Kameras und Darstellungen in Motion

In einem 3D-Arbeitsbereich wird alles aus einer bestimmten Kameraperspektive präsentiert. Wenn du dein Projekt aus einer bestimmten Kameraperspektive exportieren möchtest, musst du eine Szenenkamera hinzufügen. Wenn du eine Szenenkamera zu einem Projekt hinzufügst, werden zusätzliche Referenzkameras verfügbar, damit du deine Komposition aus verschiedenen Blickwinkeln wie von oben, von unten, von links und von rechts sehen kannst. Szenenkameras werden verwendet, um die Ausgabe zu rendern, wenn du dein Projekt exportierst; was du durch die Szenenkamera siehst, ist das, was schlussendlich gerendert wird. Referenzkameras werden nicht zum Rendern verwendet.

Szenenkameras

Es gibt zwei Typen von Szenenkameras:

  • Bildausschnitt: Legt den Ursprung der Kamera (oder Ankerpunkt) auf die Fokalebene fest (eine Ebene, die rechtwinklig zur lokalen Z-Achse der Kamera ausgerichtet ist – die also in anderen Worten rechtwinklig zu deiner Blickrichtung ist, wenn du den Canvas betrachtest). Wird eine „Gerüst“-Kamera gedreht, kommt es zu einer Umlaufbewegung um den Ursprung.

    Canvas mit den unterschiedlichen Darstellungen für die Optionen „Gerüst“ und „Standort“
  • Standort: Legt den Ursprung der Kamera (oder Ankerpunkt) am Projektionsmittelpunkt („innerhalb“ der virtuellen Kamera) fest. Wird eine „Standort“-Kamera gedreht, kommt es zu einer Schwenk- (horizontal) oder Neigungsbewegung (vertikal).

Standardmäßig ist die erste Kamera, die du zu einem Projekt hinzufügst, eine „Gerüst“-Kamera. Du kannst den Kameratyp im Informationsfenster „Kamera“ ändern (siehe Steuerung der Kamera). Wenn du den Kameratyp änderst, werden alle weiteren Kameras, die zum Projekt hinzugefügt werden, auf den zuletzt ausgewählten Kameratyp eingestellt.

Szenenkameras werden in der Liste „Ebenen“ und im Canvas angezeigt (als Drahtmodellobjekte, die du bewegen und drehen kannst, um deinen Blickwinkel zu ändern).

Hinweis: Neue 360°-Standardprojekte werden mit „Standort“-Kameras erstellt. Weitere Informationen findest du unter Einführung zu 360°-Video.

Referenzkameras

Es gibt zwei Typen von durch die Referenzkameras bereitgestellten Perspektiven:

  • Orthogonal: Erfasst die Szene durch direkten Blick auf eine der globalen Achsen: X, Y oder Z. Die Kameras „Vorne“ und „Hinten“ sind direkt auf die Z-Achse ausgerichtet. Die Kameras „Oben“ und „Unten“ sind direkt auf die Y-Achse ausgerichtet. Die Kameras „Links“ und „Rechts“ sind direkt auf die X-Achse ausgerichtet. Orthogonale Ansichten zeigen keine Perspektive.

  • Perspektive: Zeigt die Szene mit perspektivischer Verzerrung, so wie bei einer echten Kamera. (Szenenkameras zeigen die Szene ebenfalls perspektivisch an.)

    Referenzkamera-Ansichten werden im Canvas über das Einblendmenü „Kamera“ oder den 3D-Kompass ausgewählt.

Referenzkameras werden weder als Objekte in der Liste „Ebenen“ noch im Canvas angezeigt.

Canvas mit einem Objekt ohne Rotation, gedreht in orthogonaler Kameraperspektive und in perspektivischer Kameraperspektive

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