Unterstützte Dateiformate in Logic Pro für iPad

In ein Logic Pro-Projekt importierte Audiodateien können in unterschiedlichster Bittiefe und Sample-Rate vorliegen. Logic Pro unterstützt Bittiefen von 20, 24 und 32 Bit und Sample-Raten von 44,1, 48, 88,2 und 96 kHz. Logic Pro kann die Sample-Rate der Datei verwenden oder eine Echtzeit-Sample-Ratenkonvertierung vornehmen, wenn sie sich von der Sample-Rate des Projekts unterscheidet.

Neben Audiodateien kann Logic Pro auch MIDI-Dateien importieren.

Du kannst folgende Dateiformate in Logic Pro importieren:

  • WAVE- und AIFF-Dateien: WAVE-Audiodateien (Wave) und AIFF-Audiodateien (Audio Interchange File Format) sind einander sehr ähnlich. Sie können Aufnahmen in verschiedener Bittiefe enthalten (Logic Pro unterstützt 16, 16, und 32 Bit), die in Mono und Stereo und mit Sample-Raten bis zu 96 kHz aufgenommen wurden.

  • Dateien im Core Audio-Format: Dateien im Core Audio-Format (CAF) sind Containerdateien, die Integer- und Float-PCM-Formate sowie A-law, u-law und einige weitere Formate unterstützen, einschließlich AAC und Apple Lossless Audio Codec (ALAC). Dabei sind uneingeschränkte Dateigrößen möglich, bei hohen Sample-Raten und Bittiefen.

  • MP3-, Apple Lossless- und AAC-Dateien: MP3- und AAC-Dateien enthalten komprimierte Audioinformationen. Ihre Dateigröße ist üblicherweise wesentlich geringer als die von entsprechenden WAVE- und AIFF-Dateien. Diese Reduzierung des Datenumfangs entsteht aufgrund von Codierungstechniken, bei denen gezielt einige der im Audiomaterial enthaltenen Informationen „entfernt“ werden. Dies kann jedoch abhängig vom verwendeten Audiomaterial im Vergleich zu den entsprechenden WAVE- oder AIFF-Dateien zu einem Verlust der Audioqualität führen. Apple Lossless-Dateien enthalten ebenfalls komprimierte Audioinformationen. Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt es bei dem hier verwendeten Kompressionsverfahren ALAC im Vergleich zu MP3- und AAC-Dateien zu weniger Verlusten. So ist der Klang einer komprimierten Apple Lossless-Datei identisch mit der Originalaufnahme.

  • QuickTime Audio: QuickTime Audio-Dateien (QTA) enthalten „Sprachmemos“-Aufnahmen mit mehreren Ebenen. Wenn du eine QTA-Datei in den Bereich „Spuren“ ziehst, erstellt Logic Pro für iPad eine separate Audiospur für jede Ebene der Aufnahme. QTA-Dateien werden auf Geräten mit iOS 26, iPadOS 26, macOS Tahoe 26 oder neuer unterstützt. Weitere Informationen findest du unter Mit „Sprachmemos“ arbeiten.

  • Apple Loops: Apple Loops enthalten zusätzliche Metadaten, etwa Uhrzeit und Datum ihrer Erstellung, die musikalische Kategorie, der Klangcharakter (Stimmung), die Tonart und das Tempo. Sie enthalten auch einige Transient-Marker, anhand derer sie in kleine Bereiche, so genannte „Time-Slices“ (Zeitsegmente), unterteilt werden. Der Hauptvorteil von Apple Loops besteht darin, dass sie sich automatisch an das Tempo und die Tonart eines Logic Pro-Projekts anpassen können. MIDI-, Session Player- und Pattern-Loops enthalten Informationen über die enthaltenen MIDI-Noten und das erforderliche Instrument-Patch. Beim Einsatz in einer Software-Instrument-Spur können die enthaltenen MIDI-Noten genau wie bei jeder normalen MIDI-Region bearbeitet werden. Beim Einsatz in einer Audiospur wird eine Audioversion des Loops erstellt.

  • Standard-MIDI-Dateien: Eine Standard-MIDI-Datei (Standard MIDI file, SMF) ist das Standard-Dateiformat, das in MIDI-Sequenzern verwendet wird. Standard-MIDI-Dateien können in Logic Pro gelesen und gesichert werden. MIDI-Dateien können Noten, Text, aber auch Controller- und SysEx-Daten enthalten. Du kannst sie zu Software-Instrument-Spuren in deinem Projekt hinzufügen.

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