Retterath
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 16′ N, 7° 1′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Kelberg | |
| Höhe: | 445 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,49 km² | |
| Einwohner: | 311 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 57 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56769 | |
| Vorwahl: | 02657 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 234 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Dauner Straße 22 53539 Kelberg | |
| Website: | www.vgv-kelberg.de | |
| Ortsbürgermeister: | Thomas Rausch | |
| Lage der Ortsgemeinde Retterath im Landkreis Vulkaneifel | ||

Retterath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kelberg an.
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt in der Östlichen Hocheifel, im Naturraum Elzbachhöhen nordöstlich von Ulmen. Durch die Gemarkung fließt der Elzbach. Zur Ortsgemeinde gehört der Wohnplatz Salcherath.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes findet sich in den Urkunden des trierischen Erzbischofs Ruotbert († 956). Seit dem Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Retterath zur Grafschaft Virneburg. 1809 hatte der Ort zusammen mit Arbach und Salcherath eine eigene Gemarkung. Unter preußischer Verwaltung war Retterath Gemeinde in der Bürgermeisterei Virneburg im Kreis Adenau. Nach der Auflösung des Kreises Adenau im Jahr 1932 kam die Gemeinde zum Kreis Mayen. Im Zuge der Verwaltungsreform 1970 wurde die Gemeinde zusammen mit anderen Gemeinden des früheren Amtes Virneburg dem Landkreis Daun (heute Landkreis Vulkaneifel) und der Verbandsgemeinde Kelberg zugeordnet.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat in Retterath besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Thomas Rausch wurde am 12. August 2026 Ortsbürgermeister von Retterath, nachdem er bereits seit Februar die Amtsgeschäfte als Erster Beigeordneter kommissarisch ausgeübt hatte. Da für eine am 16. August 2026 angesetzte Direktwahl kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, erfolgte die Neuwahl gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung durch den Gemeinderat.[4][5]
Rauschs Vorgänger Lothar Schulz hatte das Amt am 8. Juli 2024 angetreten. Da schon für die reguläre Direktwahl der Wahlperiode am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, erfolgte auch seine Wahl durch den Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung für ihn entschied.[6][7] Eigentlich für fünf Jahre gewählt, legte Schulz sein Amt mit Wirkung zum 20. Februar 2026 vorzeitig nieder, wodurch eine vorgezogene Neuwahl erforderlich wurde.[8] Der Vorgänger von Lothar Schulz, Eckhard Kamenz, hatte das Amt Mitte 2016 von Hermann Hay übernommen, als dieser es nach sieben Jahren aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste.[9]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „Durch Wellenschnitt von Blau über Gold geteilt, oben eine fliegende weiße Taube mit weißem Ölkrug im Schnabel, unten 7 (4:3) rote Rauten balkenweise.“ | |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Am östlichen Ortsrand, vom Kernort durch den Elzbach getrennt, befindet sich die St.-Remigius-Kirche. Die katholische Pfarrkirche wurde 1862 im neugotischen Stil errichtet.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind in der Liste der Kulturdenkmäler in Retterath aufgeführt.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karl Jakobs (* 1959), Professor für Experimentelle Teilchenphysik
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsgemeinde Retterath auf den Seiten der Verbandsgemeinde Kelberg
- Zur Ortsgemeinde Retterath gibt es Einträge in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier.
- Literatur über Retterath in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2026. S. 114 (PDF; 1,9 MB).
- ↑ Eckhard Kamenz (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Gemeinde Retterath am 09.06.2024. In: Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 17. Juni 2024, abgerufen am 4. August 2024.
- ↑ Thomas Rausch (Wahlleiter): Bekanntmachung über die Nichtdurchführung der Wahl der Ortsbürgermeisterin/des Ortsbürgermeisters der Ortsgemeinde Retterath am 16. August 2026. In: Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg, Ausgabe 29/2026. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 13. Juli 2026, abgerufen am 20. August 2026.
- ↑ Sitzung des Ortsgemeinderates Retterath am 12. August 2026. In: Rats- und Bürgerinformationssystem. Verbandsgemeinde Kelberg, abgerufen am 20. August 2026.
- ↑ Eckhard Kamenz: Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates. In: Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg, Ausgabe 27/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 4. August 2024.
- ↑ Gemeinderat in Retterath konstituiert. In: Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg, Ausgabe 29/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 4. August 2024.
- ↑ Amtsniederlegung. Lothar Schulz. In: Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg, Ausgabe 9/2026. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 7. April 2026.
- ↑ Helmut Gassen: Retterath hat einen Neuen. In: Trierischer Volksfreund. 26. September 2016, abgerufen am 20. Oktober 2020.

