestimme den Punkt (unterhalb des Clipping-Schwellenwerts für den Clip), an dem das Übersteuern des Signals einsetzt.

  • Tasten „Clip Mode“: Legen den Verzerrungsmodus auf „Übersteuerung“, „reduzierter“ oder „Wrap“ fest. Damit werden Signalspitzen verarbeitet, die den Übersteuerungspegel (Clip-Level) überschreiten.

    Hinweis: Der Parameter „Clip Level“ hat einen bedeutenden Einfluss auf das Verhalten aller drei Modi. Experimentiere mit den einzelnen Modi und passe den Wert „Clip Level“ an, um ein Gefühl für die Auswirkungen dieser Steuerelemente zu bekommen.

    • Clip: Durch Aktivieren wird eine abrupte Verzerrung verursacht, sobald der Clipping-Schwellenwert überschritten wird.

    • Wrap: Mit dieser Taste wird eine moderate ausgeprägte Verzerrung eingestellt, indem die Anfangs-, Mitten- und Endpegel des Signals oberhalb des Schwellenwerts versetzt werden. Dieser Parameter glättet die Signalpegel beim Überschreiten des Schwellenwerts. Der mittlere Teil des übersteuerten Signals ist „weicher“ als beim Übersteuerung-Modus.

    • Fold: Mit dieser Taste wird eine weichere Verzerrung eingestellt, indem der mittlere Teil des Signals über dem Schwellenwert im Pegel halbiert wird. Die Anfangs- und Endpegel des übersteuerten Signals bleiben unverändert.

  •  Drehregler und Feld „Auflösung“: Legt die Bitrate (zwischen 1 und 24 Bit) fest, um die Rechenpräzision des Prozesses zu beeinflussen. Durch das Vermindern des Werts erhöht sich die Anzahl der Sampling-Fehler, wodurch eine stärkere Verzerrung erzeugt wird. Bei sehr niedrigen Werten kann der Anteil der Verzerrungen höher sein als der Pegel des brauchbaren Signals.

  •  Drehregler und Feld „Downsampling“: Reduziert die Sample-Rate. Ein Wert von „1x“ hat keinen Effekt auf das Signal, ein Wert von „2x“ halbiert die Sample-Rate und ein Wert von „10x“ reduziert sie auf ein Zehntel des ursprünglichen Signals. Wenn du beispielsweise ein 44,1-kHz-Signal mit „10x“ bearbeitest, beträgt seine Sample-Rate nur noch 4,41 kHz.

    Hinweis: Das Downsampling hat keinen Einfluss auf die Wiedergabegeschwindigkeit oder die Tonhöhe des Signals.

  • Schieberegler und Feld „Mix“: Bestimme das Verhältnis zwischen dem Signal „Dry“ und dem Signal „Crushed“.

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