Ensemble-Effekt in Logic Pro for iPad

Ensemble kann einem Klang zusätzliche Fülle und Dynamik verleihen, besonders wenn mit sehr vielen Stimmen gearbeitet wird. Das ist sehr hilfreich, um Parts voller klingen zu lassen, aber auch zum Emulieren starker Tonhöhenvariationen zwischen verschiedenen Stimmen, was zu einer Verstimmung des verarbeiteten Materials führt. Ensemble kombiniert bis zu acht Chorus-Effekte. Zwei Standard-LFOs und ein Zufalls-LFO ermöglichen komplexe Modulationen.

Um „Ensemble“ zu deinem Projekt hinzuzufügen, wähle „Modulation“ > „Ensemble“ in einem Channel-Strip-Plug-in-Menü „Audio Effect“ oder im Plug-ins-Bereich aus. Weitere Informationen findest du unter Einführung in Plug-ins. Weitere Informationen findest du außerdem unter Hinzufügen, Ersetzen, Neuanordnen und Entfernen von Plug-ins im Bereich „Plug-ins und Arbeiten mit Plug-ins im Mixer.

Abbildung. Fenster „Ensemble“

Parameter „Ensemble“

  •  Steuerelement und Feld „Voices“: Legen fest, wie viele Chorus-Instanzen (Voices) zusätzlich zum Originalsignal erzeugt werden.

  •  Drehregler und Feld „Spread“: Verteilen die Stimmen im Stereo-Feld. Stelle einen Wert von 200 % ein, um die Stereo-Basis künstlich zu erweitern. Beachte jedoch, dass die Monokompatibilität leiden kann, wenn du von dieser Möglichkeit Gebrauch machst.

  •  Drehregler und Feld „Phase“: Bestimmen die Phasenbeziehung zwischen den Modulationen der einzelnen Stimmen. Der hier gewählte Wert hängt von der Anzahl der Stimmen ab und wird deswegen in Prozent statt in Grad angegeben. Der Wert 100 (oder –100) bezeichnet den größtmöglichen Abstand der Modulationsphasen aller Stimmen.

  • Drehregler und Feld „Effect Volume“: Kompensieren die Änderungen bei der Lautstärke von Effektsignalen, die durch Anpassen des Werts „Voices“ verursacht werden.

  •  Steuerelement und Feld „Mix“: Bestimmen das Verhältnis zwischen Original- (Dry) und effektbearbeitetem (Wet) Signal.

  • Tasten „LFO 1/LFO 2/Random On/Off“: Aktivieren oder deaktivieren unabhängig voneinander LFO 1, LFO 2 oder das Zufalls-LFO.

  • Drehregler und Felder „LFO 1/LFO. 2/Random Rate“: Bestimmen die Frequenz der Modulation für LFO 1, LFO 2 und die zufällige Modulation.

  • Drehregler und Felder „LFO 1/LFO 2/Random Intensity“: Bestimmen den Umfang der Modulation für LFO 1, LFO 2 und die zufällige Modulation.

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