Jeff Berg und Aaron Stewart arbeiteten 2005 zum ersten Mal als Angestellte einer südkalifornischen Kirche zusammen, um den Gemeindemitgliedern zu einem inspirierenden wöchentlichen Gottesdienst zu verhelfen. Hinter den Kulissen aber sahen sie sich beim Planen von Musik, Botschaften und Videos für den Wochenendgottesdienst mit endlosen Tabellenkalkulationen und logistischen Problemen konfrontiert. Der beschwerliche Prozess, Dateien manuell zu kopieren und dann mehrere Tabellenkalkulationen, eine Microsoft Access-Datenbank und eine Website zu aktualisieren, war nicht zukunftsfähig. 2005 entwickelten sie ein internes Tool zum Verwalten kirchlicher Initiativen wie wöchentlicher Gottesdienste und Veranstaltungen. Damit wollten sie diese Vorgänge vereinfachen, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Zeit für die Unterstützung ihrer Gemeinden blieb.
Im Jahr 2006 gründeten Berg und Stewart Planning Center als Softwareplattform, damit andere Kirchen ebenfalls unhandliche Tools durch ihre moderne und intuitive Kirchensoftware zum Organisieren von Gottesdiensten und Verwalten von Ehrenamtlichen ersetzen konnten. Als das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien neue Funktionen hinzufügte, kristallisierte sich heraus, dass die Digitalisierung der Abläufe für Kirchenspenden bald hohe Priorität haben würde.
In der Vergangenheit spendeten Gemeindemitglieder während des Gottesdienstes in bar oder per Scheck. Die Spendenfrequenz war somit direkt mit dem Gottesdienstbesuch verknüpft und Buchhaltung und Abgleich mussten manuell durchgeführt werden. Planning Center ging 2015 eine Partnerschaft mit Stripe ein, um dieses Modell zu aktualisieren und Kirchen das Annehmen einmaliger und wiederkehrender digitaler Spenden sowie Zahlungen für Kirchenveranstaltungen, Camps und andere Aktivitäten zu erleichtern.
Seither hat Planning Center seine Stripe-Zahlungslösung kontinuierlich verbessert und dabei auch neue Zahlungsmethoden und Unterstützung für ACH-Banküberweisungen hinzugefügt, damit Kirchen und Gemeindemitglieder Spenden effizient handhaben können. Das Unternehmen hat sich zu einem funktionsreichen Kirchenmanagementsystem mit vier Millionen aktiven Kirchenkundinnen und -kunden entwickelt – von kleinen Nachbarschaftskirchen bis hin zu Megakirchen mit mehreren Standorten auf der ganzen Welt. Es unterstützt jetzt über 25 % eines umfangreichen Marktes mit über 350.000 Kirchen.
Stripe macht es Gemeindemitgliedern leicht, wiederkehrende Spenden einzurichten, die in der Regel konsistenter sind und mehr Wert bringen als einmalige oder Vor-Ort-Spenden. Das hilft sowohl Kirchen als auch Spenderinnen und Spendern, ihre jährlichen Spendenziele mit wenig bis gar keinem Aufwand zu erreichen. Wir möchten, dass Spenden für Gemeindemitglieder ebenso einfach und unkompliziert sind wie der Kauf einer Cola am Automaten.
Aufbau einer überlegenen Spendenerfahrung
Die kirchlichen Kunden von Planning Center und deren Gemeindemitglieder sind im Umgang mit Technologie unterschiedlich vertraut und kompetent, daher hatte die Benutzerfreundlichkeit hohe Priorität. Planning Center wählte Stripe Connect als finanzielles Rückgrat von Planning Center Giving, der Whitelabel-Zahlungsplattform des Unternehmens, die Gelder von Spenderinnen und Spendern an einzelne Kirchen weiterleitet. Das von Stripe gehostete Onboarding macht es Kirchen jetzt einfach, die Einrichtung auf der Plattform abzuschließen, Compliance-Dokumente einzureichen und sofort mit dem Abwickeln von Spenden zu beginnen. Planning Center implementierte außerdem Connect und die Reports API zum Erstellen von Auszahlungsberichten. Sie vereinfachen jetzt die Buchhaltung und Finanzberichterstattung der Kirchen.
„Letztendlich ist für unser Entwicklungsteam eine stabile, hochverfügbare API zum Abwickeln eines großen Zahlungsvolumens von Bank zu Bank im ganzen Land das Wichtigste“, erklärt Ricketts.
Dank der nahtlosen Integration von Connect und Stripe Payments konnten die kirchlichen Kunden von Planning Center sofort mit dem Annehmen einmaliger und wiederkehrender Spenden von Gemeindemitgliedern beginnen. Das half den Kirchen dabei, ihre Beziehungen zu Spenderinnen und Spendern zu festigen und die Spendenbeträge zu erhöhen. Die Möglichkeit von Online-Zahlungen entkoppelte die Spendenfrequenz außerdem von den Gottesdienstbesuchen. Darüber hinaus können Kirchen, die die Registrierungslösung von Planning Center zum Verwalten von Veranstaltungsanmeldungen verwenden, Online-Anmeldegebühren jetzt mit Payments verarbeiten.
Im Rahmen seiner kontinuierlichen Bemühungen, Spenderinnen und Spendern eine moderne Zahlungserfahrung zu bieten, hat Planning Center kürzlich seine Online-Spendenformulare mit dem Payment Element von Stripe aktualisiert. Jetzt kann Planning Center eine Vielzahl von Zahlungsmethoden akzeptieren, darunter Kreditkarten, Digital Wallets wie Apple Pay und Lastschriften in verschiedenen Ländern. Wenn das Unternehmen in Zukunft skaliert, kann es mit Payment Element mehr als 100 Zahlungsmethoden aktivieren und mehr als 135 Währungen akzeptieren.
Von dieser Vielfalt profitieren beide Seiten: Spender/innen können die Zahlungsmethoden auswählen, die für sie am bequemsten sind, und Planning Center kann einfacher in neue Regionen expandieren – und dabei die neuesten oder beliebtesten Zahlungsmethoden aktivieren, ohne dass Entwickler/innen eine individuelle Zahlungsinfrastruktur aufbauen müssen. Allein 2025 wies die Zahlungsabwicklung von Planning Center ein jährliches Wachstum von über 17 % auf.
Um die Spendenerfahrung weiter zu optimieren, implementierte Planning Center Stripe Financial Connections, das die Bankkonten der Spender/innen sofort autorisieren kann. Heute werden über 50 % der Zahlungen von Planning Center über ACH-Überweisungen abgewickelt.
ACH ist ein altes, etwas komplexes Bankprotokoll, das Stripe mit Financial Connections schnell und zuverlässig wirklich in die moderne Welt holen konnte.
Planning Center nutzte Authorization Boost – das KI-gestützte Produkt von Stripe zur Optimierung der Autorisierungsraten –, um eine Autorisierungsrate von 97 % für Transaktionen aufrechtzuerhalten. Der Kartenaktualisierer war besonders effizient beim Binden wiederkehrender Spenden, indem er ablaufende Kreditkarten – die der Hauptgrund für die Abwanderung von Spenderinnen und Spendern sind – automatisch aktualisierte.
Planning Center wickelt jetzt monatlich Spenden in Millionenhöhe ab, ohne ein spezielles Expertenteam für Betrugsaufdeckung zu benötigen. Stattdessen verlässt es sich vollständig auf den Schutz von Stripe Radar. Radar erkennt effektiv betrügerische Transaktionen wie das Testen gestohlener Karten über Spendenformulare. So muss sich das Trust and Safety Team des Planning Center nicht mit Zahlungsbetrug beschäftigen und kann sich auf andere Betrugs-, Spam- und Sicherheitsrisiken konzentrieren.
Planning Center nutzt jetzt auch Stripe Tax, um Sales Tax auf Abos auf Plattformen in den USA einzuziehen, die sich je nach Bundesstaat und Steuerbefreiungsstatus unterscheidet. „Aufgrund der Robustheit der Tax API und Dokumentation von Stripe konnten wir eine benutzerdefinierte Anwendungsschicht erstellen und unsere eigene gemeinnützige Logik anwenden, um Steuersätze und Steuerbefreiungen in allen 50 Bundesstaaten zu verwalten. Wir haben die Flexibilität, genau das zu entwickeln, was wir für unsere Kunden entwickeln müssen“, sagt Ricketts.
Beschleunigen des Wachstums mit einem kleinem Team
Ursprünglich baute Planning Center seine digitale Spendenplattform mit zwei Entwicklern auf. Planning Center Giving verarbeitet mittlerweile jeden Monat Spenden im Wert von über 600 Millionen USD – allein im Dezember 2025 wurde 1 Milliarde USD abgewickelt und im Lauf des letzten Jahrzehnts insgesamt 30 Milliarden USD. Dabei wurden dem Team nur drei Entwickler/innen hinzugefügt.
„Unser Team kann mit Stripe so viel erreichen, dass wir das Entwicklungsteam in den letzten zehn Jahren nicht viel vergrößern mussten, was enorm ist“, so Ricketts. „Mit Stripe müssen wir uns keine Sorgen um Stabilität, Erreichbarkeit oder Implementierungsprobleme machen – es war von Anfang an der größte Accelerator für unser kleines Team und das hat sich bis heute nicht geändert.“
In den kommenden Monaten plant Planning Center die Migration zu Stripe Billing, um den Prozess für die Aboabrechnung zu optimieren und zu modernisieren. Anschließend möchte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Stripe-Fachdienstleistungen eingebettete Komponenten in Connect verwenden, um Kirchen eine native Onboarding-Erfahrung und zuverlässigere Berichterstattung zu bieten.
Mit Stripe werden wir in der Lage sein, Veränderungen und technologischen Fortschritten Rechnung zu tragen, wenn sich die Zahlungsbranche im Laufe der Zeit verändert. Unser kleines Team kann so weiterhin eine wirklich großartige Zahlungserfahrung für Kirchen schaffen.