Einstellungsbereich „Audio“ > „Geräte“ in Logic Pro for Mac

Logic Pro for Mac erkennt jede installierte Core Audio-Hardware automatisch und verwendet dafür die Standardeinstellungen, die im Dienstprogramm „Audio-MIDI-Setup“ (/Programme/Dienstprogramme/Audio-MIDI-Setup) festgelegt sind. Es kann jedoch von Vorteil sein, die Einstellungen für deine persönliche Hardwarekonfiguration zu optimieren, besonders wenn du mehrere Audio-Interfaces oder ein Gerät mit mehreren Ein- und Ausgängen verwendest.

Der Bereich „Geräte“ umfasst die folgenden Einstellungen:

Abbildung. Einstellungsbereich „Audio“ > „Geräte“
  • Markierungsfeld „Core Audio aktiviert“: Der Core Audio-Treiber in Logic Pro muss aktiviert werden, um Audiomaterial in deinem Projekt aufzunehmen und wiederzugeben. Wenn das Markierungsfeld deaktiviert wird, geschieht Folgendes:

    • Du hörst kein Audio an den Audioeingängen oder während der Wiedergabe.

    • Alle Audioeffekt- und Software-Instrument-Plug-ins, die auf Channel-Strips geladen wurden, werden deaktiviert, was an einem orangefarbenen Dreieck auf einem aktiven Plug-in-Slot zu erkennen ist.

    • Du kannst keine Plug-in-Fenster öffnen.

    • In den Plug-in-Menüs werden keine Audioeffekt- und Software-Instrument-Plug-ins aufgelistet.

    • Aux-Channel-Strips, die keiner Spur zugeordnet sind, werden aus dem Mixer ausgeblendet.

    • Du kannst dein Projekt weiterhin verwenden, um MIDI aufzunehmen und wiederzugeben.

  • Einblendmenü „Ausgangsgerät“: Hier wählst du zwischen allen installierten Core Audio-Geräten inklusive der internen Audiohardware. Hier werden auch kaskadierte Audiogeräte angezeigt, die aus mehreren Audio-Interfaces bestehen. Weitere Informationen zu kaskadierten Geräten findest du in der Audio-MIDI-Setup-Hilfe.

    Tipp: Um dein Projekt über einen HomePod-Lautsprecher oder ein Gerät mit AirPlay-Unterstützung wiederzugeben, öffnest du das Fenster „Audiogeräte“ in der App „Audio-MIDI-Setup“. Klicke auf die Taste unten links und wähle ein Gerät im Untermenü „Mit AirPlay-Gerät verbinden“. Das AirPlay-Gerät wird in der Seitenleiste hinzugefügt und erscheint auch im Einblendmenü „Ausgangsgerät“ von Logic Pro.

  • Einblendmenü „Eingangsgerät“: Hier wählst du zwischen allen installierten Core Audio-Geräten inklusive der internen Audiohardware. Wenn du hier ein Ausgangsgerät wählst, das auch über Eingänge verfügt, ändert sich die Eingangsgerät-Einstellung entsprechend. Wenn du ein anderes Eingangsgerät wählst, erhältst du die Empfehlung, für beide Audiogeräte eine gemeinsame Word Clock zu verwenden, um die bestmögliche Klangqualität zu gewährleisten..

    Hinweis: Die ausgewählten Audiogeräte werden mit dem Projekt gespeichert. Wenn das ausgewählte Gerät beim Öffnen des Projekts nicht auf dem Computer verfügbar ist, bietet ein Dialogfenster die Option das zuvor verwendete Audiogerät auszuwählen. Alternativ kannst du ein anderes Gerät im Einstellungsbereich „Audio“ auswählen.

  • Einblendmenü „I/O-Puffergröße“: Bestimmt die Größe des Pufferspeichers, der von der Audiohardware sowohl für die Ein- als auch für die Ausgabe genutzt wird. Je kleiner die Puffergröße ist, desto kleiner fällt die Latenz beim Monitoring während der Aufnahme oder beim Einspielen von Software-Instruments aus.

    Einige Punkte gilt es zu beachten:

    • Wenn der Wert abgesenkt wird, steigt im Gegenzug die Last für die Prozessoren in deinem Computer.

    • An einem bestimmten Punkt kann es sein, dass die gewählte I/O-Puffergröße zu niedrig für deinen Computer ist und die Wiedergabe stört. In der Regel kommt es dabei zu Knacksern und Knistern im Audiosignal.

    • Du solltest versuchen, den kleinstmöglichen Wert für die I/O-Puffergröße einzustellen, der keine Knackser und kein Knistern im Audiosignal erzeugt.

    Tipp: Wenn du eine höhere Einstellung für die I/O-Puffergröße ermittelst, die eine für das Monitoring während der Aufnahme oder das Einspielen von Software-Instruments akzeptable Latenz erzeugt, solltest du diese verwenden. Dadurch wird die Last für die Prozessoren in deinem Computer verringert.

  • Anzeige „Resultierende Latenz“ (Roundtrip/Ausgang): Zeigt die resultierende Roundtrip- und Ausgang-Latenz für die I/O-Puffergröße an.

  • Taste „Änderungen anwenden“: Lädt den Audiotreiber mit den in diesem Fenster an Einstellungen vorgenommenen Änderungen erneut.

Wenn die Option „Vollständige Funktionen aktivieren“ im Bereich „Erweitert“ der Einstellungen ausgewählt ist, sind die folgenden Optionen verfügbar:

  • Schieberegler „Aufnahmeverzögerung“: Verzögert die Audioaufnahme um einen festen Wert, um etwaige Verzögerungen auszugleichen, die vom Treiber verursacht werden.

    Hinweis: Normalerweise musst du diese Einstellung nicht anpassen.

  • Einblendmenü „Bearbeitungs-Threads“: Wähle die maximale Anzahl der verwendeten Bearbeitungs-Threads aus oder lass die Anzahl der Threads automatisch festlegen. Die Standardeinstellung ist „Automatisch“. Diese Einstellung wird empfohlen, sofern du keine anderen CPU-intensiven Programme gleichzeitig mit Logic Pro verwendest.

  • Einblendmenü „Verarbeitungspuffer“: Bestimmt die Größe des Pufferspeichers, der zur Berechnung der Mischungen und Effekte zur Verfügung steht. Du kannst zwischen den Puffergrößen „Klein“, „Mittel“ und „Groß“ auswählen.

  • Einblendmenü „Multithreading“: Bestimmt, ob Multithreading nur für Wiedergabespuren oder für Wiedergabe- und Live-Spuren eingestellt ist.

  • Einblendmenü „Summieren“: Bestimmt, ob die Logic-Audio-Engine bei der Audiosummierung Puffer mit doppelter Präzision oder Standardpräzision verwendet.

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