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Universal Soldiers – Cyborg Islands

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Film
Titel Universal Soldiers – Cyborg Islands
Originaltitel Universal Soldiers
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 85 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Griff Furst
Drehbuch Geoff Meed,
David Michael Latt
Produktion David Michael Latt,
David Rimawi
Musik David Raiklen
Kamera Alexander Yellen
Schnitt Griff Furst,
David Michael Latt
Besetzung

Universal Soldiers – Cyborg Islands (Originaltitel Universal Soldiers) ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2007 von Griff Furst nach einem Drehbuch von Geoff Meed und David Michael Latt, der auch als Produzent fungierte.

Die US-Regierung beschließt ein Programm zur Entwicklung genmanipulierter kybernetischer Supersoldaten. Zu diesem Zweck wurde ein Labor auf einer abgelegenen Insel errichtet. Erste Versuche verlaufen an Testpersonen positiv. Jedoch überschattet ein starkes Erdbeben die Experimente, in dessen Verlauf die Testpersonen ausbrechen können. Sie beginnen damit, das Team der Wissenschaftler umzubringen. Auch die anwesende Einheit der Marines wird angegriffen. Die wenigen Überlebenden ziehen sich zurück, um sich zu sammeln und einen Plan für das weitere Vorgehen zu schmieden. Darüber sind sich die Marines aber uneinig. Einige aus der Gruppe wollen ein in der Nähe befindliches Waffenlager erreichen, um sich besser ausrüsten zu können. Andere wollen den Bunker erreichen, in dem sich der Server der Anlage befindet. Angeblich können die Supersoldaten von diesem Computer aus ausgeschaltet werden.

Während ihres Überlebenskampfs auf der Insel erfahren sie immer mehr über die Supersoldaten. Tatsächlich wurden sie mit tierischer DNA genetisch verändert, wodurch sie schneller, stärker und ausdauernder wurden. Damit sie Befehlen blind folgen, wurden sie mit einer nur rudimentären Intelligenz ausgestattet. Allerdings lernen sie schnell dazu und beginnen, untereinander zu kommunizieren, Taktiken zu entwickeln und Schusswaffen gezielt zu benutzen. Die Metallmaske auf der linken Seite des Gesichts ist die Verbindung zum Server und verhindert einen selbständigen Willen. Die Supersoldaten eliminieren nach und nach die Marines. Am Ende bleiben nur noch Kate Riley und Joe Ellison übrig. Kate schafft es, einen Zugang zum Bunker zu finden. Dort startet sie das Kontrollsystem des Servers neu. Dadurch werden alle Supersoldaten abgeschaltet.

Danach eilen Kate und Joe zurück an die Oberfläche, um auf ihre Rettung zu warten. Durch die gemeinsamen Erlebnisse sind sich die beiden näher gekommen und verlieben sich ineinander. Allerdings wird Joe kurz darauf von einem Supersoldaten mit einem Spieß erstochen. Dieser entkam seiner Ausschaltung, da er sich vorher noch die Maske vom Gesicht gerissen hat. Kate erschlägt den Supersoldaten und macht sich allein auf den Weg zur Evakuierung. Während sie sich an einem Gewässer reinigt, wird ein fast acht Meter großer humanoider Roboter, bekannt als Ultimative Universal Soldier, aktiviert. Er beginnt mit der Verfolgung von Kate. Als schließlich das Evakuierungsteam eintrifft, beginnt dieses, den Roboter mit Raketen zu beschießen. Diese zeigen allerdings keine Wirkung. Kate lockt ihn zum Kraftwerk der Insel. Sie schafft es, ihn mit einer Energieentladung zu treffen, wodurch er zerstört wird. Nach ihrer Evakuierung gibt sie die Erkennungsmarken ihrer gefallenen Kameraden an ihren Vorgesetzten zurück. Im nächsten Moment werden deren sämtliche Daten aus den Datenbanken des Militärs gelöscht.

Der Film gilt als Mockbuster zu Universal Soldier. Vom 23. April 2007 bis 6. Mai 2007 wurde der Film auf Gorman und in Los Angeles gedreht.

In Deutschland wurde der Film auch mit dem Verweistitel Universal Soldiers – Sie sind größer, besser, stärker veröffentlicht.[2]

„Zu Supermännern mutierte, mit Maschinenteilen gepimpte Soldaten proben auf einer Insel den Aufstand und müssen von einem Trupp schlagkräftiger Marines bekämpft werden. In allen Belangen lächerliches Rip-Off der erfolgreichen Reihe mit dem fast gleichlautenden Titel.“

Auf Rotten Tomatoes im Popcornmeter, der Zuschauerwertung, hat der Film bei über 250 Abstimmungen eine Wertung von 23 %.[4] In der Internet Movie Database hat der Film bei über 1.600 Abstimmungen eine Wertung von 1,6 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: Mai 2026).[5]

Auf Badmovies wird der Film als „weiterer erstklassiger Ofenschuss aus Asylums Blech-Periode“ bezeichnet. Der Film ist „einfach nur ein überflüssiger, langweiliger, mies geschriebener und völlig uninspiriert heruntergekurbelter Schrottfilm, der keinen Spaß macht“. Final bekommt der Film ein von fünf Punkten.[6]

Einzelnachweise

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  1. Freigabebescheinigung für Universal Soldiers – Cyborg Islands. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 131788/V; abgerufen am 19. Mai 2026).
  2. Kino&Co: Universal Soldiers, abgerufen am 19. Mai 2026.
  3. Universal Soldiers – Cyborg Islands. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 19. Mai 2026.
  4. Universal Soldiers – Cyborg Islands. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 19. Mai 2026 (englisch).
  5. IMDb: Ratings Universal Soldiers – Cyborg Islands, abgerufen am 19. Mai 2026.
  6. Universal Soldiers – Cyborg Islands auf Badmovie, abgerufen am 19. Mai 2026.
Universal Soldiers – Cyborg Islands
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