Bildsequenzen in Motion

Nummerierte Bildsequenzen speichern Videoclips als separate Einzelbilddateien. Jede Bilddatei enthält im Dateinamen eine Zahl, die die Position dieser Datei innerhalb der Sequenz angibt. In einem Filmclip, der digital gescannt wurde, stellt jede Datei ein einzelnes Bild (Frame) dar. In einem Videoclip, der in eine Bildsequenz konvertiert wurde, enthält jede Datei beide Halbbilder eines einzelnen Videobilds, d. h. die oberen und die unteren Zeilen des Bilds werden zusammen gesichert.

Bildsequenzen verwenden die gleiche Vielzahl an Dateiformaten wie Einzelbilddateien. Einige der gängigsten Formate zum Sichern von Bildsequenzen sind SGI, BMP, JPEG, TIFF und TGA. Ähnlich wie Formate für Einzelbilder unterstützen auch viele dieser Bildsequenzformate Alpha-Kanäle, die von Motion verwendet werden.

Da es Bildsequenzen schon seit so langer Zeit gibt, bilden sie in puncto Dateiformat den kleinsten gemeinsamen Nenner für den Austausch von Video zwischen Schnitt- und Compositing-Programmen. Während QuickTime zunehmend dazu verwendet wird, Videoclips zwischen Plattformen auszutauschen, ist die Verwendung von Bildsequenzen noch immer verbreitet, insbesondere beim Film-Compositing.

Wie bei QuickTime-Videoclips kannst du auch Bildsequenzen unterschiedlicher Formate mischen und dabei unterschiedliche Bildgrößen, Pixelformate, Bildraten und Zeilensprungverfahren verwenden.

Wichtig: Alle importierten Bildsequenzen müssen mindestens drei Füllziffern enthalten (Beispiel: „imagename.0001.tif“).

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