Table-Oszillator von Retro Synth in Logic Pro for iPad

Die Synthesizer-Oszillatoren dienen zur Erzeugung einer oder mehrerer Wellenformen. Mit der ausgewählten Wellenform oder den Wellenformen legst du die grundsätzliche Klangfarbe fest, passt die Tonhöhe des Grundklangs an und legst das Pegelverhältnis zwischen den Oszillatoren fest. Das Signal eines oder beider Oszillatoren wird dann an andere Teile des Synthesizers gesendet, um es weiter zu formen, zu bearbeiten oder zu manipulieren. Siehe Steuerelemente für Filter, Steuerelemente im Bereich „Amp“ und „Effect“, Modulation und Globale und Controller-Einstellungen.

Die Wavetable-Synthese ist nützlich für sich langsam entwickelnde Strukturen und eher klinische Sounds. Sie eignet sich besonders für die Pad-Erstellung, Bässe und Sound-Effekte. Trotz des cleanen Tons kann die Wavetable-Synthese auch warm klingen, wenn sie mit dem richtigen Filtertyp kombiniert wird. Ein Wavetable besteht aus einer Reihe von Wellenformen mit einem einzigen Zyklus.

Abbildung. Parameter für den Table-Oszillator in Retro Synth

Parameter des Table-Oszillators

  • Einblendmenü „Wavetables“: Wähle einen werkseitig eingestellten oder einen benutzerdefinierten Wavetable aus.

    • Option „Custom Wavetable“: Mit dieser Option lädst du den benutzerdefinierten Wavetable in den Speicher. Du kannst zwischen diesem und dem standardmäßig eingestellten Wavetable wechseln.

    • Untermenü „App Wavetables“: Über dieses Menü kannst du einen werkseitig eingestellten Wavetable laden. Du kannst zwischen diesen standardmäßigen und dem benutzerdefinierten Wavetable wechseln.

  • Taste „Reverse Wavetable“: Mit dieser Option kehrst du die Wiedergabereihenfolge des geladenen Wavetables um. Ein umgekehrter Wavetable mit beispielsweise 10 Wellenformen würde nacheinander die Wellenform 10 bis 1 abspielen.

  • Drehregler und Felder „Osc 1/2 Shape“: Durch Drehen kannst Du im aktiven Wavetable zwischen den Wellenformen wechseln. Ein Wavetable besteht aus einer Reihe von Wellenformen mit einem einzigen Zyklus.

  • Drehregler und Feld „Semitone“: Lege die Tonhöhe von Oszillator 2 fest, gerastert in Halbtonschritten innerhalb eines Bereichs von ±2 Oktaven.

  • Drehregler und Feld „Detune“: Passe die Frequenz von Oszillator 2 in Cents präzise an (1 Cent = 1/100 Halbton).

  • Drehregler und Feld „Shape Mod“: Im Shape-Modus kannst Du die Modulationsintensität einstellen. Im Formant-Modus kannst du das Formant-Spektrum der aktiven Wavetable strecken oder stauchen. In der mittleren Position (aus) wird die Wavetable-Modulation mit der LFO- oder Filterhüllkurve deaktiviert. Der Modus wird mit dem Einblendmenü „Osc Env Target“ ausgewählt.

    • Links von der Mitte = LFO-Modulation.

    • Rechts von der Mitte = Filterhüllkurven-Modulation.

    Hinweis: Dieser Parameter ist auch als Ziel für die Echtzeitmodulation der Wellenvariation (Formant) verfügbar. Weitere Informationen findest du unter Globale und Controller-Einstellungen von Retro Synth.

  • Einblendmenü „Osc Env Target“: Schalte zwischen dem Shape- und Formant-Modus um.

    • Shape-Modus: Wähle mit den Drehreglern „Shape“ Wellenformen der benutzerdefinierten oder Standard-Wavetables aus.

    • Formant-Modus: Verwende den Drehregler „Shape Modulation“, um das Formant-Spektrum – eine Reihe fester Frequenzspitzen – der aktiven Wellenform (die mit den Drehreglern „Shape“ gewählt wurde) zu strecken oder zu stauchen. Dies ist vergleichbar mit der Grain-Kompression einer Granularsynthese.

  • Drehregler und Feld „Vibrato Depth“: Bestimme die Intensität des Vibratos (Tonhöhenmodulation).

  • Schieberegler und Feld „Oscillator Mix“: Stelle das Pegelverhältnis zwischen den Oszillatoren ein.

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