Verarbeitungsdetails beim Exportieren von Projekten in Logic Pro für iPad festlegen

Die folgenden Verarbeitungsdetails sind beim Exportieren eines Projekts als unkomprimierte oder komprimierte Datei in Logic Pro für iPad verfügbar:

  • Modus: Wähle eine der drei Optionen für den Exportvorgang aus:

    • Automatisch: Logic Pro bestimmt, ob der Bounce-Vorgang offline erfolgen oder in Echtzeit durchgeführt werden muss.

    • Offline: Bei komplexeren Projekten kann der Bounce-Vorgang offline schneller durchgeführt werden als in Echtzeit. Außerdem können Bounce-Vorgänge durchgeführt werden, die in Echtzeit nicht möglich sind (wenn sie z. B. eine höhere Rechenleistung als die deines iPad erfordern).

      Hinweis: Nur für interne Quellen (Audio- oder Software-Instrument-Spuren) können Bounce-Vorgänge offline durchgeführt werden; nicht für MIDI-Spuren oder Audiokanaleingänge.

    • Echtzeit: Führt den Bounce-Vorgang in Echtzeit durch. Verwende diese Einstellung, wenn du Audio- und Software-Instrument-Spuren oder externe MIDI-Klangquellen, die über Aux-Kanäle auf den Mixer geroutet sind, bouncen möchtest.

  • 2. Cycle-Durchgang bouncen: Der Bounce-Vorgang berücksichtigt die Wiederholung des Cycle-Bereichs, wobei das Erzeugen der Bounce-Datei beim zweiten Durchgang startet. Dies ist nützlich, wenn am Anfang der Bounce-Datei die Effektfahne vom Ende des ersten Cycle-Durchgangs enthalten sein soll.

    Hinweis: Diese Option ist verfügbar, wenn „Echtzeit“ als Exportmodus ausgewählt ist.

  • Audioausklang einschließen: Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Exportdatei so weit wie nötig erweitert, sodass sie alle Instrument-Releases und Effektfahnen enthält.

    Hinweis: Einige Plug-ins, einschließlich der zum Mastern verwendeten Plug-ins und das Testoszillator-Plug-in, können Rauschen zum Signal hinzufügen. Die Option „Audioausklang einschließen“ sollte bei Verwendung dieser Plug-ins nicht ausgewählt werden, da die resultierende Bounce-Datei zu groß würde.

  • Mastering-Assistenten einbeziehen: Wähle aus, ob der Mastering-Assistent bei der exportierten Datei einbezogen oder umgangen werden soll.

    Hinweis: Diese Option ist nur verfügbar, wenn du den Mastering-Assistenten in deinem Projekt verwendet hast. Weitere Informationen findest du unter Mastering-Assistent – Übersicht.

  • Normalisieren: Wähle aus drei Optionen:

    • Aus: Es findet keine Normalisierung statt.

    • Ein: Im Projekt (eingehende Audiodaten) wird der Spitzenwert bei der Amplitudenhöhe ermittelt. Dann wird der Pegel erhöht, sodass der Spitzenwert sich auf dem höchsten Pegel befindet, der ohne Übersteuerung möglich ist.

    • Nur Übersteuerungsschutz: Nur im Fall einer Übersteuerung (also Pegel über 0 dB, woraus Clipping resultieren würde) wird eine Abwärts-Normalisierung angewendet, für niedrigere Pegel wird jedoch keine Normalisierung durchgeführt.

      Hinweis: „Normalisieren“ ist nicht verfügbar, wenn die Option „Mastering-Assistenten einbeziehen“ aktiviert ist.

  • Master-Effekt-Plug-ins einbeziehen: Wähle aus, ob alle Plug-ins im Ausgang-Channel-Strip einbezogen oder auf Bypass geschaltet werden sollen.

  • Song-Informationen schreiben: Wenn diese Option aktiviert ist, kannst du Titelinformationen zur exportierten Datei hinzufügen, darunter Songtitel, Künstler:in, Komponist:in und einen International Standard Recording Code (ISRC) zur Identifizierung des Titels.

    Hinweis: Der Schalter ist nur verfügbar, wenn du eine komprimierte Datei exportieren willst.

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